• IT-Karriere:
  • Services:

850L: D-Link will kritische Routerschwachstellen patchen

Nachdem ein Hacker Sicherheitslücken im Router 850L unkoordiniert veröffentlicht hat, will D-Link bald Updates liefern. Die Probleme sind in der Tat gravierend und ermöglichen eine Übernahme des Gerätes.

Artikel veröffentlicht am ,
Der 850L von D-Link braucht ein paar Patches.
Der 850L von D-Link braucht ein paar Patches. (Bild: D-Link)

D-Link will zahlreiche Sicherheitslücken in seinem Router mit der Bezeichnung 850L patchen. Die Schwachstellen waren zuvor unkoordiniert von dem Hacker Pierre Kim veröffentlicht worden. Dieser hatte eigenen Angaben zufolge "schlechte Erfahrungen" mit der Sicherheitsabteilung von D-Link gemacht und damit begründet, nicht im Rahmen von "responsible disclosure" veröffentlicht zu haben.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Remagen
  2. Hays AG, Raum Hannover

Kim zufolge kann die Firmware des Gerätes einfach ausgelesen und auch ohne Probleme ausgetauscht werden, da keinerlei Signaturprüfung vorgenommen werde. Die Firmware wird nur durch ein hardcodiertes Passwort geschützt.

Die Geräte sind außerdem für Cross-Site-Scripting anfällig, auf diesem Weg können dann zum Beispiel bestimmte Cookies ausgelesen werden. Kim entdeckte gleich fünf entsprechende Schwachstellen.

Sicherheitslücken im Clouddienst

Außerdem soll D-Links Clouddienst Mydlink mehrere Sicherheitsprobleme aufweisen, so soll etwa das Gerätepasswort in Requests unverschlüsselt mitgesendet werden. Kim schreibt, dies würde demonstrieren: "wie kaputt" dieser Dienst sei. Durch reines Mithören des Traffics könnten Angreifer die notwendigen Daten bekommen, um sich in den Router einzuloggen. Mit dem Zugriff auf die Weboberfläche könnten auch neue Firmwareversionen eingespielt werden.

Außerdem seien auf dem Gerät die privaten Schlüssel für die Proxy-Verschlüsselung Stunnel enthalten und ließen sich auslesen. Weitere vertrauliche Informationen wie Passwörter werden in /var/passwd im Klartext abgespeichert. Den auf dem Gerät laufenden DHCP-Dienst könnten zudem Befehle untergeschoben werden, die mit Root-Rechten ausgeführt werden.

D-Link hat nach eigenen Angaben "direkt" nach Veröffentlichung des Artikels Schritte eingeleitet, um die beschriebenen Probleme zu lösen. Auf Anfrage von Golem.de teilte das Unternehmen mit, am 19. September ein Update zur Verfügung stellen zu wollen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Folgen Sie uns
       


Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert

Google hat seine neuen Pixel-Smartphones vorgestellt: Im ersten Hands on machen das Pixel 4 und das Pixel 4 XL einen guten Eindruck.

Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert Video aufrufen
Tesla-Fabrik in Brandenburg: Remote, Germany
Tesla-Fabrik in Brandenburg
Remote, Germany

Elon Musk steht auf Berlin, doch industrielle Großprojekte sind nicht die Stärke der Region. Ausgerechnet in die Nähe der ewigen Flughafen-Baustelle BER will Tesla seine Gigafactory 4 platzieren. Was spricht für und gegen den Standort Berlin/Brandenburg?
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Gigafactory Tesla soll 4 Milliarden Euro in Brandenburg investieren
  2. 7.000 Arbeitsplätze Tesla will Gigafactory bei Berlin bauen
  3. Irreführende Angaben Wettbewerbszentrale verklagt Tesla wegen Autopilot-Werbung

Indiegames-Rundschau: Der letzte Kampf des alten Cops
Indiegames-Rundschau
Der letzte Kampf des alten Cops

Rollenspiel deluxe mit einem abgehalfterten Polizisten in Disco Elysium, unmöglich-verdrehte Architektur in Manifold Garden und eine höllische Feier in Afterparty: Golem.de stellt die aktuellen Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Killer trifft Gans
  2. Indiegames-Rundschau Überleben im Dschungel und tausend Tode im Dunkeln
  3. Indiegames-Rundschau Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

Mi Note 10 im Kamera-Test: Der Herausforderer
Mi Note 10 im Kamera-Test
Der Herausforderer

Im ersten Hands on hat Xiaomis Fünf-Kamera-Smartphone Mi Note 10 bereits einen guten ersten Eindruck gemacht, jetzt ist der Vergleich mit anderen Smartphones dran. Dabei zeigt sich, dass es einen neuen, ernstzunehmenden Konkurrenten unter den besten Smartphone-Kameras gibt.
Von Tobias Költzsch

  1. Mi Note 10 im Hands on Fünf Kameras, die sich lohnen
  2. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  3. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro

    •  /