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Apple: Sicherheitsupdate für OS X deaktiviert Ethernet-Port

Apple hat ein Sicherheitsupdate für OS X 10.11 veröffentlicht, das aus Versehen den Ethernet-Port bei einigen Macs deaktivierte. Das fehlerhafte Update wurde zurückgezogen, auch für Nutzer ohne funktionierenden Netzanschluss gibt es Lösungen.
/ Andreas Donath
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Ethernet-Kabel (Bild: Open Grid Scheduler / Grid Engine)
Ethernet-Kabel Bild: Open Grid Scheduler / Grid Engine / CC0 1.0

Ein Sicherheitsupdate für OS X hat dazu geführt, dass bei einigen Macs das Ethernet-Modul abgeschaltet wurde. Apple zog das fehlerhafte Update zurück und veröffentlichte ein neues. Außerdem wurde in einem Support-Dokument(öffnet im neuen Fenster) beschrieben, was betroffene Anwender tun können.

Das Update Incompatible Kernel Extension Configuration Data mit der Versionsnummer 3.28.1 führte zum Abschalten des Ethernet-Ports. Auch Thunderbolt-Ethernet-Adapter sollen nicht mehr funktionieren. Das WLAN-Modul arbeitet bei den Betroffenen zwar noch, doch nicht alle Rechner können oder sollen so online gehen. Mittlerweile hat Apple mit 3.28.2 eine neue Version des Updates veröffentlicht.

Wer mit seinem Mac noch per WLAN online gehen kann, sollte im Terminal das Kommando sudo softwareupdate -background eingeben. Damit wird der Aktualisierungsprozess angestoßen. Wenn WLAN nicht verfügbar ist oder nicht genutzt werden soll, können Nutzer im Pfad /System/Library/Extensions die Datei AppleKextExcludeList.kext löschen und nach einem Neustart wieder per Ethernet-Verbindung online gehen. Zuvor sollte die Datei gesichert werden.


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