Unitymedia hält an der automatischen Aktivierung von WLAN-Hotspots fest. Trotz Abmahnung der Verbraucherschützer soll es kein Opt-in für die Kunden geben.
Der Besitzer einer kleinen Softwarefirma bekam kein "Mehr Breitband für mich" von der Telekom. Das Angebot, bei dem Kunden selbst den Ausbau mit FTTH bezahlen, sei aber für Privat- und Geschäftskunden verfügbar, versichert die Telekom, und bedauert das Versehen.
Schnelle Glasfaser in Jamaika: Huawei testet dort im Labor von Digicel 10G-PON oder XG-PON. Die Datenübertragungsraten sind 10 GBit/s im Downstream und 2,5 GBit/s im Upstream.
MBfm (Mehr Breitband für mich) ist für Menschen, die die Bau- und Installationsarbeiten für FTTH durch die Deutsche Telekom selbst übernehmen. Doch das gibt die Telekom nicht jedem. Die Kosten liegen bei mindestens 8.000 bis 10.000 Euro plus Tiefbaukosten.
Update Nach Ansicht der Kabelnetzbetreiber gilt die gesetzliche Abschaffung des Routerzwangs nur für Neukunden. Nach anfänglicher Verwirrung sollen aber nun auch Bestandskunden von Unitymedia die Zugangsdaten erhalten.
In einer Gemeinde in der Region München will die Telekom Lücken im Netz schließen. Für 90 Haushalte würden 1,5 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Es gibt FTTB mit 200 MBit/s.
Finnland und Deutschland sollen näher zusammenwachsen - mit Hilfe einer schnellen Unterwasser-Glasfaserverbindung in der Ostsee. Die Kapazität entspricht der von einer Milliarde ISDN-Anschlüssen. Die Leitung ist in Frankfurt und Helsinki eröffnet worden.
In den kommenden Jahren wird ein Bundesland 1.000 offene WLAN-Hotspots errichten. Die ersten zwei wurden heute von T-Systems gestartet. Der Zugang soll mit einem Mausklick möglich sein.
Höchstens 1,4 Millionen Haushalten würden mit Vectoring erstmals über 50 MBit/s erhalten, nicht 6 Millionen, wie die Telekom behauptet. Das steht in der Begründung der EU-Kommission zur Prüfung des Nahbereichs-Vectorings.
Ein offenes Wi-Fi könnte ein Grund sein, in die Kirche zu gehen. Oder zumindest in die Nähe, denn Godspot strahlt auch nach außen. 220 Kirchen in Berlin und Brandenburg erhalten damit nun WLAN.
Mehrere deutsche Forschungsinstitute haben einen Rekord per Richtfunk aufgestellt. Die Technik könnte für schnelles Satelliteninternet und als terrestrische Funkübertragung im E-Band als Ersatz für das Verlegen von Glasfaser genutzt werden.
Verbraucherschützer wollen die automatische Aktivierung von WLAN-Hotspots "nach Gutsherrenart" bei allen Unitymedia-Kunden nicht hinnehmen. Der Kabelnetzbetreiber beharrt jedoch darauf, dass die Nutzer dem nicht zustimmen müssten.
Vodafone hat sein Mobilfunk- und sein TV-Kabelnetz in Deutschland zusammengelegt. Noch in diesem Jahr werde der Betreiber in rund 50 Großstädten LTE-Datenraten von bis zu 375 MBit/s anbieten.
Mit Linux vorinstallierte Laptops waren früher oft lieblos zusammengestellte Kisten. Das Tuxedo Infinitybook versucht dem etwas entgegenzusetzen - mit hoher Leistung, voller Linux-Kompatibilität und dennoch vielen Konfigurationsoptionen. Bis auf einige Kleinigkeiten funktioniert das sogar sehr gut.
Das TV-Kabelnetz ist bisher schnell im Download, doch nicht so leistungsfähig im Upload. Die Bell Labs haben bewiesen, dass das nicht so bleiben muss: Sie haben mit XG-Cable und Docsis 3.1. 10 GBit/s im Upload und im Download übertragen.
Erlaubt oder nicht? Immer noch ist unklar, wie genau sich neue Regelungen zur Router-Firmware in den USA und der EU auswirken werden. Linksys hat jetzt eine Lösung präsentiert und ein klares Bekenntnis zur Open-Source-Community abgegeben.
