Abo
  • Services:

Prozessorgerüchte: AMD will Server mit ARM-CPUs entwickeln

Für den 29. Oktober 2012 hat AMD zu einer Pressekonferenz in San Francisco geladen. Worum es gehen soll, will die Financial Times schon erfahren haben: Der Chiphersteller will auch Serverdesigns mit ARM-Kernen anbieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Storage-Systeme für 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke
Storage-Systeme für 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Um 13:30 Uhr Ortszeit hält AMD in San Francisco eine Pressekonferenz ab, zu der das Unternehmen bereits seit über einer Woche Einladungen verschickt. Die Veranstaltung ist dem Unternehmen so wichtig, dass sie auch über einen Twitter-Feed und einen Webcast verfolgt werden kann, wie AMD in mehreren E-Mails an Journalisten mitteilte.

Stellenmarkt
  1. Landesbetrieb Straßenbau NRW, Nordrhein-Westfalen
  2. Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Baden-Württemberg

Der Inhalt der Veranstaltung ist noch ein Rätsel. Die US-Ausgabe der Financial Times will jedoch aus informierten Kreisen erfahren haben, dass das Unternehmen die Entwicklung von Servern mit ARM-CPUs ankündigen wird. Weitere Details nennt der Bericht nicht.

Dabei sind die Vorzeichen für einen solchen Schritt schon seit Monaten klar zu sehen. Zum einen ist AMD Gründungsmitglied der HSA-Stiftung, welche die Integration von ARM-Kernen mit leistungsfähigen GPUs auf Hard- und Softwareebene vorantreibt. Zum anderen hat AMD im März 2012 den Serverhersteller Seamicro gekauft.

Seamicro hat sich auf Microserver spezialisiert, die auf besonders kleinem Raum viel Rechenleistung bei moderater Leistungsaufnahme unterbringen. Da die Geräte zunächst nur mit Intel-CPUs und später auch mit AMDs Opteron angeboten wurden, wäre eine Erweiterung um ARM-Kerne sinnvoll. Damit ließen sich Microserver mit noch weniger Energiebedarf herstellen.

Die Infrastruktur der Geräte ist dafür auch geeignet, denn das Seamicro-eigene Fabric "Freedom" vernetzt die Rechner und Speichergeräte untereinander, die CPU-Module sind dabei auf Steckkarten ähnlich wie bei Blades untergebracht. Seamicro nennt die Karten "Compute Boards". Ohne das Fabric oder die Anbindung von Speichersystemen zu ändern, könnten diese Boards auch mit ARM-SoCs bestückt werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 68,08€ (Bestpreis!)
  2. 254,93€
  3. (aktuell Canon EOS 200D inkl. Objektiv 18-55 mm für 444€ - Bestpreis!)
  4. 137,94€ (Ersparnis ca. 50€)

Ranjid-IT 29. Okt 2012

Du hast nicht gerafft um was es geht. Polter halt weiter.

Anonymer Nutzer 29. Okt 2012

Wie soll das gehn und vor allem, was soll das bringen außer eine allgemein enorm...


Folgen Sie uns
       


Alexa-App für Windows 10 ausprobiert

Wir stellen Alexa über die neue Windows-10-App einige Fragen und natürlich erzählt sie auch wie immer einen Witz.

Alexa-App für Windows 10 ausprobiert Video aufrufen
Agilität: Wenn alle bestimmen, wo es langgeht
Agilität
Wenn alle bestimmen, wo es langgeht

Agiles Arbeiten ist, als ob viele Menschen gemeinsam ein Auto fahren. Aber wie soll das gehen und endet das nicht im Riesenchaos?
Von Marvin Engel

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
Flexibles Smartphone
Samsung verspielt die Smartphone-Führung

Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
  2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
  3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

    •  /