LTE Advanced: Vodafone beginnt den 1,5-GHz-Bereich zu nutzen

Ericsson und Vodafone gehen in Deutschland den neu ersteigerten Frequenzbereich von 1,5 GHz an. Der Bereich diene vor allem dazu, höhere Downlink-Kapazitäten zur Verfügung zu stellen.

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LTE-Mast in Rammenau
LTE-Mast in Rammenau (Bild: Vodafone)

Vodafone wird neue LTE-Advanced-Technik von Ericsson testen und integrieren. Dies sei auch mit Blick auf den künftigen Aufbau eines 5G-Netzes bedeutend, gab der schwedische Netzwerkausrüster auf der Cebit 2016 bekannt."Beispiele sind die erste Integration eines zusätzlichen Trägerbandes im 1,5-GHz-Frequenzbereich beim Funkzugangsnetz. Die Berechtigung zur Nutzung dieses Frequenzbereichs wurde kürzlich in einer Frequenzauktion vergeben", erklärte Ericsson.

Der 1,5-GHz-Bereich diene vor allem dazu, Smartphone-, Notebook- und Tablet-Nutzern höhere Downlink-Kapazitäten zur Verfügung zu stellen.

Diese Ausrüsterverträge mit Vodafone sind für Ericsson nicht exklusiv. Die Netzwerkbetreiber in Deutschland arbeiten meist parallel mit den Ausrüstern Huawei, Ericsson, Nokia oder auch ZTE zusammen.

Bis Juni 2015 wurden von der Bundesnetzagentur die Frequenzen in den Bereichen bei 700 MHz, 900 MHz und 1.800 MHz sowie im Bereich bei 1,5 GHz versteigert. Die neuen Frequenzen stehen ab dem Jahr 2018 zur Verfügung.

Für die Nutzungsrechte zahlte die Telefónica 1,2 Milliarden, die Deutsche Telekom 1,8 Milliarden und Vodafone 2,1 Milliarden Euro.

Telekom-Technikchef Bruno Jacobfeuerborn hatte im September 2015 über die Pläne des Netzbetreibers für die neuen Frequenzbereiche bei 700 und 1.500 MHz gesprochen. Die 1.500-MHz-Frequenzen würden dafür eingesetzt, den LTE-Downstream zu verstärken, erklärte er.

"Diese Frequenzen sind keine TDD-Frequenzen, sondern werden als FDD-Download genutzt", sagte Jacobfeuerborn. Sie sollen als Downlink eingesetzt werden, das Signal vom Smartphone zum Sendemast solle dagegen über LTE 800 oder LTE 2600 übermittelt werden.

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