Mobiles Bezahlen: EU-Kommission untersucht Apple Pay

Apple steht unter dem Verdacht, gegen das EU-Kartellrecht verstoßen zu haben: Das Unternehmen soll Onlinehändler dazu gebracht haben, Apple Pay als Zahlungsmethode gegenüber anderen zu bevorzugen. Die EU-Kommission untersucht den Fall.

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Apple könnte wegen seines Zahlungsdienstleisters Ärger in der EU bekommen.
Apple könnte wegen seines Zahlungsdienstleisters Ärger in der EU bekommen. (Bild: Peter Macdiarmid/Getty Images)

Apple hat möglicherweise illegal in den Markt der Zahlungsdienstleister in Europa eingegriffen. Wie Reuters unter Bezugnahme auf ein Dokument entsprechender EU-Behörden berichtet, steht das Unternehmen im Verdacht, Händler dazu gebracht zu haben, seinen eigenen Zahlungsdienst Apple Pay gegenüber Konkurrenten zu bevorzugen.

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Der EU-Kommission sollen Informationen vorliegen, dass Apple Onlinezahlungen bestimmter Apps und Webseiten eingeschränkt haben soll. In einem Fragebogen an Händler will die EU nun wissen, ob die Unternehmen vertraglich dazu verpflichtet sind, bestimmte Onlinezahlungsmethoden zu aktivieren und ob es die Verpflichtung gibt, Apple Pay in ihre Webseiten und Apps zu integrieren.

Zudem wollen die Kartellrechtler der EU wissen, ob Apple bei Widerstand seitens der Händler deren Anwendungen im App Store als nicht kompatibel zurückgewiesen hat. Dass es eine derartige Untersuchung gibt, hat die EU-Kommission Reuters bestätigt. "Die Kommission beobachtet die Entwicklung mobiler Bezahllösungen, ebenso das Verhalten der in diesem Sektor aktiven Unternehmen", erklärt einer der EU-Beamten.

Mehrere Streitpunkte zwischen Apple und der EU

Die Untersuchung ist nicht der einzige Streitpunkt zwischen Apple und der EU. Die Kommission streitet immer noch mit Apple und Irland darüber, ob das Unternehmen 13 Milliarden Euro an Steuern nachzahlen muss.

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Auch mit Spotify hat Apple momentan noch Ärger: Der schwedische Musikstreamingdienst wirft dem Unternehmen vor, zu hohe Provisionen zu kassieren. Wenn Spotify-Nutzer über die App ein Abo abschließen, bekommt Apple 30 Prozent Provision. Bei Verlängerung des Abos reduziert sich die Zahlung auf immer noch 15 Prozent. Spotify sagt, dass der Preis für das Abo angehoben werden musste, um keine Verringerung der Einnahmen zu riskieren. Apple wirft Spotify falsche Angaben vor.

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