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Datacenter: Google zeigt seine Rechenzentren

Google bietet zwar viel Software als Open Source an, wenn es um die eigene Infrastruktur geht, gibt sich das Unternehmen aber eher zugeknöpft. Auf einer neuen Website gewährt Google nun einen zumindest optisch eindrucksvollen Blick in seine Rechenzentren.
/ Jens Ihlenfeld
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Ein Blick hinter die Server von Google (Bild: Connie Zhou/Google)
Ein Blick hinter die Server von Google Bild: Connie Zhou/Google

Es ist nicht der erste Einblick, den Google in seine Rechenzentren gewährt, aber ein eindrucksvoller. Bereits in den Jahren 2009 und 2011 veröffentlichte Google eine kleine Videotour, nun(öffnet im neuen Fenster) gibt es eine eigens eingerichtete Website(öffnet im neuen Fenster) mit zahlreichen Fotos von Connie Zhou.

Zudem hat Google sein Rechenzentrum in Lenoir (North Carolina, USA) für Google Street View geöffnet. So können sich Besucher nun virtuell per Street View das Rechenzentrum von innen angucken(öffnet im neuen Fenster) . Auch ein Spaziergang durch die Außenanlagen ist möglich.

Wired-Autor Steven Levy hat zudem einen exklusiven Zugang(öffnet im neuen Fenster) zu den Menschen erhalten, die Googles Rechenzentrumsarchitektur entwickeln. Demnach liefert Google über seine Infrastruktur täglich mehr als 20 Milliarden Webseiten aus und wickelt über 3 Milliarden Suchanfragen pro Tag ab.

Google Rechenzentrum in Street View
Google Rechenzentrum in Street View (01:45)

Wie viele Server das Unternehmen betreibt, verriet Google auch Levy nicht. Offiziell spricht Google nur von einigen hunderttausend Servern. Allein im Rechenzentrum in Lenoir sind es 49.923. In Googles Forschungszentrum in Mountain View erspähte Levy in einer Reihe von Google-Mainboards der unterschiedlichen Generationen einen Hinweis: Am 9. Juli 2008 installierte Google demnach seinen millionsten Server. Das aber sei eine kumulative Zahl, also kein Beleg dafür, dass Google 1 Million Server betreibt.


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