Abo
  • Services:

50 MBit/s: Telekom schließt Netzausbau-Projekt in Brandenburg ab

Rund 3.000 Kilometer Glasfaserkabel hat die Telekom in Brandenburg für VDSL-Zugänge mit 50 MBit/s verlegt. Dafür flossen 55 Millionen Euro aus der Steuerkasse und EU-Fonds. In anderen Gebieten geht es weiter.

Artikel veröffentlicht am ,
Arbeiter haben Ausbaubereich abgeschlossen
Arbeiter haben Ausbaubereich abgeschlossen (Bild: Deutsche Telekom)

Rund 3.000 Kilometer Glasfaserkabel wurden im Rahmen eines Projekts in Brandenburg von der Telekom verlegt. Das gab die Telekom unlängst in ihrem Blog bekannt. Fast 2.000 Kabelverzweiger wurden in 24 Monaten aufgerüstet.

Stellenmarkt
  1. EWE AG, Bremen
  2. Bundeskartellamt, Bonn

Telekom-Sprecher Georg von Wagner sagte Golem.de auf Anfrage: "Im Zuge des Großprojekts 'Brandenburg Glasfaser 2020' wurden 50 MBit/s ausgebaut. Der Vectoring-Ausbau ist noch nicht förderfähig."

Dabei hat die Landesregierung den Ausbau mit 55 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Laut Telekom sind "damit Investitionen von insgesamt 100 Millionen Euro angeschoben" worden.

"Mehr als die Hälfte der märkischen Haushalte hat nun Zugang zum schnellen Internet mit einer Datenübertragungsrate von mindestens 50 MBit/s", erklärte Rüdiger Caspari, Leiter Technik in der Region Ost der Telekom.

Netzausbau im Spreewald

Für dieses Jahr seien in Brandenburg weitere Ausschreibungen vorgesehen, besonders in Gebieten, die bisher aus verschiedenen Gründen nicht berücksichtigt wurden. Das gelte auch für den Spreewald.

Die deutschen Landkreise kritisieren, dass längerfristige Projekte für den Ausbau mit Fiber To The Home (FTTH) oft nicht staatlich gefördert werden. Der Sprecher des Deutschen Landkreistags Markus Mempel sagte Golem.de im August 2015, das liege an den Förderbedingungen des Bundes, in denen das Kriterium "Fertigstellung bis Ende 2018" vorgesehen ist. Bis zum Jahr 2018 will der Bund eine flächendeckende Breitbandversorgung mit Geschwindigkeiten von mindestens 50 MBit/s im Download erreichen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

Ovaron 03. Mär 2016

Du bist da aber gnadenlos optimistisch. Überbuchung um Faktor 50 kommt eher hin.

sneaker 03. Mär 2016

Der Artikel ist - freundlich ausgedrückt - mißverständlich. Wenn man zur Quelle geht...

brainDotExe 02. Mär 2016

Für den günstigen monatlichen Preis kann man auch nichts anderes erwarten. Garantierte...

barforbarfoo 02. Mär 2016

Damit die Erwachsenen in Ruhe diskutieren können.


Folgen Sie uns
       


Shift 6m - Hands on (Cebit 2018)

Der Hersteller beschreibt das neue Shift 6M als nachhaltig und Highend - wir haben es uns auf der Cebit 2018 angesehen.

Shift 6m - Hands on (Cebit 2018) Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

    •  /