Die aktuelle Nightly-Version des Firefox-Browsers von Mozilla bietet erstmals experimentelle Unterstützung von HTTP/3 und Quic. Noch reicht das aber nur für ein paar wenige Tests.
Kremlchef Wladimir Putin will neben einem Internet auch eine eigene, staatlich finanzierte Wikipedia-Alternative. Diese soll "verlässliche Informationen" in einer "modernen Form" präsentieren. Die Einträge existieren zum Teil schon.
Wollen Webseiten Benachrichtigungen an ihre Besucher schicken, müssen diese das in einem Pop-up bestätigen. Der Firefox-Browser soll das Pop-up künftig aber nicht mehr zeigen, da das Nutzer zu sehr nerve.
Über Jahre speicherte die Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen personenbezogene Daten ihrer Mieter. Eine Löschung war nicht vorgesehen. Die Berliner Landesdatenschutzbeauftragte hat nun ein Bußgeld in Millionenhöhe verhängt.
Aus Sicherheitsgründen planen mehrere Browserhersteller, künftig ihre Caches nach Webseiten zu trennen. Das Laden von Resourcen über CDN-Netze lohnt sich danach nicht mehr.
Update Zur Förderung der Elektromobilität soll die Kaufprämie für Elektroautos weiter steigen. Der Autogipfel im Kanzleramt brachte auch einen höheren Zuschuss für Plugin-Hybride. Gebrauchtwagen könnten künftig ebenfalls gefördert werden.
Zwei Fallschirme reichen doch, so argumentierten Vertreter des Unternehmens nach dem Test. Die sollen im Notfall das Leben der Astronauten retten, aber von drei Fallschirmen öffnete sich einer nicht.
Bisher können Firefox-Addons einfach in einen speziellen Arbeitsordner des Browsers abgelegt werden, um diese auszuführen. Das soll künftig nicht mehr möglich sein, stattdessen muss der Addons-Manager genutzt werden.
Selbst für einen Autojournalisten ist es immer noch ein "surreales" Gefühl, in einem fahrerlosen Auto mitzufahren. Immerhin lässt Waymo nun solche Testfahrten ohne Aufpasser zu.
Die jährlichen Berichte der Verfassungsschutzämter sollen die Arbeit der Behörden etwas transparenter machen. Ein neues Portal ermöglicht nun einen besseren Überblick über die Dokumente.
Laut einem Experten von Huawei braucht Deutschland deutlich mehr neue Mobilfunkstandorte. Eine Zone in China mit weniger als einem Prozent der Fläche Deutschlands habe fast halb so viele Standorte wie ganz Deutschland.
Der Mobilfunk will eine Digitale Dividende III, also das Spektrum, in dem bisher DVB-T2 arbeitet. Der Rundfunk ist strikt dagegen. Auf der Weltfunkkonferenz will die deutsche Delegation das irgendwie zusammenbringen.
In Russland ist das Gesetz für ein eigenständiges Internet unter staatlicher Kontrolle in Kraft getreten. Kritiker warnen vor einer Ausweitung der Kontrolle und Zensur.
China zieht seinen 5G-Start auf diese Woche vor. Der Handelskrieg mit den USA dürfte zu der Änderung des Zeitplans geführt haben. Viele Großstädte sind bald weitgehend abgedeckt.
Bundesnetzagentur und Bundesfinanzministerium haben sich auf die Preise für lokale 5G-Frequenzen geeinigt. Die Vorstellungen von hohen Gebühren wurden aufgegeben.
Onlineplattformen sollen Hasskommentare bald direkt der Polizei melden. Es fehlen aber Ermittler und Hinweise auf die Nutzer, damit Straftaten im Netz geahndet werden.
Apple steht unter dem Verdacht, gegen das EU-Kartellrecht verstoßen zu haben: Das Unternehmen soll Onlinehändler dazu gebracht haben, Apple Pay als Zahlungsmethode gegenüber anderen zu bevorzugen. Die EU-Kommission untersucht den Fall.
