UMTS und LTE: Telekom beginnt Mobilfunkausbau in der Berliner U-Bahn

Die Telekom beginnt damit, ihren Millionen Kunden in der Berliner U-Bahn nun auch LTE- und UMTS zu bieten. Der Ausbau in der Innenstadt hat endlich angefangen.

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Die Suche nach dem preisgekrönten Telekom-Netz in der Berliner U-Bahn
Die Suche nach dem preisgekrönten Telekom-Netz in der Berliner U-Bahn (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom beginnt mit dem Ausbau von UMTS und LTE in der Berliner U-Bahn. Über eine Ankündigung im Support-Forum des Unternehmens berichtete zuerst das Onlinemagazin Teltarif.de. Nur die Telefónica bietet dort LTE- und UMTS an. Kunden der Deutschen Telekom und von Vodafone müssen in der U-Bahn das GSM-Netz mit sehr langsamen mobilem Internet über GPRS und EDGE nutzen.

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Ein Kunde der Telekom berichtete im Forum des Unternehmens: "Zwischen Gneisenaustraße und Hermannplatz (Linie U7) sowie zwischen Hermannplatz und Moritzplatz (Linie U8) hatte ich durchgehend einen starken 3G- beziehungsweise LTE-Empfang. Auf einem Großteil der Strecke beides, zwischen Kottbusser Tor und Moritzplatz jedoch nur noch 3G. Auf einem Teil der Strecke war sogar Carrier Aggregation auf 1800 MHz und 800 MHz gegeben."

Natürlich erst der Anfang

Das Unternehmen bestätigte: "Ja, dieser Streckenabschnitt ist der erste, der jetzt mit LTE/UMTS versorgt wird. Nach und nach werden andere Teilstrecken mit LTE/UMTS versorgt werden. Für die U7 gilt das zwischen Gneisenaustraße und kurz vor Rathaus Neukölln. Das ist natürlich erst der Anfang. Die weitere Vorplanung läuft bereits."

Die Telekom bietet nach Informationen von Golem.de in allen U-Bahnen Deutschlands eine Mobilfunkversorgung, nur in Berlin nicht. "Unser Ziel ist es, auch in der Berliner U-Bahn unseren Kunden die von uns gewohnte Netzqualität im Mobilfunk anzubieten. Wir sind mit der BVG und den beiden anderen Mobilfunkbetreibern im Gespräch und hoffen, dass wir im kommenden Jahr eine wirtschaftlich vertretbare Einigung finden", sagte Unternehmenssprecher Georg von Wagner Golem.de im Dezember 2016. Vodafone wollte damals auf den U-Bahn-Strecken der Berliner Innenstadt das "Mobilfunknetz weiter ausbauen".

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Die Kosten für einen eigenen Ausbau sind hoch: Laut Brancheninformationen sollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Mietforderungen von 500.000 Euro pro Mobilfunkbetreiber stellen.

"Parallel zu diesem Pilotgebiet laufen die Verhandlungen und Planungen für weitere Strecken, zurzeit noch ohne konkretes Ergebnis. Als Telekom beabsichtigen wir weiterhin, die gesamte U-Bahn bis Ende 2018 zu versorgen", sagte Telekom-Sprecher Georg von Wagner am 15. September 2017.

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