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Trotz US-Embargo: Huawei erzielt weiterhin Wachstum

Huawei spürt das US-Embargo, kann aber weiterhin wachsen, wenn auch weniger stark. Die Anzahl der ausgelieferten Smartphones stieg durch die Stärke in China um 24 Prozent auf 118 Millionen Einheiten.

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Liang Hua, Huawei Chairman, in der Videokonferenz
Liang Hua, Huawei Chairman, in der Videokonferenz (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Huawei Technologies hat im ersten Halbjahr den Umsatz um 23 Prozent auf 401,3 Milliarden Yuan (58 Milliarden US-Dollar) gesteigert. "Wir sind unter starkem Druck", sagte Liang Hua, Huawei Chairman, am 30. Juli 2019 in Shenzhen. "Es gab Beeinträchtigungen, aber unsere Produktion oder Auslieferung ist nicht für einen einzigen Tag unterbrochen worden." Nachdem die US-Regierung Huawei auf die sogenannte Entity-Liste gesetzt hat, sei weiterhin Wachstum erzielt worden, wenn auch weniger als zuvor.

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Die Gewinnmarge stieg in dem Zeitraum um 8,7 Prozent. Die Anzahl der ausgelieferten Smartphones stieg um 24 Prozent auf 118 Millionen Einheiten. Das Umsatzwachstum war mit 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stark rückläufig gegenüber 39 Prozent im Märzquartal. Die Sanktionen aus den USA begannen im Mai und haben daher nicht den gesamten Berichtszeitraum beeinträchtigt.

Es habe Auswirkungen des US-Embargos auf dem Smartphonemarkt außerhalb Chinas, bei Servern und Intelligent Computing, gegeben, erklärte Liang. Bei Smartphones habe es außerhalb Chinas einen Rückgang gegeben. Aber auch im Ausland zeige sich bei Smartphones bereits wieder eine Erholung.

Das US-Embargo mache höhere Investitionen in Personal und Material erforderlich. Dies könne "künftig einen Effekt haben, doch danach sehen wir eine neue Wachstumsperiode", erklärte Liang. "Wir haben die Fähigkeiten, eine eigene Alternative zu Android zu entwickeln", betonte Liang auf Fragen von Journalisten.

"Bei 5G gab es keine Beeinträchtigung durch das US-Embargo. Wir waren sehr gut vorbereitet", sagte Liang.

Für die Lieferung von Schlüsselkomponenten aus den USA habe es noch keine Entlastung gegeben, obwohl die umstrittene US-Regierung hier Zusagen gemacht hat.



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