Huawei und Telekom-Cloud: Public Cloud soll deutlich unter Preis von Amazon liegen

Huawei und die Telekom starten ihre Public Cloud auf der Cebit. "Das, was heute online geht, ist nur der Anfang", sagte der Huawei-Chef Eric Xu.

Artikel veröffentlicht am ,
Eric Xu, Rotating Chief Executive Officer von Huawei
Eric Xu, Rotating Chief Executive Officer von Huawei (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom hat zusammen mit Huawei ihre Open Telekom Cloud als Public Cloud gestartet. Telekom-Konzernchef Tim Höttges und Eric Xu, Rotating Chief Executive Officer von Huawei, haben das gemeinsame Projekt am 14. März 2016 auf der Cebit freigeschaltet. Wie Golem.de aus verhandlungsnahen Kreisen erfahren hat, wird Huawei bei dem Geschäft von der Telekom am Umsatz beteiligt.

"Wir wollten einen Partner finden, der das zu einem Preis ermöglicht, der deutlich unter dem des Weltmarktführers liegt", sagte Höttges im Bezug auf Amazon und auch Google. Dieser Partner sei der chinesische Netzwerkausrüster und IT-Konzern Huawei. Xu erklärte, das Unternehmen sei in mehr als 170 Ländern aktiv und in jedem einzelnen Land in Europa. "Im Jahr 2015 haben wir mehr als 60 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt." Huawei und die Telekom hätten eine "gemeinsame Strategie und gemeinsame Vorstellungen. Das, was heute online geht, ist nur der Anfang." Weitere Neuigkeiten aus dieser Zusammenarbeit seien in Zukunft zu erwarten, kündigte Xu an.

Erster Partner ist SAP

Der Technologiekonzern Huawei steuert Hardware- und seine IT-Kompetenz bei, von T-Systems kommen Rechenzentrum, Netz, Betrieb und das Cloud-Management.

Der erste Partner für die Open Telekom Cloud wird SAP sein, ein Kunde, über den sich T-Systems-Chef Reinhard Clemens sehr gefreut habe, sagte er Golem.de.

Die Services der Open Telekom Cloud würden schrittweise ausgebaut. Im Buchungsportal können Kunden zum Start zunächst IT-Infrastruktur buchen. Eine virtuelle Maschine mit Windows Server mit zwei vCPUs und 2 GB RAM kostet rund 17 Cent pro Stunde, mit Open Linux mit zwei vCPUs und 8 GB RAM rund 12 Cent pro Stunde.

"Wir bauen unsere strategische Zusammenarbeit mit T-Systems und der Deutschen Telekom aus", sagte Zhang Haibo, President des Key Accounts Deutsche Telekom von Huawei.

Die Architektur basiert auf Open Stack, einer Open-Source-Cloud-Plattform. Daten und komplette Anwendungen könnten von der Public Cloud in eine Private-Cloud-Umgebung verschoben werden. Die verarbeiteten Daten unterliegen den deutschen Datenschutzregeln, denn sie liegen in Biere und seinem Zwillings-Rechenzentrum in Magdeburg, wo die Telekom fast ihr gesamtes Ökosystem von Technologie- und Softwarepartnern untergebracht habe.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


AIM-9 Sidewinder 14. Mär 2016

... da fällt mir das Video von extra3 ein. :D https://www.youtube.com/watch?v=yYL4UOAXs94...

Trollversteher 14. Mär 2016

Ich kannte Digital Ocean bisher noch nicht - ist denn dort die Tool/Servicelandschaft...

Sinnfrei 14. Mär 2016

Die Kosten für Traffic sind in der Google- und Amazon-Cloud z.B. extrem hoch (im...

yoyoyo 14. Mär 2016

Nur wenn du die Luftbuchung machst und Betriebskosten mit Hardwareeinkauf vergleichst...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /