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AT&T: Konkurrent will Google Fiber mit Klage verhindern

AT&T versucht, Konkurrenz in der größten Stadt in Kentucky auszuschalten. Einen schnellen Zugang zu den Masten des Netzbetreibers soll es nicht geben. Google Fiber und die Stadt protestieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Mast von AT&T
Mast von AT&T (Bild: Mike Blake/Reuters)

AT&T will mit einer Klage verhindern, dass Google Fiber in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky errichtet wird. Das berichtet der lokale Sender WDRB. Dem Netzbetreiber AT&T gehören die Masten, an die Alphabet seine Glasfaserkabel hängen möchte.

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Die Stadt Louisville hatte in diesem Jahr eine "One-Touch-Make Ready"-Verordnung verabschiedet, die ermöglicht, dass Glasfasernetze schnell entstehen, auch indem bestehende Installationen bewegt werden. Gegen die Verordnung klagt AT&T. Dessen Sprecher Joe Burgan sagte WDRB, Louisville "hat keine Zuständigkeit nach Bundes- oder Landesrecht bei der Installation an Masten."

Google könne die AT&T-Masten nutzen, wenn wie in anderen Städten dazu ein Vertrag mit AT&T geschlossen werde. "Bei dieser Klage geht es nicht um Google. Es geht darum, dass der Louisville Metro Council seine Autorität überschreitet."

"Wir werden uns mit Nachdruck gegen die von AT&T eingereichte Klage verteidigen, Gigabit-Glasfaser ist zu wichtig für die Zukunft unserer Stadt", twitterte Bürgermeister Greg Fischer.

AT&T hatte seinen Dienst Gigapower für 38 weitere städtische Regionen angekündigt, darunter auch einige potenzielle Fiber-Städte wie Louisville. Auch hier wird 1 GBit/s versprochen. Google Fiber sei sehr beliebt, weil der Internetzugang rund 100-mal so schnell sei wie die durchschnittliche Übertragungsrate, die in den USA geboten werde, berichtete das Wall Street Journal im September 2015. Welche Bereiche von Louisville ausgestattet werden und wann, gab AT&T noch nicht bekannt.

Im Google-Fiber-Blog erklärte der Konzern: "Google Fiber ist enttäuscht, dass AT&T vor Gericht gezogen ist, um die Bemühungen von Louisville für Breitband- und Videowettbewerb zu blockieren." Es ginge darum, dass Techniker nur einmal an den Masten arbeiten würden statt die jeweiligen Teams der verschiedenen Netzbetreiber.



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GaliMali 01. Mär 2016

Es geht wie immer halt um viel Geld und nicht um den Kunden. Den Provider ist es lieb...


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