Abo
  • Services:

Media Broadcast: Mobilcom-Debitel kauft Betreiber für HD-Antennenfernsehen

Mobilcom-Debitel will hochauflösendes Fernsehen auch auf das Smartphone bringen und kauft den Plattformbetreiber Media Broadcast. Zudem hat sich Mobilcom-Debitel an dem deutschen Glasfasernetzbetreiber Exaring beteiligt, der Revolutionäres vorhat.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Fernsehturm in Berlin, dort stehen Sendeanlagen von Media Broadcast.
Der Fernsehturm in Berlin, dort stehen Sendeanlagen von Media Broadcast. (Bild: Media Broadcast)

Der Mobilfunkprovider Mobilcom-Debitel hat Media Broadcast gekauft. Wie das Unternehmen am 3. März 2016 bekanntgab, lag der Kaufpreis bei rund 295 Millionen Euro. Media Broadcast ist der technische Plattformbetreiber für Fernsehsender für den neuen HD-Antennenfernseh-Standard DVB-T2. Ab dem ersten Quartal 2017 werde das vollständige Senderpaket auch in Full-HD geboten.

Stellenmarkt
  1. Pluradent AG & Co. KG, Offenbach
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Den Satellitenbereich von Media Broadcast hat Freenet, die Konzernmutter von Mobilcom-Debitel, nicht erworben. Die Übernahme bedarf der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden und soll laut Freenet noch im April 2016 vollzogen werden.

Mit der Einführung des entgeltpflichtigen Fernsehens in hoher Bildqualität werde Freenet mit seiner Handelserfahrung "das neue Privatkundengeschäft aufbauen", sagte Freenet-Chef Christoph Vilanek.

Exaring könnte Fernsehen revolutionieren

Zudem hat Freenet eine Beteiligung von 25 Prozent an Exaring. Das Unternehmen aus München gibt an, über ein 11.000-Kilometer-Glasfasernetzwerk IP-Entertainment-Services in Deutschland anzubieten und 23 Millionen Haushalte mit Ultra-HD erreichen zu können.

Die Bedienung erfolge per App auf dem Smartphone oder Tablet-PC auf einem internetfähigen Fernsehbildschirm. Das Angebot umfasse lineares Fernsehen, Video-on-Demand, Cloud-Services, Aufnahmen, Streaming- und PC-Dienste sowie Onlinegaming in den Auflösungen HD, 4- und 8K.

Das neue Freenet-Angebot biete Unterhaltung in hoher Bildqualität "auf allen Geräten ohne komplizierte Verkabelung", erklärte Freenet.

Nachtrag vom 3. März 2016, 14:03 Uhr

Freenet-Sprecherin Elke Rüther sagte Golem.de, dass der DVB-T2-Kunde für Full-HD bezahlen müsse. "Damit wird Media Broadcast zum echten Endkundenlieferanten mit Kundenbeziehungen. Hier kommt Freenet mit seinem Kundenbestand aus dem Mobilfunk und Internet ins Spiel und bringt seine eigene Vertriebsoberfläche mit rund 600 Shops mit ein. Außerdem ist DVB-T zum Beispiel in Südkorea die Technologie für mobiles Fernsehen auf Smartphones. In Deutschland werden jedes Jahr rund 700.000 DVB-T-Dongles verkauft."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt bekommen
  2. 164,90€

M.P. 03. Mär 2016

Das kommt darauf an, auf welcher Hierarchieebene das Kabel liegt, und wie die Aussage zu...

M.P. 03. Mär 2016

Das könnte man schon so verstehen, daß Media-Broadcast auch die Öffentlich-Rechtlichen...


Folgen Sie uns
       


Xbox E3 2018 Pressekonferenz - Golem.de Live

Große Gefühle beim E3-2018-Livestream von Microsoft: Erlebt mit uns die Ankündigungen von Halo Infinite, Gears 5, Sekiro, Cyberpunk 2077 und vielem mehr.

Xbox E3 2018 Pressekonferenz - Golem.de Live Video aufrufen
KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

    •  /