• IT-Karriere:
  • Services:

Abu Dhabi: Opterons mit bis zu 16 Piledriver-Kernen starten

Nach Trinity kommt Abu Dhabi - AMDs Umstellung der Kerne von Bulldozer auf Piledriver ist komplett. Die neuen Opterons der Serie 6300 laufen mit 16 Integer-Kernen bei bis zu 3,8 GHz und passen in den bisherigen Sockel G34.

Artikel veröffentlicht am ,
Vor allem bei Java schneller
Vor allem bei Java schneller (Bild: AMD)

AMD hat zehn neue Modelle der Serie Opteron 6300 vorgestellt. Die Prozessoren für Server und Supercomputer bestehen aus bis zu zwei Dies in einem Chipgehäuse, jedes davon kann vier Bulldozer-Module enthalten. Somit ergeben sich für die größten Modelle 16 Integer-Kerne.

Stellenmarkt
  1. Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim, Großraum Würzburg
  2. Media Cologne GmbH, Hürth

Diese Kerne sind wie die Trinity-APUs für Desktop-PCs und für Notebooks sowie die neuen FX-CPUs mit der neuen Architektur Piledriver ausgerüstet. Wie AMDs Chefarchitekt Mike Goddard im Gespräch mit Golem.de sagte, ist bei Piledriver der vergrößerte "translation lookaside buffer" für den L1-Datencache die Verbesserung, welche die größten Leistungssteigerungen bringt.

  • AMDs Benchmarks zeigen Vorteile bei Java.
  • Diese Compiler unterstützen Abu Dhabi bereits.
  • Einsatz von FMA
  • Modelle und Preise (Bilder: AMD)
  • Daten der neuen Opterons im Überblick
Modelle und Preise (Bilder: AMD)

Das zeigt sich in von AMD veröffentlichten Benchmarks vor allem im SPECjbb2005. Bei diesem Test werden viele virtuelle Java-Maschinen gestartet, der Code ist sehr lokal und besteht vor allem aus kleinen Schleifen. Dabei können die neuen Opterons gegenüber den direkten Vorgängern, der Serie 6200 (Interlagos), um bis zu 24 Prozent zulegen.

Wichtig für mehr Leistung im Serverumfeld ist auch die Unterstützung von Befehlen zur Addierung von Multiplikationen (FMA, FMADD). Sie sind schon seit Bulldozer bei AMD eine Standardfunktion, mit Piledriver wurden sie verbessert, was AMD FMA3 nennt. FMA wird auch bei Intel ab den kommenden Haswell-CPUs unterstützt, daher sind viele Compiler inklusive Visual Studio schon darauf eingerichtet.

85 bis 140 Watt TDP

Bei den Taktfrequenzen ist AMD wie bei anderen Piledriver-CPUs recht konservativ. Auch bei 140 Watt TDP kommt der schnellste neue Opteron, das Modell 6386 SE, nur auf 3,2 GHz, wenn alle 16 Kerne belastet sind. 3,8 GHz bei Last auf einem Kern erreicht immerhin das Modell 6328, das aber nur aus acht Cores besteht, dabei ist nur ein Die verbaut, das seine Wärme besser ans Kühlsystem abgeben kann. Dieser Prozessor kommt auf 115 Watt TDP.

Das sparsamste Modell ist der Opteron 6366 HE mit 85 Watt TDP und 16 Kernen. Um diese Leistungsaufnahme zu erreichen, musste AMD die Taktfrequenzen stark senken, hat aber mehr Spielraum für den Turbo eingeräumt: Nominal läuft die CPU mit 1,8 GHz, bei Last auf einem Kern sind 3,1 GHz zu erreichen. Haben alle Cores zu tun, sind noch 2,3 GHz möglich.

Alle Prozessoren werden laut AMD bereits an Serverhersteller ausgeliefert. Mit ausführlichen Ergebnissen der Leistungsfähigkeit ist bei der Vorstellung der nächsten Top500-Liste der schnellsten Supercomputer der Welt zu rechnen, die am 12. November 2012 ansteht. Die CPUs laufen in bestehenden Rechnern mit dem Sockel G34, sofern ein Bios-Update zur Verfügung steht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 3er Pack Lüfter LL120 RGB für 102,90€, Crystal 680X RGB Gehäuse für 249,90€)
  2. (u. a. 860 Evo 500 GB SSD für 74,99€, Portable T5 500 GB SSD 94,99€, Evo Select microSDXC 128...

Folgen Sie uns
       


Macbook Pro 16 Zoll - Test

Das Macbook Pro 16 stellt sich in unserem Test als eine echte Verbesserung dar. Das liegt auch daran, dass Apple einen Schritt zurückgeht, das Butterfly-Keyboard fallenlässt und die physische Escape-Taste zurückbringt.

Macbook Pro 16 Zoll - Test Video aufrufen
Dreams im Test: Bastelwastel im Traumiversum
Dreams im Test
Bastelwastel im Traumiversum

Bereits mit Little Big Planet hat das Entwicklerstudio Media Molecule eine Kombination aus Spiel und Editor produziert, nun geht es mit Dreams noch ein paar Schritte weiter. Mit dem PS4-Titel muss man sich fast schon anstrengen, um nicht schöne Eigenkreationen zu erträumen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Ausdiskutiert Sony schließt das Playstation-Forum
  2. Sony Absatz der Playstation 4 geht weiter zurück
  3. PS4-Rücktasten-Ansatzstück im Test Tuning für den Dualshock 4

Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

    •  /