Hohe Temperaturen sind schlecht für Akkus. Forscher haben jedoch gezeigt, wie gezieltes Heizen für kurze Zeit die Schäden beim Schnellladen stark verringern kann. Zudem haben sie mehr als 2.000 Ladungen in zehn Minuten möglich gemacht.
Twitter-Chef Jack Dorsey sieht eine Gefahr für die Demokratie durch personalisierte politische Anzeigen. Indirekt kritisiert er das Vorgehen von Facebook, das weiter an Werbung mit Falschaussagen verdienen will.
Im Falle von Hasskriminalität will Facebook Nutzerdaten zukünftig schneller an deutsche Ermittler weitergeben. Ein internationales Rechtshilfeverfahren sei dann nicht mehr notwendig, erklärte das soziale Netzwerk.
Für Facebook liegt die Bußgeldhöhe nicht einmal im Promillebereich des Firmengewinns. Mit der Zahlung will das soziale Netzwerk die Vorwürfe der britischen Datenschützer aber nicht anerkennen.
Wenn Kinder zu früh zu viel mit einem Smartphone oder Tablet spielen, kann das negative Folgen haben - davor warnt der Chef des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte. Er empfiehlt ein Smartphone erst ab einem Alter von elf Jahren.
Die Bundesregierung will nicht jedes Funkloch in Deutschland schließen. Aber für bis zu 5.000 unrentable weiße Flecken will der Bund finanzielle Mittel zum Mobilfunkausbau bereitstellen.
Die Webseite des zum BSI gehörenden Cert-Bund war verwundbar für sogenannte Cross-Site-Request-Forgery-Angriffe. Damit wäre ein Zugriff auf die nichtöffentlichen Sicherheitswarnungen des Cert möglich gewesen.
Die großen IT-Konzerne wollen Fake News besser bekämpfen. Fehlentwicklungen wie im Falle Twitter sieht die EU-Kommission in den jährlichen Berichten jedoch nicht.
Update Das Bundesfinanzministerium drängt angeblich auf höhere Lizenzgebühren bei lokalen 5G-Netzen. Doch laut Kanzlerin Angela Merkel sollen sich die Investitionen lohnen.
Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter in Baden-Württemberg, verlässt Facebook und Twitter. Grund hierfür seien neben Drohungen und Beschimpfungen auch die Geschäftsmodelle der sozialen Medien.
Der Bundesnachrichtendienst warnt vor einer uneingeschränkten Beteiligung des chinesischen Ausrüsters Huawei am Aufbau des 5G-Netzes. Möglicherweise könnte dies gesetzlich geregelt werden.
Anfragen von Golem.de an deutsche Provider zeigen, dass diese die Einführung von DNS-over-HTTPS (DoH) durch Google und Mozilla zwar ähnlich kritisieren wie internationale Provider, sich aber noch eher in der Beobachterrolle sehen. Und die Deutsche Telekom sieht das Geschäft mit Daten in Gefahr.
Alphabet macht 7,1 Milliarden US-Dollar Gewinn in drei Monaten und bleibt damit unter den Erwartungen. Auch die Ausgaben sind wieder stark gestiegen. Zudem gibt es Informationen, dass Google Fitbit kaufen wolle.
Update Mit der smarten Tierfutterstation Furrytail von Xiaomi lassen sich nicht nur die eigenen Haustiere füttern. Rund 11.000 Geräte konnte eine Sicherheitsforscherin weltweit einsehen - und fernsteuern.
Update Seit Monaten steckte der sogenannte Maulwurf des Mars Insight Landers im Boden fest, ohne sich weiter einzugraben. Nach einigen Zentimetern Fortschritt in den vergangenen Wochen kam es nun zu einem schweren Rückschlag.
Google hat seine Suchmaschine verbessert. Wenn Nutzer bei einer Suchanfrage komplette Sätze eingeben, sollen diese besser verstanden werden. Das Resultat sind bessere Suchergebnisse.
