Energieversorgung: Windparks sind schlechter gesichert als E-Mail-Konten

Windparks machen einen professionellen Eindruck, doch bei der IT-Sicherheit hapert es leider. Recherchen von Internetwache.org und Golem.de zeigen eine Menge Schwachstellen und ein Chaos bei der Zuständigkeit.

Artikel von Sebastian Neef und Tim Philipp Schäfers veröffentlicht am
Viele Windräder könnten ein IT-Security-Update vertragen.
Viele Windräder könnten ein IT-Security-Update vertragen. (Bild: Guillauma Souvant/Getty Images)

Windräder sind ein sichtbares Zeichen der Energiewende in Deutschland und auch deutsche Hersteller gelten als erfolgreiche Beispiele moderner Industriepolitik. Doch das heißt leider nicht, dass die professionell anmutenden Anlagen aktuellen Anforderungen an die IT-Sicherheit entsprechen. Internetwache.org und Golem.de haben durch eine monatelange Recherche herausgefunden, dass viele Anlagen über zahlreiche Schwachstellen angreifbar sind - und das Bewusstsein für IT-Sicherheit sowohl beim Hersteller als auch offenbar bei den Betreibern nicht besonders ausgeprägt ist. Zudem herrscht offenkundig ein Zuständigkeitschaos, das die klare Zuordnung von Verantwortung erschwert.


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