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Bitkom: Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

Laut Bitkom ist der Tiefbau schuld, dass wir noch zwei Jahrzehnte auf FTTH im ganzen Land warten müssen. Doch es gibt Lösungen abseits reiner Rechenbeispiele.

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Wilhelm.tel-Techniker
Wilhelm.tel-Techniker (Bild: Wilhelm.tel)

Das Ziel von Union und SPD im Wahlprogramm, eine flächendeckende Versorgung mit Gigabitnetzen bis zum Jahr 2025 zu erreichen, soll nicht zu erreichen sein. Das hat der IT-Branchenverband Bitkom erklärt. "Für eine flächendeckende Versorgung bräuchten wir etwa eine Million Kilometer Glasfaser, doch es gibt bei den Baufirmen aktuell nur Kapazitäten, um jährlich 50.000 bis 70.000 Kilometer zu legen", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder dem Tagesspiegel. "Es wird also 20 Jahre dauern, bis zu jedem Haus in Deutschland Glasfaser zu haben."

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Im Branchenverband Bitkom haben die Deutsche Telekom und die Telefónica großen Einfluss im Festnetzbereich, die beide auf Vectoring statt auf Fiber To The Home setzen. Dennoch sind die Probleme bei den Tiefbaukapazitäten real. Es sind die Stadtnetzbetreiber, die statt Engpässe nur zu beklagen, Lösungen liefern, und die - wie in München, Köln und anderswo - FTTH auch tatsächlich ausbauen.

Buglas: Tiefbaukapazitäten schaffen

Der Präsident des Stadtnetzbetreiberverbands Buglas, Theo Weirich, tritt für ein Programm mit 30.000 Jobs in zehn Jahren ein, um ein Glasfasernetz in Deutschland zu errichten. Das sagte Weirich in diesem Monat im Gespräch mit Golem.de. Gerade im Tiefbau könnten "Flüchtlinge auch mit einer Duldung einen längerfristigen und relativ gut bezahlten Job finden".

"Wir haben rund 2.500 Tiefbauunternehmen in Deutschland. Bei den Arbeiten gibt es aber verschiedene Anforderungen an die Qualifikation. Die Schachtungsarbeiten in den Städten können nur zu einem Drittel mit Maschinen gemacht werden. Es gibt also einen hohen Anteil händischer Arbeiten." Zugleich seien die Preise im Tiefbau um 20 Prozent gestiegen.

Fachkräfte fehlen laut Weirich auch bei der Installation im Haus, was nicht immer unbedingt Elektriker machen müssten. Hier will Buglas mit der Politik und den Industrie- und Handelskammern an einer verkürzten speziellen Ausbildung arbeiten.

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Faksimile 23. Sep 2017

Warum nicht? Das gesamte Thema elektromagnetische Verträglichkeit und Einhaltung der...

mfgchen 21. Sep 2017

Ich sehe Masten auch nicht als unbedingt vorteilhaft an. Der Kompriss wäre wohl, die...

LinuxMcBook 20. Sep 2017

Das gleiche Problem gibt es doch aktuell im Straßenbau. Die Regierungen haben endlich...

Ovaron 20. Sep 2017

Danke! Zwar wieder mal viel BlaBla mit wenig Fakten. Aber das sticht schon auf Anhieb ins...

M.P. 20. Sep 2017

Ein "Entscheider" in einer Telco-Aktiengesellschaft, der seinem Aufsichtsrat keine...


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