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Smart Home: Mozillas Webthings-Gateway läuft auf WLAN-Routern

Das IoT-Team von Mozilla hat eine erste Version seines Webthings-Gateways vorgestellt, die auch auf WLAN-Routern läuft. Ziel des Projekts ist ein freier Software-Stack für ein Smart-Home-Hub.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Der Turris Omnia ist ein Router zum Basteln, jetzt auch mit Software von Mozilla.
Der Turris Omnia ist ein Router zum Basteln, jetzt auch mit Software von Mozilla. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Webthings-Gateway von Mozilla soll es Anwendern erlauben, ihre Smart-Home-Geräte aus der Ferne zu steuern. Mit der nun verfügbaren Version 0.9 des Projekts unterstützt das Smart-Home-Gateway erstmals einen WLAN-Router. Konkret unterstützt das Team nun den Turris-Omnia-Router, wenn auch noch als experimentelles Build. Die Images basieren auf OpenWRT. Somit könne die Software erstmals selbst als Router und WLAN-Access-Point genutzt werden, statt nur in ein bestehendes Netz eingebunden zu werden.

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Neu in der Version 0.9 der Software ist außerdem die Unterstützung für sogenannte Notifier-Addons. Bisher nutzte das Projekt die Push-Nachrichten für den Browser, was aber nicht immer funktioniert hat. Mit den Addons lässt sich künftig einfach auf bestimmte Ereignisse der Geräte selbstdefiniert reagieren. So lässt sich etwa der Versand einer SMS oder einer E-Mail einrichten.

Allumfassender Smart-Home-Hub

Über den Mozilla-Dienst Gateway Remote Access lässt sich ein Tunnel aufsetzen, an dessen Ende das Webthings-Gateway wartet. Wer dann in seinem Browser von einem beliebigen Ort der Welt eine Subdomain von Mozilla aufruft, erhält Zugriff auf das lokale Gateway und kann seine Smart-Home-Geräte steuern. Mozillas Tunnel-Software setzt dabei unter anderem auf die Open-Source-Lösung Pagekite.

Anfangs liefert das Webthings-Gateway eine leere Webseite aus, die Nutzer dann mit den in der Wohnung verfügbaren Geräten auffüllen können. Dazu muss ein Pairing-Prozess für diese Geräte gestartet werden. Zu den unterstützten Geräten gehören etwa solche, die über Zigbee und Z-Wave erreichbar sind. Dazu zählen auch smarte Leuchtmittel und verschiedene Sensoren, die Türen oder Fenster steuern, Bewegungen entdecken oder die Temperatur messen.

Einige der Smart-Home-Geräte, schreibt Mozilla, benötigen einen Factory Reset. Grund sei, dass sie sich mitunter bereits fabrikseitig in einem Pairing-Zustand mit zugehörigen Controllern und IoT Hubs befinden. Was die Namensgebung in der Webthings-Gateway-Oberfläche angeht, raten die Entwickler zu wiedererkennbaren Ortsbezeichnern, die deutlich machen, in welchem Zimmer sich die Sensoren tatsächlich befinden.

Zusätzlich zu dem Router Turris Omnia läuft das Webthings-Gateway von Mozilla auch auf dem Bastelrechner Raspberry Pi. Mit der aktuellen Version 0.9 wird zudem erstmals der neue Raspberry Pi 4 unterstützt.



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