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Alphabet: Google wieder mit starkem Ergebnis in schweren Zeiten

Alphabet kann in diesem Quartal die Börse überzeugen. Die Aktie hat sich in diesem Jahr derweil schlecht entwickelt.

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Googles Firmensitz
Googles Firmensitz (Bild: Dave Paresh/Reuters)

Der Google-Dachkonzern Alphabet hat die Schätzungen der Analysten übertroffen. Der Nettogewinn des Unternehmens stieg von 3,2 Milliarden US-Dollar (4,54 US-Dollar pro Aktie) im Vorjahreszeitraum auf 9,95 Milliarden US-Dollar (14,21 US-Dollar pro Aktie). Das gab das Unternehmen am 25. Juli 2019 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt (PDF). Im Vorjahr hatte ein Bußgeld der Europäischen Kommission in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar das Ergebnis belastet. Der Umsatz stieg um 19,3 Prozent auf 38,94 Milliarden US-Dollar.

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"Mit einem Umsatz von 38,9 Milliarden US-Dollar, einer Steigerung von 19 Prozent zum zweiten Quartal 2018 und einer Steigerung von 22 Prozent bei konstanten Wechselkursen liefern wir ein starkes Wachstum", sagte Ruth Porat, Finanzvorständin von Alphabet und Google. "Investitionen in Rechenkapazität und Entwicklertalent spiegeln unsere Überzeugung in die Möglichkeiten wider, die wir überall im Unternehmen sehen."

Die Aktie der Muttergesellschaft Alphabet war mit einem Rückgang von 0,5 Prozent in diesem Jahr das Wertpapier mit der schlechtesten Entwicklung der Börsenwerte über 100 Milliarden US-Dollar. Die Aktie fiel seit dem vorigen Gewinnbericht um 12 Prozent. Im ersten Quartal zeigte sich eine überraschende Abschwächung im Kerngeschäft Googles. Diese erwies sich als vorübergehend, aber die Analysten rechnen diesmal nicht mit einer großen Erholung. Die Werbeeinnahmen Googles werden den neuen Analystenprognosen zufolge in diesem Jahr voraussichtlich um 16 Prozent im Vergleich zu 22 Prozent im Jahr 2018 steigen. Es wird erwartet, dass das Wachstum in den nächsten zwei Jahren im mittleren einstelligen Prozentbereich bleiben wird.

Das US-Justizministerium verkündete in dieser Woche eine Untersuchung, die Wettbewerbsbehinderungen durch große Onlineplattformen prüft. Namen von Unternehmen wurden nicht genannt, aber es dürfte um Google, Facebook und Amazon gehen.

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