Abo
  • Services:

Routerausfall: Telekom-Hacker nach Großbritannien ausgeliefert

Ein 29-jähriger Brite ist in sein Heimatland überstellt worden. Zuvor war der Mann in Deutschland wegen des Angriffs auf Router der Telekom verurteilt worden, in seiner Heimat drohen ihm vermutlich härtere Strafen als in Deutschland.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Telekom-Hacker wurde verurteilt.
Der Telekom-Hacker wurde verurteilt. (Bild: Odd Andersen/AFP/Getty Images)

Der vom Landgericht Köln verurteilte Telekom-Hacker ist nach Angaben von Spiegel Online in seine Heimat in Großbritannien ausgeliefert worden. Dort werden ihm weitere Angriffe auf Telekommunikationsinfrastruktur vorgeworfen. In Deutschland ist der Mann zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt worden.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. Lidl Digital, Neckarsulm, Berlin

Der 29-jährige soll in Großbritannien zudem Finanzunternehmen erpresst haben. Ihm wird vorgeworfen, Angriffe gegen die Infrastruktur der Lloyds Banking Group und gegen Barclays durchgeführt zu haben, in der Folge soll er dann Erpresserbriefe versendet haben. Weiterhin wird untersucht, ob er mit einem Angriff auf Lonestar MTN, den größten Internetserviceprovider Liberias, in Verbindung steht.

Die Überführung habe am Mittwoch dieser Woche stattgefunden, wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Köln laut Spiegel Online am Donnerstag mitteilte. In Großbritannien dürften dem Mann deutlich härtere Strafen drohen als in Deutschland. Immer wieder werden die harschen Strafen für Hacker in Großbritannien kritisiert, ähnlich wie die Bestrafung nach dem Computer Fraud and Abuse Act in den USA.

Telekom-Router waren ein Kollateralschaden

Die Router der Telekom waren nur indirekt von dem Angriff betroffen. Die Malware konnte die Geräte nicht infizieren, weil sie ein inkompatibles Betriebssystem einsetzten. Nach Angaben der Telekom entstand ein Schaden von zwei Millionen Euro.

Der 29-jährige war zunächst in London festgenommen und nach Deutschland überstellt worden. Bei den technischen Nachforschungen soll das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beteiligt gewesen sein.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 57,99€
  2. für 147,99€ statt 259,94€
  3. und Vive Pro vorbestellbar

ecv 03. Sep 2017

Sonst wäre es ja auch nur Unterschlagung ein Auto mit steckendem Schlüssel mitzunehmen...

Vigtor 02. Sep 2017

Ach, was. Pfiffige Leute werden bei den Geheimdiensten gebraucht. Wenn nicht hier, dann...

DerDy 01. Sep 2017

Erinnern ist nicht wissen. Warum informierst du dich nicht über die Sachlage? Viele...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich Smartphones

Samsungs Galaxy S9+ macht gute Fotos - auch im Vergleich zur Konkurrenz, wie unser Vergleichstest zeigt.

Kameravergleich Smartphones Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
    Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

    Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
    2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
    3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

    Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
    Adblock Plus
    Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

    Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

    1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

      •  /