Versandhändler: Notebooksbilliger entschuldigt sich für Lieferprobleme
Derzeit verzögert sich die Auslieferung von Bestellungen beim Onlineversandhändler Notebooksbilliger.de. Der Grund dafür ist laut eigenen Aussagen der Wechsel auf ein neues Warenwirtschaftssystem. "Trotz reichlich Vorbereitung und Planung kam es bei diesem Wechsel zu Problemen", sagt das Unternehmen in einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) und entschuldigt sich für die Verzögerungen.
Die Redaktion von Heise Online(öffnet im neuen Fenster) wurde auf den Vorfall aufmerksam, nachdem einige Leser von Problemen mit ihren Lieferungen berichteten: Die Kunden bekamen entweder keine Eingangsbestätigungsmail oder keine Versandbestätigung. Das System ist wohl überlastet. Derzeit seien laut Heise mehr als 4.500 Bestellungen in der Warteschlange. Seit der Umstellung habe das Unternehmen aber etwa 20.000 Pakete versendet.
Weihnachtsgeschäft kann Anfragen erhöhen
Der Versandhändler merkt dazu an, dass es derzeit auch zur Verzögerung im Support kommt. Das Callcenter ist durch die vielen Anfragen anscheinend überlastet. "Die Beantwortung dauert länger, als ihr es von uns gewohnt seid.", schreibt das Unternehmen. Es wird versichert, dass das Team mit Hochdruck an einer möglichst schnellen Abwicklung arbeite.
Das anlaufende Weihnachtsgeschäft könnte ein zusätzlicher Faktor für eine erhöhte Zahl von Bestellungen sein. Das kommt einer Lösung der technischen Probleme nicht gerade entgegen. 2019 soll das Online-Weihnachtsgeschäft laut dem Handelsverband Deutschland(öffnet im neuen Fenster) etwa 14,7 Milliarden Euro betragen.
Die Notebooksbilliger.de AG ist dabei laut dem EHI Retail Institute mit einem Umsatz von 878.5 Millionen Euro der fünftgrößte Onlinehändler(öffnet im neuen Fenster) in Deutschland.
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