Die Konkurrenten der Telekom sind sich nur in wenigen Punkten einig. Eine vom Breko gefordete breit angelegte Prämie für FTTH-Anschlüsse auch für Bürger will der zweitgrößte Kabelnetz-Betreiber nicht haben.
Um sich vor Ausfällen bei Naturkatastrophen zu schützen und die Bandbreite über den Atlantik zu erhöhen, haben Microsoft und Facebook ein Seekabel verlegt. Das soll auch der Entwicklung von Cloud-Diensten zugute kommen.
Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat der Abschaffung der Störerhaftung bei offenen WLANs zugestimmt. Der Anspruch auf die Sperrung von IP-Adressen habe aber nichts mit Netzsperren zu tun, sagte Wirtschaftsministerin Zypries.
Ganz vergessen will TP Link den Kabelrouter Archer CR700v nicht. Ein neues Datum kann der Hersteller jedoch nicht nennen. AVM bleibt der einzige Anbieter für die Routerfreiheit.
Einen bezahlbaren schnellen Internet-Zugang will fast jeder haben. 53 Prozent der Bundesbürger wären bereit, für schnelleres Internet auch mehr Geld auszugeben. Ein Argument für den Glasfaserausbau.
Für Apple-Nutzer mit iOS 11 wird es künftig schwerer, Funkverbindungen abzuschalten. Wenn der Nutzer im Kontrollzentrum WLAN oder Bluetooth abschaltet, passiert technisch nur wenig. Tatsächlich gibt es eine mehrstufige Abschaltung, die auch angezeigt wird. Der Flugmodus ist zum Glück sauber implementiert.
Seit einigen Wochen versuchen wir von den TV-Kabelnetzbetreibern zu erfahren, was sie tun, wenn abends die Datenraten der Kunden einbrechen. Unitymedia, Tele Columbus und Vodafone nehmen nun Stellung zum Kapazitätsausbau mit Node- oder Clustersplits.
Der Giga-Standard kommt in wenigen Monaten zum Endkunden. Die Unitymedia-Mutter Liberty Global ist zufrieden mit den Vorbereitungen für den Rollout in allen Landesmärkten. Deutschland könnte bei Docsis 3.1 der erste sein.
"Amazon stehen wir nur im Weg", sagt der Chef des weltgrößten Kabelnetzbetreibers Liberty Global. Noch immer sei unklar, welche Agenda Amazon bei Video eigentlich habe.
Für langjährige iOS-Nutzer ist das Upgrade auf iOS 11 die bisher härteste Entscheidung. Apple zeigt Mut zur Lücke: Apps und Daten gehen reihenweise verloren. Der Upgrade-Pfad bringt aber auch viel Positives, wie das flexible Kontrollzentrum und eine viel bessere iPad-Steuerung.
Laut Bitkom ist der Tiefbau schuld, dass wir noch zwei Jahrzehnte auf FTTH im ganzen Land warten müssen. Doch es gibt Lösungen abseits reiner Rechenbeispiele.
Weiterhin nur Fritzbox. Der einzige andere Hersteller, der außer AVM einen Kabelrouter auf den deutschen Markt bringen will, hat das Projekt aufgegeben.
Redundant und verschlüsselt: Hinter IBMs Cloud Mass Data Migration verbirgt sich ein Storage-System, das dem Kunden per Post zugesendet wird. Darauf passen bis zu 120 TByte an Daten, die in die Cloud migriert werden sollen. Das sei wesentlich schneller und damit günstiger als ein Online-Upload.
Oracles neues Cloud-Konzept beinhaltet eine sich selbst justierende und verwaltende Datenbank. Das spare Personalkosten und vermindere die Wahrscheinlichkeit von Ausfällen durch menschliche Fehler. Oracle will damit vor allem dem Konkurrenten AWS entgegentreten.
Erste Bilder von Project Honululu zeigen eine GUI, in der Windows-Admins Server und VMs übverwachen können. Das soll die parallele Nutzung von Powershell und anderen GUI-Werkzeugen ersetzen. Zur Messe Microsoft Ignite soll eine technische Preview erscheinen.
Nachdem ein Hacker Sicherheitslücken im Router 850L unkoordiniert veröffentlicht hat, will D-Link bald Updates liefern. Die Probleme sind in der Tat gravierend und ermöglichen eine Übernahme des Gerätes.
Die Telekom beginnt damit, ihren Millionen Kunden in der Berliner U-Bahn nun auch LTE- und UMTS zu bieten. Der Ausbau in der Innenstadt hat endlich angefangen.
1&1 hat einen neuen Partner gewonnen und wird in Zukunft 500 MBit/s in einem Stadtgebiet vermarkten. Das stärkt die Firmen, die echte Glasfaser ausbauen.
Dem WLAN-Programm der EU steht nichts mehr im Wege. Gemeinden und öffentliche Einrichtungen können sich nun den Aufbau schneller Hotspots fördern lassen.
Intel lässt viele seiner Wigig-Produkte in den kommenden Monaten auslaufen. Drahtlose Dockinglösungen mit 802.11ad soll es aber weiterhin geben. Auf Nachfrage sagte der Hersteller, der Fokus für Wigig würde auf Virtual Reality verlagert werden.
