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Gigabit: Kabelnetzbetreiber wollen schnellere Analogabschaltung

17,5 Millionen Kabelkunden können schneller Gigabit-Datenraten erhalten, wenn die Analogabschaltung bundesweit kommt. Laut Digitalisierungsbericht ist IP-TV fast so stark wie das Antennenfernsehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Symbolischer Startknopf für die Analogabschaltung
Symbolischer Startknopf für die Analogabschaltung (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Anteil der digitalen TV-Nutzung im Kabel ist laut dem Digitalisierungsbericht 2017 der Medienanstalten auf 88,6 Prozent gestiegen. Wie der Anga (Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber) am 5. September 2017 bekanntgab, zeichnet sich daher im Markt eine Tendenz ab, das analoge Kabelfernsehen für knapp 1,8 Millionen Kabelhaushalte ab Ende 2018 einzustellen.

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Um Rechtssicherheit zu schaffen, solle dieser Umstieg von "einer gesetzlichen Regelung flankiert" werden, heißt es in dem Bericht. Die Abschaltung der analogen TV-Übertragung im Kabel schaffe Kapazitäten für Gigabit-Bandbreiten für 17,5 Millionen Kunden.

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia schaltete im Juni 2017 das analoge TV-Signal in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg in fünf Etappen ab. Nach Schätzungen von Unitymedia und der Landesmedienanstalten schauten 91 Prozent der Unitymedia-Kunden Ende 2016 bereits digitales Fernsehen.

Jüngere Menschen streamen

25,2 Millionen Haushalte empfangen nach dem aktuellen Digitalisierungsbericht Fernsehen in HD-Auflösung. Der Anteil der HDTV-Haushalte in Deutschland ist damit innerhalb eines Jahres von 53,1 auf 65,7 Prozent gestiegen.

Ein Grund dafür ist der Umstieg auf DVB-T2 HD in der Terrestrik, der in vielen Ballungsräumen zum 29. März 2017 erfolgte. Aktuell empfangen nur noch 7,4 Prozent der TV-Haushalte Fernsehen über die Terrestrik.

Hinzugewonnen hat IP-TV mit aktuell 6,9 Prozent der TV-Haushalte. Unverändert gleichauf liegen mit 45,7 und 45,9 Prozent Satellit und Kabel.

Auch wenn im Bevölkerungsdurchschnitt das klassische Fernsehen mit 69 Prozent weiterhin dominiert, schauen die Jüngeren bereits mehr auf Abruf als linear: Bei den 14- bis 29-Jährigen liegt der Video-on-Demand-Anteil bei 45 Prozent und der des Fernsehens bei 38 Prozent. Insgesamt nutzen schon 71,3 Prozent der 14- bis 29-Jährigen das VoD-Angebot, während der Anteil in der Gesamtbevölkerung noch bei 35,7 Prozent oder 24,8 Millionen VoD-Nutzern in Deutschland liegt.



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Niaxa 06. Sep 2017

Ja das war auch so gemeint. Ich habe keine ahnung wer mir das "mehr" untergejubelt hat. ^^

marcometer 06. Sep 2017

Zu was zählt hier denn eigentlich Zattoo? Weil ich nutze nur noch das, obwohl Sat + 4k...

trolling3r 06. Sep 2017

Beim nächsten mal vorher nachdenken, was auf dich zukommt, bevor du ihn reinsteckst.


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