Buglas: Glasfaserausbau bringt 30.000 Jobs für zehn Jahre

Im Tiefbau und bei der Hausinstallation können viele neue Jobs entstehen, um in Deutschland in den nächsten zehn Jahren FTTH/B zu schaffen. Der Glasfaserausbau und 5G sind laut Buglas ein Jobprogramm.

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Wilhelm.tel-Techniker
Wilhelm.tel-Techniker (Bild: Wilhelm.tel)

Der Präsident des Stadtnetzbetreiberverbands Buglas, Theo Weirich, will ein Programm für 30.000 Jobs für zehn Jahre schaffen, um ein Glasfasernetz in Deutschland zu errichten. Das sagte Weirich im Gespräch mit Golem.de. Hier könnten gerade im Tiefbau "Flüchtlinge auch mit einer Duldung einen längerfristigen und relativ gut bezahlten Job finden".

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Die Tiefbaukapazitäten in Deutschland seien für den Ausbau eines Glasfasernetzes bis an jedes Haus nicht ausreichend, sagte Weirich, der Geschäftsführer des Stadtnetzbetreibers Wilhelm.tel mit einem Glasfasernetz in Hamburg und Schleswig Holstein ist. "Wir haben rund 2.500 Tiefbauunternehmen in Deutschland. Bei den Arbeiten gibt es aber verschiedene Anforderungen an die Qualifikation. Die Schachtungsarbeiten in den Städten können nur zu einem Drittel mit Maschinen gemacht werden. Es gibt also einen hohen Anteil händischer Arbeiten." Zugleich seien die Preise im Tiefbau um 20 Prozent gestiegen.

1,2 Millionen Antennen für das 5G-Netz

Fachkräfte fehlen laut Weirich auch bei der Installation im Haus, was nicht immer unbedingt Elektriker machen müssten. Hier will der Buglas mit der Politik und den Industrie- und Handelskammern an einer verkürzten speziellen Ausbildung arbeiten. Zudem müssen für den neuen 5G-Mobilfunk für "Gigabit on the air" 1,2 Millionen Antennen aufgestellt werden. "Dies ist ein regelrechtes Konjunkturprogramm", betonte Weirich.

Bei nur acht Prozent Glasfaser in Deutschland wird es dem Buglas-Präsidenten zufolge bald einen regelrechten Run auf die Infrastruktur geben. Versicherungen und Pensionsfonds werden bei der Zinslage hier gern längerfristig investieren. Glasfasernetze sind über einen längeren Zeitraum eine gute Investition.

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