Verbraucherschützer und Datenschutzbehörden verstärken ihren Kampf gegen Nutzertracking. Damit könnte es zu ersten Gerichtsverfahren um die Zulässigkeit der Trackingmethoden wie Google Analytics kommen.
Online-Plattformen wie Facebook brauchen ihre Nutzer, manche wollen sie aber loswerden, weil sie gegen Regeln verstoßen. Dabei vertrauen die einen auf künstliche Intelligenz, andere verbannen ihre User eher heimlich. Spannende Ansätze kommen ausgerechnet aus der Gaming-Szene.
Um DAB+ in seine Kabelnetze zu bringen, transcodieren M-net und AVT die Daten in ETI over IP. Die Signale kommen über eine direkte 100 MBit-Leitung in das Münchner Rechenzentrum von M-net.
Was deutsche Medien beim Leistungsschutzrecht schon erfolglos versucht haben, probieren nun die französischen Verlage. Sie wollen nicht hinnehmen, dass Google kein Geld für die Verlinkung von Inhalten bezahlen will.
Nokia kann nicht von den Problemen von Huawei mit der US-Regierung profitieren. Nokias Aktien fielen bei Eröffnung des Handels um 24 Prozent, der größte Rückgang seit 1991.
Der neue Eigner Softbank zögert bei Wework nicht lange mit Massenentlassungen und umfangreichen Schließungen. Der Gründer erhielt dagegen 1,7 Milliarden US-Dollar einschließlich einer "Beratungsgebühr" in Höhe von 185 Millionen US-Dollar.
Die Netzbetreiber erklären auf europäischer Ebene weiter, dass Routerfreiheit die Sicherheit bedroht. Doch es gibt dazu kaum Fallzahlen bei der zuständigen Bundesnetzagentur.
Eine Regierungskommission macht Vorschläge für eine umfassende Regulierung von Algorithmen. Sie fordert unter anderem eine Kontrollinstanz, Algorithmus-Beauftragte in Unternehmen und sogar das Verbot von Algorithmen mit "unvertretbarem Schädigungspotenzial".
/53Kommentare/Ein Bericht von Dietmar Neuerer (Handelsblatt)
Die aktuelle Version 78 des Chrome-Browsers von Google erleichtert die Tab-Übersicht. Außerdem enthält die Version experimentelle APIs etwa für den Dateisystemzugriff, testet DoH und bietet einen forcierten Dark-Mode.
Manche HTTP-Caches können dazu gebracht werden, Serverfehlermeldungen zu speichern, die sich durch bestimmte Anfragen auslösen lassen. Das funktioniert beispielsweise mit besonders langen Headern.
Eine Gruppe von rund 20 Politikern greift die Kanzlerin wegen ihrer Entscheidung an, Huawei trotz des Drucks der USA nicht mit einem Boykott für 5G zu belegen. Sie wollen eine Entscheidung des Parlaments erzwingen.
Statt New Space wird es nun doch Old Space. Um bis 2024 eine Mondlandefähre zu bauen, kooperiert die Raumfahrtfirma von Jeff Bezos mit Unternehmen wie Lockheed-Martin und Northrop-Grumman, die schon am Apollo-Programm beteiligt waren. Dabei wollen sie vor allem SpaceX aus dem Weg gehen.
Dass fast jeder in gefährlichen Filterblasen oder Echokammern lebt, ist ein Mythos, sagt die Kommunikationswissenschaftlerin Merja Mahrt. Radikalisierung findet nicht nur im Internet statt, doch darauf wird meist geschaut.
/73Kommentare/Ein Interview von Lisa Hegemann (Zeit Online)
Der Tracking-Schutz des Firefox blockiert sehr viele Elemente, die in der aktuellen Version 70 des Browsers für die Nutzer ausgewertet werden. Der Passwortmanager Lockwise ist nun Teil des Browsers und die Schloss-Symbole für HTTPS werden verändert.
In einer neuen Vereinbarung erlangt die japanische Softbank die Kontrolle über das Co-Working-Startup Wework. Es fällt dabei erheblich im Wert und entgeht dem drohenden Bankrott.