
Cisco wird in wenigen Tagen ein neues Produkt für Endkunden auf den Markt bringen. Es könnte ein Versuch werden, ein Videokonferenzsystem für private Anwender und für 500 US-Dollar am Markt zu etablieren.
Microsoft hat für ASP.Net einen Sicherheitspatch angekündigt. Damit soll am heutigen Dienstagabend ein offenes Sicherheitsloch beseitigt werden, über das Unbefugte an vertrauliche Daten gelangen können.

Oracle will Schadensersatz für eine Jahre zurückliegende Preisabsprache vom DRAM-Hersteller Micron Technology. Dieser hatte die jetzige Oracle-Tochter Sun Microsystems übervorteilt.

IBM kauft einen Anbieter von Ethernet-Switches zu. Der Preis für Blade Network Technologies wurde nicht bekanntgegeben, doch er dürfte über 230 Millionen US-Dollar liegen. Blade ist auch OEM-Lieferant für Hewlett-Packard, IBM, NEC und Juniper Networks.

Gemessen am Börsenwert war Apple gestern für einige Stunden mehr Wert als der chinesische Ölkonzern Petrochina. Damit lag der Hersteller von iPhone und iPad weltweit auf dem zweiten Platz.

Der Software- und Hardwarehersteller Oracle setzt sich neue Übernahmeziele. Chiphersteller und Anbieter von Storagesystemen will Larry Ellison als Nächstes kaufen.

Die deutsche IT- und Telekommunikationsbranche ist guter Stimmung. Trotz Wachstumsschwäche beim Computerabsatz steigt der Umsatz im dritten Quartal. Softwarehäuser und IT-Dienstleister stehen am besten da.

Samy Kamkar hat mit Evercookie ein Javascript-API veröffentlicht, das sehr schwer zu löschende Cookies bei Nutzern platziert. Evercookie kombiniert acht Wege, um Daten beim Nutzer zu speichern. Damit wird er eindeutig identifizierbar, auch wenn er seine Cookies regelmäßig löscht.

Novell bietet eine speziell auf SAP-Kunden zugeschnittene Version des Suse-Linux-Enterprise-Servers an. Die Servervariante ist von SAP validiert und soll für SAP-Anwendungen Netweaver Enterprise Search, Netweaver Business Warehouse Accelerator und Business Objects Explorer optimiert worden sein.

Oracle hat die endgültige Roadmap für die künftigen Versionen 7 und 8 des Java Developer Kit festgelegt. Demnach soll JDK 7 2011 und JDK 8 2012 erscheinen. Zusätzlich soll Oracles eigene Java-Virtual-Machine JRockit mit der freien JVM Hotspot aus dem Sun-Fundus vereint werden. Das JDK soll auch weiterhin unter einer freien Lizenz erscheinen.
Microsoft hat den Windows-Server für High Performance Computing (HPC) in der Version 2008 R2 fertiggestellt. Vor allem Linux-basierten HPC-Systemen will Microsoft so Konkurrenz machen.

In der für Mitte 2011 geplanten Version 2.0 der JavaFX-Plattform wird auf JavaFX-Script verzichtet. Stattdessen sollen die bestehenden JavaFX-Script-APIs auf Java portiert werden. Damit soll JavaFX ohne Erlernen einer weiteren Skriptsprache für alle Java-Entwickler nutzbar sein, so Oracle.

Nach nur zwei Wochen hat Hewlett-Packard seine Klage gegen Oracle zurückgezogen. Die Partnerschaft zwischen den beiden Konzernen war zu profitabel, um sie wegen Mark Hurd zu gefährden.

Oracle hat die Virtualisierungstechnologie VM-Server mit Version 2.0 für den Einsatz auf Sparc-T3-Servern aufgerüstet. In den virtuellen Maschinen laufen Solaris 10 und Solaris 11 Express.
Oracle hat auf seiner Hausmesse Oracle Openworld eine neue Generation von Suns Storageservern vorgestellt. Die Systeme heißen nun Sun ZFS Storage und sind in Konfigurationen von 12 TByte bis 1 PByte zu haben.

Oracle hat auf seiner Hausmesse seine neue Sparc-Generation T3 zusammen mit neuen Serversystemen vorgestellt. Der Prozessor verfügt über 16 Kerne und kann bis zu 128 Threads gleichzeitig verarbeiten.

Die Datenbank PostgreSQL ist in der finalen Version 9.0 veröffentlicht worden. Die aktuelle Version kommt mit Python in Version 3.1 und C++ zurecht und läuft auch auf Windows in der 64-Bit-Variante. Eine verbesserte Replikation, neue Trigger-Funktionen und erweiterte Zugriffsrechte wurden ebenfalls eingepflegt.

