Google bietet zwar viel Software als Open Source an, wenn es um die eigene Infrastruktur geht, gibt sich das Unternehmen aber eher zugeknöpft. Auf einer neuen Website gewährt Google nun einen zumindest optisch eindrucksvollen Blick in seine Rechenzentren.
Bild 1/11: Über die Router und Switches in Googles Campus-Netzwerkraum können die Rechenzentren miteinander kommunizieren. Die Glasfaserkabel verlaufen entlang der gelben Kabeltrassen an der Decke. (Bild: Connie Zhou/Google)
Bild 2/11: Googles Rechenzentrum in Council Bluffs besitzt eine Fläche von über 10.000 Quadratmetern. (Bild: Connie Zhou/Google)
Bild 3/11: Das Rechenzentrum in Council Bluffs: Große Stahlträger dienen sowohl zur Stabilisierung der Konstruktion als auch zur Stromversorgung. (Bild: Connie Zhou/Google)
Bild 4/11: Durch die bunten Rohre wird Wasser in und aus Googles Rechenzentrum in Oregon transportiert. Die blauen Leitungen liefern kaltes Wasser und die roten Leitungen transportieren das warme Wasser zurück zur erneuten Kühlung. (Bild: Connie Zhou/Google)
Bild 5/11: Verbrauchte Festplatte: Defekte Festplatten werden vor Ort zerstört. (Bild: Connie Zhou/Google)
Bild 6/11: Tausende Meter an Leitungen verlaufen durch Googles Rechenzentren. Das rosafarbene Rohr auf diesem Foto leitet Wasser von den Kühleinheiten (den grünen auf der linken Seite) an einen externen Kühlturm. (Bild: Connie Zhou/Google)
Bild 7/11: Blaue LEDs an den Servern signalisieren: alles in Ordnung. (Bild: Connie Zhou/Google)
Bild 8/11: Das Google-Rechenzentrum in Hamina in Finnland war früher eine Papierfabrik. (Bild: Connie Zhou/Google)
Bild 9/11: Google sichert Daten auf verschiedenen Wegen, unter anderem in dieser Bandbibliothek. (Bild: Connie Zhou/Google)
Bild 10/11: Jedes Server-Rack verfügt über vier Switches, die durch verschiedenfarbige Kabel angeschlossen sind. In allen Rechenzentren kommen dieselben Farben zum Einsatz, was die Orientierung vereinfacht. (Bild: Connie Zhou/Google)
Bild 11/11: Ein Blick hinter die Server: Hier führen Hunderte von Lüftern heiße Luft von den Server-Racks in eine Kühleinheit ab, von der anschließend wieder kühle Luft zugeführt wird. Die grünen Lichter sind die Status-LEDs der Server, die von der Vorderseite der Server reflektiert werden. (Bild: Connie Zhou/Google)
Wired-Autor Steven Levy hat zudem einen exklusiven Zugang(öffnet im neuen Fenster) zu den Menschen erhalten, die Googles Rechenzentrumsarchitektur entwickeln. Demnach liefert Google über seine Infrastruktur täglich mehr als 20 Milliarden Webseiten aus und wickelt über 3 Milliarden Suchanfragen pro Tag ab.
Wie viele Server das Unternehmen betreibt, verriet Google auch Levy nicht. Offiziell spricht Google nur von einigen hunderttausend Servern. Allein im Rechenzentrum in Lenoir sind es 49.923. In Googles Forschungszentrum in Mountain View erspähte Levy in einer Reihe von Google-Mainboards der unterschiedlichen Generationen einen Hinweis: Am 9. Juli 2008 installierte Google demnach seinen millionsten Server. Das aber sei eine kumulative Zahl, also kein Beleg dafür, dass Google 1 Million Server betreibt.