Bauernverband und Landkreistag wollen von der nächsten Regierung verbindliche Zusagen für einen Glasfaserausbau bis an jeden Hof. Auch Handwerk und Industrie sind dafür.
Windparks machen einen professionellen Eindruck, doch bei der IT-Sicherheit hapert es leider. Recherchen von Internetwache.org und Golem.de zeigen eine Menge Schwachstellen und ein Chaos bei der Zuständigkeit.
/58Kommentare/Von Sebastian Neef und Tim Philipp Schäfers
Vodafone Deutschland kündigt den Ausbau seines gesamten Kabelnetzes auf Docsis 3.1 und 1 GBit/s an. Auf dem Land sucht das Unternehmen Kooperationen mit Kommunen, die Glasfaser ausbauen.
Mit dem Tink Labs T1 sollen Hotelgäste weltweit ein Smartphone mit Internetzugang und Appnutzung erhalten. Wir haben uns das Gerät angeschaut und finden es deutlich besser als den Vorgänger, der gravierende Sicherheitsprobleme aufweist.
Der Bundesrat will die Swisscom zwingen, auch ihr Glasfasernetz für die Konkurrenz zu öffnen. Auf dem Land gehe der Glasfaserausbau nicht schnell genug voran.
Im Tiefbau und bei der Hausinstallation können viele neue Jobs entstehen, um in Deutschland in den nächsten zehn Jahren FTTH/B zu schaffen. Der Glasfaserausbau und 5G sind laut Buglas ein Jobprogramm.
Google kann so bürokratisch sein wie jedes andere Unternehmen. Eine Kundin von Google Fiber war mehrere Tage ohne Internetversorgung, weil sie durch eine Steuererhöhung plötzlich zwölf Cent schuldete.
Ifa 2017 Mit seinen Fritzboxen hat AVM viel vor. Der Mesh-Nachbau, der bisher auf einigen aktuellen Fritzboxen getestet wird, soll bald als Update bereitstehen. Perspektivisch sind auch Kabelboxen, weitere Geräte und zusätzliche Standards geplant.
Reden die Netzbetreiber nicht öffentlich, ist die Bereitschaft hoch, beim Glasfaserausbau zusammenzuarbeiten. Der Chef der Bundesnetzagentur sprach am Mittwochabend in Berlin relativ offen zum Thema Gigabit, und betonte, er habe genug von Balkonreden.
Die Verbände der Netzbetreiber in Deutschland erwarten von der Telekom keinen freiwilligen Ausbau von FTTH/B. Die Telekom betont weiter, Glasfaser sei zu teuer, es gebe keine Nachfrage und keine ausreichende Tiefbaukapazität.
Der EX8000 von Netgear hat sechs Antennen, um ein WLAN-Signal im Tri-Band zu verstärken. Er funktioniert auch als WLAN-Access-Point. Er soll eine Datenrate von 3 GBit/s leisten können - in der Theorie zumindest.
17,5 Millionen Kabelkunden können schneller Gigabit-Datenraten erhalten, wenn die Analogabschaltung bundesweit kommt. Laut Digitalisierungsbericht ist IP-TV fast so stark wie das Antennenfernsehen.
Ifa 2017 Vier Antennen und ein noch nicht fertiger WLAN-Standard: Asus stellt den RT-AX88U vor. Der Router soll bereits den neuen 802.11ax-Standard unterstützen, der bis zu viermal höhere Datenraten liefern soll als andere Geräte.
Was klein ist, muss nicht sehr langsam sein. Wir haben auf der Lenovo Thinkstation P320 Tiny gespielt, gerendert und geschrieben. Alle Tests kann die kleine Box gut bewältigen - sogar sechs Bildschirme parallel.
Ein Bug in der IP-Telefonielösung Asterisk ermöglicht Angreifern, Telefonate mitzuhören. Das Problem liegt in der zugrundeliegenden RTP-Implementierung. Ein erster Patch ist da, aber noch fehlerhaft.
Telekom Austria setzt einen Router von Cisco ein, um einen Hybridanschluss mit Festnetz und UMTS/LTE zu bieten. Unternehmenskunden bekommen eine feste IP-Adresse.
Für die großen Netzbetreiber war der Glasfaser-Ausbau in einer Stadt mit 29.000 Einwohnern nicht attraktiv. Jetzt zahlt ein Fonds, der langfristige Investitionen für Versicherungen und Pensionskassen bietet.
Ein 29-jähriger Brite ist in sein Heimatland überstellt worden. Zuvor war der Mann in Deutschland wegen des Angriffs auf Router der Telekom verurteilt worden, in seiner Heimat drohen ihm vermutlich härtere Strafen als in Deutschland.
Noch vor einem Jahr wollte man bei der Telekom nichts von reinem VDSL ohne Telefonanschluss wissen. Jetzt gibt es das, aber nur für Mobilfunkkunden mit einem speziellen Altersnachweis.
Von der Vernetzung der Autos untereinander und mit der Infrastruktur wird oft gesprochen. Andere Verkehrsteilnehmer bleiben aber meist außen vor. Das soll sich durch das europäische Forschungsprojekt Timon ändern: Es bezieht auch Radfahrer oder Fußgänger mit ein.