Amazon bietet eine erste Betaversion einer eigenen Linux-Distribution für EC2 an. Unter dem Namen Amazon Linux AMI können EC2-Kunden eine Instanz der CentOS-basierten Distribution installieren, samt Werkzeugen für Amazon-Web-Services.

Oracle will künftig auf einen Kombination aus Soft- und Hardware-Lösungen setzen und bietet eine eigene Cloud-Variante: Exalogic Elastic Cloud. Als Basis dient der eigene linuxbasierte Unbreakable Enterprise Kernel. Exalogic Elastic Cloud soll speziell für die Java Virtual Machines optimiert werden.

Oracle hat im Rahmen des MySQL Sunday, der Teil der Hausmesse Oracle Openworld ist, einen Release Candidate von MySQL 5.5 veröffentlicht. Die neue Version ist bis zu 16-mal Schneller als MySQL 5.1 und setzt auf InnoDB als Standard-Storage-Engine.

Bei der Klage von Oracle gegen Google wegen der Verwendung von Java in Android ist Microsoft der lachende Dritte. Solche Auseinandersetzungen zeigten, dass das Smartphone-Betriebssystem nicht "frei" sei.

Rewe wird ab Ende 2011 sein komplettes Sortiment auch im Onlineshop anbieten und nach Hause liefern. Amazon Deutschland war im Juli 2010 in den Markt eingestiegen. Der Rewe-Chef nannte die Konzepte der Konkurrenz abenteuerlich.

Die Authentifizierungssoftware Likewise unterstützt in der Enterprise Edition die Authentifizierung per Smartcard. Mit Kommandozeilenwerkzeugen kann Likewise per Skript gesteuert werden.
Rund 7,5 Milliarden US-Dollar Umsatz hat Oracle im ersten Quartal 2010/2011 erzielt. Das sind 48 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei Softwarelizenzen konnte Oracle um 25 Prozent zulegen.

Lacie hat mit der Wireless Space eine externe Festplatte mit WLAN-n und Gigabit-Ethernet vorgestellt. Die Netzwerkspeicherlösung ist mit vier Gigabit-Ethernet-Schnittstellen ausgerüstet, dient als Switch und kann auch über WLAN-n angesprochen werden. Drei USB-2.0-Anschlüsse sind verbaut.

Das Java Development Kit (JDK) soll auch weiterhin unter der GPL erscheinen. Seine Entwicklung soll mit der Java-Community vorangetrieben werden. Oracle will so an Suns Java-Strategie anknüpfen.

IDF Wer jetzt schon Angst vor der Datensammelwut von Apple und Google hatte, darf nach Justin Rattners Rede auf dem IDF beruhigt in Panik ausbrechen. Geht es nach Intel, sollen mobile Geräte der Zukunft erkennen, wie sich der Nutzer fühlt und ihn entsprechend herumkommandieren.

Microsoft ist daran interessiert, von Facebook zu erfahren, wann über 500 Millionen Internetnutzer den Gefällt-mir-Button drücken. Diese Daten wären für Bing von höchstem Interesse, weshalb der weltgrößte Softwarekonzern die Partnerschaft mit dem sozialen Netzwerk erweitern möchte.

Unter dem Namen OpenIndiana haben Entwickler eine Nachfolgeversion von Opensolaris veröffentlicht. Das Communityprojekt soll zu den künftigen Versionen Solaris 11 und Solaris 11 Express von Oracle kompatibel sein.

Die Desktopvirtualisierung View von VMware kann in der aktuellen Version 4.5 auch offline benutzt werden. Die als offline registrierten virtuellen Maschinen bleiben verschlüsselt und nehmen die für sie definierten Sicherheitsrichtlinien mit.
Der Virtualisierungsspezialist Parallels stellt auf der Konferenz Demo Fall 2010 im Silicon Valley mit Parallels Mobile eine Applikation für iPad, iPhone und iPod touch vor. Sie ergänzt Parallels Desktop und erlaubt den Zugriff auf Windows-Applikationen, die mit Parallels Desktop 6 auf einem Mac laufen.

Die Großkunden der Telekom bekommen in München eine Werkstatt, in der sie Produkte ausprobieren und weiterentwickeln können. Dabei helfen Studenten von der Ludwig-Maximilians-Universität.

Ein städtischer Glasfasernetzbetreiber in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee bietet seinen Kunden Internetzugänge mit einer Datenübertragungsrate von 1 GBit/s im Downstream und im Upstream an.

