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Linux-Distributionen: Anaconda-Probleme verzögern Fedora 18 erneut

Probleme mit dem Installationstool Anaconda verzögern die Beta von Fedora 18 erneut. Der finale Termin im Dezember soll aber gehalten werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Der neue Installer von Fedora 18
Der neue Installer von Fedora 18 (Bild: Screenshot Golem.de)

Zum nun schon sechsten Mal muss Fedora 18 vom Entwicklerteam verschoben werden. Die aktuelle Entscheidung betrifft jedoch vorerst nur den Erscheinungstermin der Betaversion, da die Distribution die selbstgestellten Kriterien noch nicht erfüllt. Am meisten Sorgen bereitet den Entwicklern das Installationswerkzeug Anaconda.

Anaconda führt Problemliste an

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Für Fedora 18 soll die Oberfläche von Anaconda ein zeitgemäßes Aussehen bekommen sowie einige neue Funktionen. Das Tool führt nicht wie bisher schrittweise durch die Installation, vielmehr müssen Anwender nur noch wenige Dinge selbst konfigurieren, etwa das Installationsziel. Für andere Teile der Installation kann die Vorauswahl des Installers übernommen oder per Klick angepasst werden.

Laut der Fehlerliste zur Beta von Fedora 18 wird ungefähr die Hälfte der Fehler, die eine Veröffentlichung blockieren, durch Anaconda hervorgerufen. Jene Fehler, die nicht zwingend behoben werden müssen, deren Beseitigung aber nice-to-have (NTH) wäre, sind fast alle Anaconda zugeordnet.

Eine entsprechend große Rolle nimmt Anaconda auch in der Diskussion auf der Entwicklungs-Mailing-Liste von Fedora 18 ein. Dort schlägt Kernel-Entwickler David Airlie zum Beispiel vor, Fedora 18 überhaupt nicht zu veröffentlichen. Neben diesem nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag gibt es auch Ideen wie den Entwicklungszyklus von 6 auf 9 Monate zu verlängern und es wird darauf verwiesen, dass integrale Bestandteile wie Anaconda nie komplett neu geschrieben werden sollten.

Fedora 18 mit Secure Boot

Dank der Arbeit von Matthew Garrett wird Fedora 18 auch Uefi-Secure-Boot unterstützen, um auf Geräten zu laufen, die für Windows 8 zertifiziert sind. Für die Anbindung an Windows-Netzwerke soll Samba 4 sorgen. Damit kann Fedora als Active-Directory-Server eingesetzt werden.

Außerdem soll in Fedora 18 standardmäßig die Zeroconf-Implementierung Avahi gestartet werden. Damit soll es für Nutzer einfacher sein, auf Geräte wie Netzwerkdrucker zuzugreifen. Bisher müssen Anwender den Avahi-Dienst von Hand starten. Zudem wird Firewalld als Standard-Firewall eingesetzt.

Die Betaversion von Fedora 18 soll am 13. November erscheinen. Der geplante Termin für die finale Veröffentlichung, der 11. Dezember, soll hingegen nicht erneut verschoben werden, um nicht zu stark mit den Weihnachtsfeiertagen zu kollidieren.



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Steffo 04. Nov 2012

Fedora ist gut. Was gibt es dazu noch zu sagen?!


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