Kabelnetz: Jeder dritte Neukunde nimmt 1 GBit/s bei Vodafone

Vodafone ist mit seinen Gigabit-Zugängen im Kabelnetz erfolgreich. Allerdings ist die Gigabitnutzung gerade im ersten Jahr auch günstiger. Der Gesamtkonzern hebt die Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr an.

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Vodafone in Deutschland
Vodafone in Deutschland (Bild: Vodafone Deutschland)

Jeder dritte Neukunde wählt die Datenübertragungsrate von 1 Gigabit pro Sekunde im Download, wenn sie in der Region angeboten wird. Das gab Vodafone am 12. November 2019 bekannt. Für einen Anschluss mit 400 MBit/s oder mehr entschieden sich mehr als die Hälfte aller Neukunden. Insgesamt sind über 11 Millionen im Vodafone-Kabelnetz bereit für Gigabit.

Das erste Jahr Gigabitzugang kostet 20 Euro im Monat, im zweiten Jahr allerdings werden 70 Euro monatlich fällig. Nach einem Jahr können Kunden aber wieder in einen günstigeren Tarif wechseln.

Der bereinigte Festnetz-Service-Umsatz stieg um 2,9 Prozent. Den größten Beitrag leistet das Kabelgeschäft mit 110.000 Internet-Neukunden. Darin enthalten sind bereits die Internet-Neukundenzuwächse von Unitymedia im August und September. Aufgrund der vielen Wechsler von DSL- auf Kabel-Anschlüsse bleibt ein Zuwachs an Festnetz-Neukunden von 53.000.

Im ersten Finanzhalbjahr gewinnt das Unternehmen 264.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden. Durch Regulierungseffekte und einen Rückgang in der Vermietung von Netzkapazität ist der Umsatz des Mobilfunk-Service-Umsatzes mit 1,6 Prozent rückläufig. Angaben zu Gewinn und Verlust macht Vodafone nicht. Laut Angaben des Mutterkonzerns wurde die Umsatzsteigerung "unterstützt durch Verbesserungen in Südafrika, Spanien und Italien sowie eine solide Leistung im Einzelhandel in Deutschland und eine starke kommerzielle Beschleunigung in Großbritannien".

Die gesamte Vodafone Group hat ihre bereinigten Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr 2020 angehoben. Der Konzern profitiert von der Übernahme von Kabelnetzen der Liberty Global in Europa und dem Verkauf des neuseeländischen Landesgeschäfts. Vodafone rechnet jetzt mit einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen 14,8 und 15,0 Milliarden Euro. Zuvor hatte das Unternehmen ein bereinigtes Ebitda zwischen 13,8 und 14,2 Milliarden Euro erwartet.

Der Umsatz im ersten Halbjahr stieg um 0,4 Prozent auf 21,94 Milliarden Euro. Der Konzern verzeichnete im Berichtszeitraum einen Verlust vor Steuern von 511 Millionen Euro, nach einem Verlust von 2,89 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2019 verbuchte Vodafone einen großen Verlust aus dem Verkauf von Vodafone India.

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Mimimimimi 15. Nov 2019

Musst du mit ihm gar nicht bereden, er will nur wie üblich gegen DOCSIS hetzen. Mehr tut...

Mimimimimi 15. Nov 2019

1. Jeder Privatanschluss ist überbucht, egal ob Telefon, DSL oder Kabel. 2. Fällt diese...

treysis 13. Nov 2019

Noch toller ist, wenn irgendwo steht "ab XYZ Euro/Monat". Und dann darf man sich im...

Nasenbaer 13. Nov 2019

Habe noch 200Mbit/s bei Vodafone und mein Segment ist nicht überlastet (Speedtests zu...



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