Trotz Bekenntnissen zum Netzausbau von Vodafone Kabel, Unitymedia, Tele Columbus und Primacom gingen die Ausgaben zurück. Die Telekom gab erheblich mehr aus, bei den anderen Telekombetreibern stagnierten die Ausgaben.
Die Telekom setzt in einer kleinen Gemeinde an der Mosel auf Holzmasten, um das Glasfaserkabel in den Ort zu bringen. Doch die Telekom baut kein FTTH, es wird ab Oktober in dem Ort eine Versorgung mit nur 100 MBit/s geben.
Die Routerhersteller wie AVM wollen sich nicht vorschreiben lassen, welche ihrer Geräte für welche Kabelnetze geeignet sind. Die Kabelnetzbetreiber schließen eine "freiwillige Zertifizierung" jedoch nicht aus.
Google Fiber hatte immer vor, sein FTTH-Netzwerk in den gesamten USA zu errichten. Alphabet sieht Comcast, Time Warner Cable und Verizon als "träge, räuberisch und innovationsfeindlich" und möchte sie "ersetzen". Google Fiber könnte das tatsächlich erreichen.
Das neue Diginetz-Gesetz soll den Breitbandausbau beschleunigen. Während sich die Koalition im Bundestag für bisherige Fortschritte lobt, prangert die Opposition Versäumnisse an und sieht falsche Prioritäten.
Asus hat einen WLAN-Adapter auf den Markt gebracht, mit dem die von vielen Routerherstellern beworbenen Datentransferraten tatsächlich möglich sein sollten. Aber nur dank einer 4x4-Antennenkonfiguration und einer nicht standardkonformen Modulationsdichte.
Update Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia will bis Ende des Jahres 1,5 Millionen WLAN-Hotspots anbieten. Dazu wählt er ein Verfahren, das Verbraucherschützer für unzulässig halten. Die Bundesnetzagentur prüft inzwischen den Fall.
Vectoring sei eine Brückentechnologie, die wichtige Ausbauimpulse liefern könne. Langfristig werde jedoch kein Weg an einem vollständigen Netzinfrastrukturwandel - weg von Kupfer, hin zu Glasfaser - vorbeiführen, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
IMHO Unrühmliche drei Jahre haben Union und SPD für die Abschaffung der Störerhaftung gebraucht. Die peinlichen Pläne der Regierung konnten die Netzpolitiker aber nur mit Hilfe gewichtiger Unterstützer stoppen.
Update Kein Captive Portal, keine Verschlüsselung: Private und gewerbliche Anbieter können in Zukunft ohne technische Hürden offene WLANs betreiben. Gewisse Auflagen bleiben trotz Abschaffung der Störerhaftung. Die Freifunker bleiben skeptisch.
Vor der Sommerpause sollte es eine Einigung beim Streitthema Störerhaftung geben - das hatte Kanzlerin Merkel in der vergangenen Woche gefordert. Jetzt stehen die Regierungsfraktionen angeblich kurz vor einer Einigung.
Die EU-Kommission wird die exklusiven Vectoring-Rechte für die Telekom eingehend prüfen. Das wird den Vectoring-Ausbau verzögern, doch ein echtes Vetorecht hat die EU nicht. Die Telekom erwartet aber, dass die vorherige Entscheidung Bestand haben wird.
Ubiquiti Networks entwickelt sich zum Vollsortiment-Netzwerkanbieter. Neuerdings bietet das Unternehmen auch einen Heimrouter an. Der fällt vor allem dadurch auf, dass er auf eine Webkonfiguration verzichtet. Bluetooth Smart ist Pflicht.
Nutzer wollen schnelles Internet. Immer wenn eine neue Speedklasse kommt, setze ein Trend hin zu den höheren Geschwindigkeiten ein, sagte ein Sprecher von Unitymedia.
Um die Analogabschaltung zu beschleunigen, sollen die öffentlich-rechtlichen Sender die analoge Verbreitung einstellen. Das forderte der Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt. Doch die Fernsehsender wollen kein schnelles Ende des Analogen im TV-Kabelnetz.
