Broadband Network Gateways: Ausfälle im Telekom-Festnetz durch Modernisierung
Die Deutsche Telekom erneuert zurzeit Bereiche ihres Zugangsnetzes und setzt dabei Broadband Network Gateways (BNG) ein. Das gab das Unternehmen in einer Mitteilung an die Kunden bekannt(öffnet im neuen Fenster) : "In den kommenden Wochen stellen wir unser Netz auf eine neue Technologie um. Während dieser Arbeiten wird Ihr Anschluss für rund 30 Minuten nicht erreichbar sein. In dieser Zeit gehen Ihnen keine Anrufe verloren, denn: Wir speichern alle ankommenden Anrufe innerhalb der 30 Minuten in Ihrer Sprachbox."
Möglich sei künftig, dass das Netz beispielsweise den neuen Router automatisch erkennt, ohne dass der Kunde seine Zugangsdaten noch eingegeben müsse. Auch höhere Datenübertragungsraten seien damit künftig möglich.
Kunden werden vorher informiert
Telekom-Sprecher Niels Hafenrichter sagte Golem.de auf Anfrage, dass das Netz seit geraumer Zeit umgebaut werde. "Ebenfalls korrekt ist, dass es bei der Umschaltung auf die neue Technik zu kurzen Unterbrechungen kommen kann, wenn die Verbindungen zu den neuen Netzelementen hergestellt werden. Die Kunden werden vorab schriftlich informiert."
Wer einen aktuellen Speedport Router, Zyxel oder eine Digitalisierungsbox einsetze, könne diese Geräte nach der Umstellung genauso wie vorher nutzen, so die Telekom. Änderungen an der Verkabelung oder der Routerkonfiguration sollen nicht gemacht werden.
Vor der Umstellung sollte aber geprüft werden, ob die aktuelle Firmware auf dem Router installiert ist. Wer ein Gerät von AVM, D-Link, Netgear oder TP-Link nutze, solle sich die aktuelle Firmware auf der Internet-Seite des jeweiligen Herstellers holen oder den Fachhändler fragen.
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