• IT-Karriere:
  • Services:

Grüne: Habeck fordert öffentlich-rechtliche Alternative zu Facebook

Eine öffentlich-rechtliche Alternative zu Facebook und Twitter, eine Alternative zu privatwirtschaftlich, werbebasiert und aus den USA, fordert der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck in einem Welt-Interview. Auch sollten diese und andere Technikkonzerne endlich Steuern bezahlen.

Artikel veröffentlicht am ,
Grünen-Chef Robert Habeck
Grünen-Chef Robert Habeck (Bild: Heinrich-Böll-Stiftung/CC-BY-SA 2.0)

Große Internetfirmen wie Google, Amazon, Facebook und Apple stammen allesamt aus den USA, der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck fordert europäische Alternativen. Diese sollten jedoch nicht privatwirtschaftlich betrieben werden. Habeck erklärte in einem Interview mit der Zeitung Welt, dass er für "die Schaffung einer neutralen öffentlich-rechtlichen Plattform, die für Kommunikation und soziale Netzwerke aller Art zur Verfügung steht, also auch für Alternativen zu Facebook und Co", sei.

Stellenmarkt
  1. ARTHEN Kommunikation GmbH, Karlsruhe
  2. HxGN Safety & Infrastructure GmbH, Ismaning bei München

Im Unterschied zu privatwirtschaftlichen Plattformen solle eine öffentlich-rechtliche nicht werbebasiert sein und stünde allen offen, erklärte Habeck. "Im Augenblick animieren ja Algorithmen Menschen dazu, möglichst viele Daten zu hinterlassen. Das ist das systemische Grundproblem bei Twitter und Facebook." Habeck hatte Anfang des Jahres angekündigt, seine Konten bei Twitter und Facebook in Folge des Politiker-Hacks zu löschen. Bei dem Hack waren persönliche Informationen von Habeck und seiner Familie veröffentlicht worden. Bei Twitter habe auch der viele Hass, die Böswilligkeit und die Hetze eine Rolle für den Ausstieg gespielt.

Habeck will zudem eine stärkere Regulierung und Besteuerung der Technikkonzerne: "Diese global tätigen Unternehmen zahlen ja minimale Steuern in nur wenigen Ländern. Darum brauchen wir ein anderes Steuerrecht, das sich am Umsatz orientiert", sagte der Grünen-Vorsitzende. "So etwas europäisch einzuführen wäre richtig gewesen." Er kritisierte den Bundesfinanzminister: "Olaf Scholz hat das abgelehnt, wohl aus Angst vor Handelskonflikten mit den USA. Emmanuel Macron hat es sich getraut. Jetzt kassiert Frankreich von Facebook, Google und Co., Deutschland nicht."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. gratis
  2. 59,90€ (Bestpreis)
  3. (u. a. MSI GeForce RTX 3060 GAMING X 12G für 709€)

/mecki78 19. Nov 2019

Die drehen sich aber nicht alle um Habecks Aussagen, oder? Ich kann sie belegen, mir...

phade 15. Nov 2019

Hört doch einfach auf, google, amazon, apple und Facebook zu nutzen. google -> duckduckgo...

Ratcreamsoup 15. Nov 2019

Em, nein? Das bedeutet vielmehr gezielt Stärkung des Mittelstands und Investitionen in...

phade 15. Nov 2019

Ich kenne kein deutsches, relevantes Housingcenter in Deutschland, dass KEINEN Ökostrom...

Emulex 15. Nov 2019

Sie fühlen sich nichtmehr dem Souverän verpflichtet, sondern nurnoch ihrer elitären Kaste.


Folgen Sie uns
       


Mafia (2002) - Golem retro_

Wer in der Mafia hoch hinaus will, muss loyal sein - ansonsten verstößt ihn die Familie. In Golem retro_ haben wir das erneut selbst erlebt.

Mafia (2002) - Golem retro_ Video aufrufen
Vor 25 Jahren: Space 2063: Military-Sci-Fi auf höchstem Niveau
Vor 25 Jahren: Space 2063
Military-Sci-Fi auf höchstem Niveau

Vor 25 Jahren startete die Military-Science-Fiction-Serie Space 2063 in Deutschland. Es wurde nur eine Staffel produziert. Sie ist auch ihres bitteren Endes wegen unvergessen.
Von Peter Osteried

  1. Warp-Antriebe und Aliens Das Wörterbuch für Science-Fiction
  2. Science Fiction Babylon 5 kommt als neue Remaster-Version
  3. Unweihnachtliche Filmtipps Zombie-Apokalypse statt Kevin allein zu Haus

AOC Agon AG493UCX im Test: Breit und breit macht ultrabreit
AOC Agon AG493UCX im Test
Breit und breit macht ultrabreit

Der AOC Agon AG493UCX deckt die Fläche zweier 16:9-Monitore in einem Gerät ab. Dafür braucht es allerdings auch ähnlich viel Platz.
Ein Test von Mike Wobker

  1. Agon AG493UCX AOC verkauft 49-Zoll-Ultrawide-Monitor mit USB-C und 120 Hz

Logitech vs. Cherry: Leise klackert es im Büro (oder auch nicht)
Logitech vs. Cherry
Leise klackert es im Büro (oder auch nicht)

Tastaturen für die Büroarbeit brauchen keine Beleuchtung - gut tippen muss man auf ihnen können. Glücklich wird man sowohl mit der Logitech K835 TKL als auch mit der Cherry Stream Desktop.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. SPC Gear Mechanische TKL-Tastatur mit RGB kostet 55 Euro
  2. Launch Neue Details zur Open-Source-Tastatur von System76
  3. Youtube Elektroschock-Tastatur bestraft schlampiges Tippen

    •  /