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Telekom-Chef Timotheus Höttges
Telekom-Chef Timotheus Höttges (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Bilanzpressekonferenz: Telekom hält Zahl der FTTH-Zugänge geheim

Telekom-Chef Timotheus Höttges
Telekom-Chef Timotheus Höttges (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Telekom steigert den Gewinn auf 3,3 Milliarden Euro. Auf der Bilanzpressekonferenz gab es viele neue Zahlen zum Netzausbau und zu einzelnen Märkten, aber keine zu FTTH in Deutschland.

Die Deutsche Telekom hat auf ihrer Bilanzpressekonferenz am 25. Februar 2016 keine Angaben zur Anzahl ihrer 200-MBit/s-FTTH-Zugänge gemacht. Auf die Frage, ob es dazu keine Zahlen gebe, erklärte Unternehmenssprecher Andreas Leigers Golem.de per E-Mail: "Wir spreizen das nicht weiter auf." Schätzungen zufolge gibt es 300.000 bis 500.000 durch die Telekom mit FTTH erschlossene Haushalte.

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Zum Jahresende habe die Telekom 4,4 Millionen Glasfaser-Anschlüsse in Deutschland in Betrieb. "Das umfasst alle FTTx-Anschlüsse, also FTTH, FTTC/VDSL und Vectoring, und das sowohl im eigenen Retail-Geschäft wie auch im Wholesale-Bereich und hier insbesondere beim Kontingent-Modell", teilte Leigers mit. Die Zahl der Hybrid-Anschlüsse in Deutschland lag zum Jahresende 2015 bei 155.000 nach 109.000 zum Ende des dritten Quartals 2015. Die Telekom hatte im Jahr 2012 FTTH mit einer Datenübertragungsrate von 200 MBit/s im Download und 100 MBit/s im Upload breiter angeboten. Die Ausbaustädte waren Braunschweig, Brühl/Baden, Hannover, Hennigsdorf, Ingolstadt, Kornwestheim, Mettmann, Neu-Isenburg, Offenburg, Potsdam, Rastatt und Stade. Danach konzentrierte sich der Konzern auf das Vectoring.

Im vierten Quartal verzeichnete der Konzern 51.000 neue Kunden für sein IP-TV-Angebot, die Gesamtzahl der Entertain-Kunden stieg damit auf 2,7 Millionen. Der Konzern investierte in seine Netze in Europa und den USA. Die Investitionen ohne Ausgaben für Mobilfunkspektrum stiegen um 13,5 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro.

Im vierten Quartal 2015 gingen die Serviceumsätze beim Mobilfunk in Deutschland um 0,4 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro leicht zurück. Dies sei auf Kundenrabatte im Rahmen der Magenta-Eins-Vermarktung zurückzuführen.

T-Mobile USA macht sich gut

Der Mobilfunkbetreiber T-Mobile US entwickelte sich gut. Die Gesamtkundenzahl stieg um 8,3 Millionen auf 63,3 Millionen zum Jahresende. Darunter waren 31,7 Millionen Vertragskunden unter eigener Marke, ein Zuwachs um 4,5 Millionen im Jahresverlauf. Der Umsatz stieg hier gegenüber dem Jahr 2014 um 8,1 Prozent auf 32,1 Milliarden Dollar. Die Serviceumsätze legten um 11,7 Prozent auf 24,3 Milliarden US-Dollar zu. Im vierten Quartal betrug das Plus bei den Serviceumsätzen 12,9 Prozent. Gleichzeitig legte das bereinigte EBITDA (um Sondereffekte bereinigter Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) um 29,5 Prozent auf 7,4 Milliarden US-Dollar zu. Den Gewinn oder Verlust wies die Telekom hier nicht aus.

Die Telekom steigerte im Jahr 2015 insgesamt den Umsatz um 10,5 Prozent auf 69,2 Milliarden Euro und den Betriebsgewinn (bereinigtes Ebitda) um 13,3 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro. Der Gewinn wuchs um 11 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen der Hauptversammlung am 25. Mai eine Dividende von 55 Cent je Aktie vor, 10 Prozent mehr als im Vorjahr.


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Gigabit 27. Feb 2016

Ok, du hast keine Ahnung. Case closed. Ändert nichts am grundsätzlich Problem weniger...

Ovaron 26. Feb 2016

Aha. Und wer von diesen Bekannten hat Dir erzählt, dieser FTTH-Ausbau wäre mit mit EU...

M.P. 25. Feb 2016

in zwei Schritten: Schritt 1: Rechtschreibreform "Vectoring" wird ab jetzt "Fectoring...

DrWatson 25. Feb 2016

Der Titel hätte auch ein bisschen nüchterner sein können.



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