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Bayern: Klagen über Datenrate und Netzabdeckung wachsen

In Bayern gibt es viele weiße Flecken bei der LTE-Abdeckung entlang von Autostraßen und Bahnlinien. Der Unmut darüber wächst.

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Netzausbau auf dem Land reicht noch immer nicht aus.
Netzausbau auf dem Land reicht noch immer nicht aus. (Bild: Deutsche Telekom)

Erstmals sind mehr als die Hälfte der bayerischen Unternehmen unzufrieden mit der mobilen Datenrate sowie der Netzabdeckung und -verfügbarkeit. Das ist das Ergebnis zweier Studien der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), die am 25. Juli 2019 bei einem Kongresses vorgestellt wurden. Beim Thema Mobilfunk geben 85 Prozent der Unternehmen in Bayern an, auf mobile Technik und schnelle Datenverbindungen angewiesen zu sein. Im Jahr 2017 waren es 71 Prozent.

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"Die Anforderungen an die Infrastruktur steigen durch neue technologische Möglichkeiten und Innovationen sowie durch die zunehmende Digitalisierung enorm. Vier von fünf Unternehmen erwarten, dass die Relevanz mobiler Technik und schneller Datenverbindungen bis 2023 weiter steigen wird. Die flächendeckende Verfügbarkeit von 4G (LTE) auch als Basis für 5G muss daher jetzt intensiv angegangen werden", sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

So stünden in 97,4 Prozent aller bayerischen Haushalte mobile Sprachtelefonie und Datenübertragung in Form von LTE zur Verfügung. Im Gegensatz dazu zeigt die Studie aber, dass die Empfangsqualität entlang häufig genutzter Verkehrswege teils große Lücken aufweist. "Mobiles Arbeiten und Kommunizieren muss durchgehend gewährleistet werden. Weiße Flecken darf es nicht mehr geben, das ist nicht mehr zeitgemäß", sagte Brossardt.

In Bayern hatten nach den Angaben Ende 2018 93,7 Prozent der Haushalte Zugang zu einem Anschluss mit mindestens 30 MBit/s. Den größten Zuwachs hat es mit einem Plus von 10,6 Prozentpunkten im Vergleich zum Jahr 2017 in ländlichen Regionen gegeben. Hier liegt die Versorgung aktuell bei 86 Prozent und damit 14,3 Prozentpunkte höher als im Bundesschnitt.

Laut Angaben der Deutschen Telekom vom August 2018 wird in Bayern derzeit oft Vectoring (FTTC - Fiber To The Curb) ausgebaut, weil das Geld nicht für FTTH (Fiber To The Home) ausreicht. Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte Golem.de auf Anfrage: "Wir haben in Bayern mittlerweile in fast allen Ausschreibungen auch FTTH-Anteile. Aber es ist ein Anteil. Die überwiegende Mehrheit der Anschlüsse wird über FTTC realisiert." Das Geld würde nicht reichen, um den gesamten Kernbereich mit FTTH zu versorgen und die Außenbereiche würden gar nichts bekommen. In Bayern werden laut Experten fast alle Projekte als FTTC-Ausbau realisiert, da das Landesförderprogramm lediglich 50 MBit/s als Mindeststandard definiert und damit FTTC als günstige Variante bevorzugt. In Bundesländern wie Schleswig-Holstein liegt der Mindeststandard höher.

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Faksimile 28. Jul 2019

Eben. Wer noch andere Beweise benötigt, verweigert bewust die Wahrheit. Die Telekom will...

Labbm 26. Jul 2019

Dafür gibt's zur Not WiFi Calling, wobei fast auch gern probleme macht. Ansonsten bin...

jude 26. Jul 2019

... ist Service public irrelevant.

Faksimile 25. Jul 2019

Warum. Ist doch kein Widerspruch. Die Bayern stehen an der Spitze des Ausbaus, weil noch...

bplhkp 25. Jul 2019

Und zwar seitdem das Unternehmen von der Telekom zu Vodafone gewechselt ist. Davor hat...


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