802.11ad: Intel stellt Wigig für Dockingstationen ein

Intel lässt viele seiner Wigig-Produkte in den kommenden Monaten auslaufen. Drahtlose Dockinglösungen mit 802.11ad soll es aber weiterhin geben. Auf Nachfrage sagte der Hersteller, der Fokus für Wigig würde auf Virtual Reality verlagert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Wigig-Dockingstation
Wigig-Dockingstation (Bild: Lenovo)

Intel hat mit mehreren Product Change Notifications den EOL-Status (End of Life) für diverse Wigig-Lösungen für drahtlose Dockingstationen bekanntgegeben. Neben dem Tri-Band Wireless-AC 18260 (PDF) und dem Wireless Gigabit 11000 (PDF) betrifft das auch die Wireless Gigabit Antenna-M M100041 (PDF) und das Wireless Gigabit Sink W13100 (PDF). Ab Ende Dezember 2017 liefert Intel die Produkte nicht mehr aus, das Ende von Wigig für drahtlose Dockingstationen für Desktops und Notebooks bedeutet das aber nicht.

Stellenmarkt
  1. SAP Job - SAP IS-U Berater Job (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Heidelberg
  2. Gruppenleitung Geoinformatik (m/w/d)
    Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE), Peine
Detailsuche

Auf Nachfrage betonte der Hersteller, dass es mit dem Tri-Band Wireless AC 18265, einem M.2-3030-Kärtchen, und der Wireless Gigabit Antenna-M 10101R weiterhin Produkte für Wigig-Dockingstationen gibt. Die Nachfrage nach solchen Lösungen, um per 60-GHz-Band drahtlos Notebooks mit etwa Displays zu verbinden, ist allerdings vergleichsweise gering. Business-Hersteller wie Dell und Lenovo haben einige wenige Dockingstationen im Angebot.

Der Fokus von Wigig bei Intel liegt ohnehin nicht mehr auf dieser Produktkategorie. Stattdessen soll Wigig künftig für drahtlose Virtual-Reality-Headsets verwendet werden. Entsprechende Modelle gibt es noch nicht, sehr wohl aber Adapter für HTCs Vive von Displaylink und Tpcast. Weitere Einsatzzwecke von Wigig sind laut Intel etwa Mesh-Netzwerke und als Teil von kommenden 5G-Lösungen, wenngleich wir 60 GHz als Backhaul-Kanal für einzelne Nodes über mehr als einen Raum hinweg kritisch sehen.

Konkurrent AMD hat mit Nitero übrigens ein Unternehmen gekauft, das eigene Chips für 60-GHz-Transmitter für Virtual Reality entwickelt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Core-i-13000
Intel präsentiert Raptor Lake mit bis zu 5,8 GHz

Auf der Innovation hat Intel die 13. Core Generation vorgestellt. Kernzahl, Takt und Effizienz sollen deutlich steigen.

Core-i-13000: Intel präsentiert Raptor Lake mit bis zu 5,8 GHz
Artikel
  1. Ukrainekrieg: Meta stoppt ausgefeilte russische Desinformationskampagne
    Ukrainekrieg
    Meta stoppt ausgefeilte russische Desinformationskampagne

    Gefakte Webseiten deutscher Medien machen Stimmung gegen die Russland-Sanktionen. Die falschen Artikel wurden über soziale Medien verbreitet.

  2. Star Wars: Lego bringt großes Set der Razor Crest aus The Mandalorian
    Star Wars
    Lego bringt großes Set der Razor Crest aus The Mandalorian

    Aus fast 6.200 Teilen besteht das große Lego-Set der Razor Crest. Sie ist teuer, nicht aber für ein Star-Wars-Set.

  3. Creative Commons, Pixabay, Unsplash: Rechtliche Fallstricke bei Gratis-Stockfotos
    Creative Commons, Pixabay, Unsplash
    Rechtliche Fallstricke bei Gratis-Stockfotos

    Pixabay, Unsplash, CC ermöglichen eine gebührenfreie Nutzung kreativer Werke. Vorsicht ist dennoch geboten: vor Abmahnmaschen, falschen Quellenangaben, unklarer Rechtslage.
    Eine Analyse von Florian Zandt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • AMD Ryzen 7000 jetzt bestellbar • CyberWeek: PC-Tower, Cooling & Co. • Günstig wie nie: Asus RX 6700 XT 539€, Acer 31,5" 4K 144 Hz 899€, MSI RTX 3090 1.159€ • AMD Ryzen 7 5800X 287,99€ • Xbox Wireless Controller 49,99€ • MindStar (Gigabyte RTX 3060 Ti 522€) [Werbung]
    •  /