DHL testet seit einiger Zeit Drohnen für die Paketbeförderung. Die Version 3 des Paketkopters fliegt eine spezielle Packstation an und holt sich die Sendungen zum Transport heraus. Am Ziel werden sie ebenfalls in einer Packstation abgelegt.
Vodafone schreibt DSL-Kunden an. "Ihren bisherigen DSL-Tarif wird es in der jetzigen Form nicht mehr geben. Daher behalten wir uns vor, Ihren Vertrag zum Ende der Vertragslaufzeit ordentlich zu kündigen." Gilt damit das ISDN-Versprechen nicht mehr?
Die Telekom und die Bundesnetzagentur dürften mit ihrem Vorstoß für exklusives Vectoring bei der EU-Kommission nicht schnell durchkommen. Oettinger soll ein vertiefendes wettbewerbliches Prüfverfahren planen, das Verzögerungen bedeuten würde.
Der Siemens-Chef hat von einem fatalen Fehler in der Geschichte des Konzerns erzählt. Drei junge Männer aus Kalifornien seien mit der Geschäftsidee zu dem Konzern gekommen, über das Internet zu telefonieren. Sie wurden mit den Worten abgewiesen: "Wenn das ginge, hätten ja wir es erfunden."
Wenige Monate vor Abschaffung des Routerzwangs gibt es immer noch keine Schnittstellenbeschreibung für die Kabelnetze. Nun befürchten die Routerhersteller offenbar, dass Netzbetreiber nur zertifizierte Geräte zulassen könnten.
Telekom-Chef Timotheus Höttges kündigt für 2018 mit Super-Vectoring Bandbreiten bis zu 250 MBit/s im Kupfernetz an. Mit der nächsten Technologie, G.fast, seien bis zu 500 MBit/s möglich.
Seit Monaten stocken die Verhandlungen zur Abschaffung der Störerhaftung bei offenen WLANs. Nun soll Kanzlerin Merkel ein Machtwort gesprochen haben, um eine Einigung in den nächsten Wochen zu erzielen.
Um die Probleme der OpenWRT-Community zu lösen, starten einige der Kernentwickler unter dem Namen Lede ein Projekt, das offener und zuverlässiger sein soll. Dieser Fork wird konsequenterweise als Neustart der Gemeinschaft bezeichnet.
Die Nerven der Telekom-Konzernführung liegen beim Thema FTTH blank. Konzernchef Timotheus Höttges reagiert gereizt auf die Frage nach der Anzahl der FTTH-Anschlüsse, die es in Deutschland kaum gibt.
Wegen Regen konnte die Deutsche Telekom weniger in den Netzausbau investieren. Im Jahresverlauf sollen die Ausgaben aber steigen. Die FTTH-Anschlüsse bleiben ein Geheimnis. Nicht einmal zum Vectoring gibt es echte Angaben.
Die Gerüchte haben sich bestätigt. Google kooperiert mit Fiat Chrysler für den Bau autonomer Autos. Andere Autohersteller fühlen sich offenbar nicht zu schwach für solch einen Deal.
In einem dünn besiedelten Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern ist der Vectoring-Ausbau nicht einfach. Das exklusive Vectoring-Angebot der Deutschen Telekom halte nicht, was es verspricht, meint der Branchenverband VATM.
Laut DNS:NET ist das Vectoring der Deutschen Telekom nicht einfach ein Schritt zum Glasfaserausbau. Nur rund jeder dritte Kabelverzweiger (KVz) erhält so direkt eine Glasfaseranbindung, die anderen werden demnach mit Kupfer versorgt.
Ein WLAN mit einem unheimlichen Namen hat einigen Passagieren eines Qantas-Flugs so viel Angst eingejagt, dass sich der Abflug um mehrere Stunden verzögerte. Letztlich hob die Maschine aber mitsamt der bösen SSID ab.
Die Swisscom gibt trotz leicht sinkendem Umsatz mehr für den Netzausbau aus. Mehr Haushalte und Geschäfte bekommen Glasfaser. Fast ein Drittel aller Schweizer Haushalte hat FTTH.
Deutschland habe eine der besten Telekom-"Infrastrukturen in Europa", so der Deutschlandchef der Telekom. Dies dürfe in der Debatte um exklusives Vectoring für die Telekom nicht schlechtgeredet werden.