Digistreet und Citytouch: Philips' Straßenleuchten werden Vodafone-Kunden

Philips' Straßenleuchten funken bald vorzugsweise ins Vodafone-Mobilfunknetz. Und dank Erweiterungsslots sind Leuchten in der Planung, die erst später mit Intelligenz ausgestattet werden müssen.

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Philips' Straßenleuchten bieten Erweiterungsslots.
Philips' Straßenleuchten bieten Erweiterungsslots. (Bild: Philips)

In Zukunft werden Philips' LED-Straßenleuchten mit Mobilfunk ausgestattet. Allerdings nicht - wie bei dem Smartpole-Projekt -, um die Mobilfunkversorgung in der Umgebung zu verstärken, sondern um die Leuchte selbst mit dem Internet zu verbinden. Dafür erhalten die Straßenleuchten eine Machine-to-Machine-SIM-Karte (M2M). Mitunter fiel auch das Wort eSIM. Details dazu nannte Philips aber nicht.

  • Die Digistreet-Leuchten ... (Bild: Philips)
  • ... gibt es in verschiedenen Bauformen ... (Bild: Philips)
  • ... und bieten Erweiterungsslots für zusätzliche Sensor- und Funkmodule. (Bild: Philips)
Die Digistreet-Leuchten ... (Bild: Philips)
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Wichtiger ist anscheinend ohnehin, dass diese Straßenleuchten alle Kunden eines großen Mobilfunkbetreibers werden: Vodafone. Die Kooperation ist global. Kauft also ein Kunde bei Philips Citytouch-Leuchten, werden die über Vodafones Netz zur Lichtzentrale angebunden. Das Verlegen von Kommunikationskabeln entfällt.

Wartungskosten werden reduziert

Die Vorteile für Stadtverwaltungen des sogenannten Connected Lighting sollen die höheren Kosten überwiegen. Statt mit Personal die Stadt zu patrouillieren, um defekte Leuchtmittel auszumachen, meldet die Leuchte ihren Ausfall selbst. Auch auf Anwohner, die in vielen Städten defekte Leuchten schnell melden können, dies aber selten tun, muss sich eine Verwaltung nicht mehr verlassen. Ein Ersatz des Leuchtmittels oder auch die Reparatur wäre dann automatisiert induziert binnen Stunden möglich, sofern Personal vorhanden ist.

Digistreet-Leuchten ohne Intelligenz

Ab September 2016 wird Philips sein Angebot an Straßenleuchten um die Digistreet-Serie erweitern. Auch wenn der Name anderes suggeriert: Es sind zunächst einfach nur LED-basierte Straßenleuchten ohne Sonderfunktionen und Netzverbindung. Laut Philips gilt das derzeit ohnehin für den Großteil der installierten LED-Beleuchtung. Derzeit sind nach Philips' Angaben schon zwölf Prozent aller Straßenleuchten mit LED-Technik ausgestattet, doch nur zwei Prozent arbeiten als Connected-Lighting-System. Philips' Citytouch ist eine dieser Lösungen.

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Diese kann bei den Digistreet-Leuchten leicht nachgerüstet werden. Auf dem Mast gibt es einen Erweiterungssteckplatz, in den ein entsprechendes Funkmodul einfach eingesteckt wird. Erst wenn eine Verwaltung tatsächlich bereit ist, ein zentrales Leuchtenmanagement einzuführen, soll die Hardware nachgerüstet werden. Das soll das Produkt zukunftssicher und zunächst günstiger machen.

Zudem bieten die Leuchten einen zweiten Erweiterungsslot, der nach unten gerichtet ist. Der ist für Sensoren gedacht. Bewegungssensoren können beispielsweise die Informationen liefern, um das Leuchtmittel zu dimmen. Für Parkplätze gibt es Sensoren, die feststellen, ob es noch freie Plätze gibt und auch die Verkehrsdichte oder Luftqualität lässt sich über Sensoren für die Leuchte messen.

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