IDF Von der 1.000-US-Dollar-Netzwerkkarte mit unangenehm hohem Stromverbrauch bis hin zur integrierten Lösung für Servermainboards: Ab kommendem Jahr will Intel Twinville anbieten, günstig und vor allem sparsam.
VMware will Kunden des Konkurrenzprodukts Parallels Desktop für Mac OS X zum Umstieg auf die eigene Virtualisierungslösung VMware Fusion bewegen und lockt mit einem besonders günstigen Preis für Umsteiger von 9,99 US-Dollar.
IDF Intel hat für viel Geld den Antivirenspezialisten McAfee übernommen. Konkrete Pläne, wie McAfee integriert werden soll, hat Intel noch nicht veröffentlicht, aber der Chiphersteller will sich künftig kräftig bei der Abwehr von Schadsoftware einmischen.

Ehemalige MySQL-Mitarbeiter haben das Unternehmen SkySQL gegründet, um Dienste rund um MySQL anzubieten. SykSQL versammelt einen Teil des MySQL-Entwicklerteams.

Die aktuelle Version 0.643 der Simple Groupware bringt einen aktualisierten Extension Manager mit, der eine einfache Installation von Erweiterungen erlaubt. Diese stehen auf Sourceforge.net zur Verfügung.

Alibaba, eines der größten chinesischen Internetunternehmen, hat öffentlich seine Partnerschaft mit Yahoo infrage gestellt. Yahoo ist der größte Aktionär der Alibaba Group Holding.

SAP freut sich unverhohlen darüber, dass sein Hauptkonkurrent Oracle von Hewlett-Packard verklagt wird. Während Oracle plötzlich ins Servergeschäft eingestiegen sei, bleibe SAP seinem Kerngeschäft Software treu.

Monty Program, das Unternehmen von MySQL-Erfinder Michael Widenius, hat sein Datenbanksysten MariaDB 5.1.50 veröffentlicht. Es basiert auf MySQL 5.1.50, enthält aber einige Erweiterungen und Verbesserungen.

Die schnellste virtuelle Maschine, so wird der Parallels Desktop 6 für Mac von seinen Entwicklern beworben. Windows und Windows-Anwendungen sollen damit unter Mac OS X deutlich schneller laufen als unter der Vorgängerversion 5.4 - und die Konkurrenz hinter sich lassen.

Der Veröffentlichungstermin der kommenden Version 7 des Java Developer Kit verzögert sich um mindestens ein halbes Jahr bis Mitte 2011. Die Verzögerung erstand durch die Übernahme von Sun durch Oracle und die noch nicht integrierten Projekte Lambda und Jigsaw.

Stan Shih, der das taiwanische Computerunternehmen Acer gegründet hat, hat Apples Produkte mit Viren verglichen. Shih lobte aber zugleich Apples Kreativität und Innovationskraft.
Der Streit zwischen NetApp und Sun um Patentverletzungen wird beigelegt. NetApp einigte sich mit seinem langjährigen Partner Oracle, der Sun mittlerweile übernommen hat.

Mit der aktuellen Version 6.18 soll die Groupware Open-Xchange weiter an soziale Netzwerke und weitere Internetdienste angebunden werden. Zudem wurde das Login erleichtert, neue Oxtender-Versionen für Microsofts Outlook und Mac OS X wurden eingepflegt.

In der kommenden Woche startet Intels großes IDF in San Francisco, kurz vorher gibt CEO Paul Otellini gern Interviews. Dem Wall Street Journal verriet er nun, wie der Konzern seine Geschäftsfelder erweitern will - und was zur jüngsten Gewinnwarnung geführt hat.

Mit seiner NoSQL-Datenbank CouchDB will das Unternehmen CouchOne auch auf mobile Geräte und in die Wolke. CouchOne Mobile ist bereits auf die Android-Plattform portiert und soll später auch unter iOS funktionieren.

Trend Micro erhält viele Übernahmeangebote. Das sagte die Chefin des Antivirenherstellers einer taiwanischen Zeitung. Die japanische Firma koste aber mehr als McAfee, das Intel unlängst für 7,7 Milliarden US-Dollar gekauft hatte. Konkrete Angebote gebe es aber nicht, dementiert derweil ein Firmensprecher.

Seit dem Update auf iTunes 10 können viele Nutzer nicht mehr auf ihre auf Netzwerkspeichern (NAS) liegende Musiksammlung zugreifen. Nun sind Entwickler von Mediaservern und NAS-Plugins dabei, das zu ändern.