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Raumfahrt:
Indien startet ambitionierte Mondmission

Dank Indiens neuer GSLV-Rakete besteht Chandrayaan-2 nicht nur aus einem Orbiter, sondern bringt auch einen Lander mit Rover auf den Mond. Nach dem erfolgreichen Start soll die Sonde am 6. September 2019 in der Nähe des Südpols landen.
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Die neue GSLV Mk3 beim Start in Sriharikota erinnert etwas an die Ariane 5. (Bild: ISRO/Screenshot: Golem.de)
Die neue GSLV Mk3 beim Start in Sriharikota erinnert etwas an die Ariane 5. Bild: ISRO/Screenshot: Golem.de

Im zweiten Versuch hat es geklappt, die indische Mondmission Chandrayaan-2 ist auf dem Weg. Nachdem vor einer Woche der erste Startversuch der Rakete wegen eines Sauerstofflecks an der Oberstufe abgebrochen wurde, verlief der Start in Sriharikota erfolgreich. Die Mission wurde sogar in einem höheren als dem geplanten Orbit ausgesetzt, mit einer maximalen Höhe von 44.809 km statt 36.000 km.

Die Mission wurde nicht direkt zum Mond geschickt, weil dies mit der schweren Oberstufe von Indiens neuer GSLV-Mk-III-Rakete zu ineffizient wäre. Stattdessen wird Chandrayaan-2 in 48 Tagen mit einer Serie von sechs Manövern selbst den Mond erreichen. Um den Oberth-Effekt auszunutzen, werden die Triebwerke jeweils in Erdnähe gezündet, bis der höchste Punkt des Orbits in der Nähe des Mondes liegt.

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