• IT-Karriere:
  • Services:

ZEW-Studie: Deutsche Startup-Gründer sind im Durchschnitt 38 Jahre alt

Nicht Studenten sind die Startup-Gründer in Deutschland, sondern Menschen mit viel Lebens- und Berufserfahrung. Das ergab eine aktuelle ZEW-Studie.

Artikel veröffentlicht am ,
ZEW-Studie: Deutsche Startup-Gründer sind im Durchschnitt 38 Jahre alt
(Bild: Bitkom)

Die deutsche Startup-Gründer-Szene ist anders als erwartet. Das ergab eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des IT-Branchenverbands Bitkom. Gründungsgeschichten wie die von Facebook sind demnach in Deutschland eher selten. So werden nur die wenigsten Startups von Uni-Absolventen gegründet, die gerade ihren Abschluss gemacht haben.

Stellenmarkt
  1. DPD Deutschland GmbH, Großostheim
  2. MRH Trowe, Frankfurt am Main, München, Düsseldorf, Alsfeld

Das Durchschnittsalter der IT-Gründer liegt in Deutschland aktuell bei 38 Jahren, sie haben 17 Jahre Berufserfahrung, davon 11 Jahre in der Branche. Nur 52 Prozent besitzen einen Universitätsabschluss.

Auch die Beschäftigten der Startups sind nur zu 36 Prozent Akademiker, aber die Hälfte hat eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ein Drittel der IT-Gründungen sind der Studie zufolge Ausgründungen aus bestehenden Unternehmen.

Bezogen auf die Einwohnerzahl werden die meisten IT-Unternehmen in der bayerischen Landeshauptstadt München gegründet, Berlin liegt auf Platz zwei. Das Rhein-Main-Gebiet mit Frankfurt sowie Hamburg folgen auf den Positionen drei und vier. Die fünf ostdeutschen Bundesländer bilden die Schlusslichter.

Verglichen mit anderen Branchen investieren junge IT-Unternehmen deutlich häufiger und mehr in Forschung und Entwicklung.

In ein IT-Startup fließen in den ersten vier Jahren durchschnittlich fast 700.000 Euro. Dabei müssen die Gründer bereits im Gründungsjahr knapp 70.000 Euro aufbringen, in den Folgejahren wächst der Finanzbedarf bis auf rund 277.000 Euro im dritten Jahr nach Gründung. Banken, Venture Capital und öffentliche Zuschüsse spielen bei der Finanzierung von IT-Startups in Deutschland so gut wie keine Rolle. Neu gegründete Unternehmen finanzieren sich von Beginn an primär über Einnahmen aus der eigenen Geschäftstätigkeit und über das Eigenkapital der Gründer. Nur 60 Prozent der IT-Gründungen sind nach fünf Jahren noch am Markt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

dabbes 07. Nov 2012

Schön zu hören, dass man auch ohne übertriebene VC-Gelder etwas erreichen kann.

Husten 07. Nov 2012

Wobei mir auch oft Leute begegnen, die garnichts in der Uni lernen wollen. Oft studiert...

Husten 07. Nov 2012

Deutsche Startupgründer... ... wohnen meistens in Berlin Mitte ... haben im Schnitt in...

derdiedas 07. Nov 2012

Gerade weil das Kapital NICHT den Weg zu den Firmengründer findet muss man sich über...


Folgen Sie uns
       


IT-Jobs: Feedback für Freelancer
IT-Jobs
Feedback für Freelancer

Gutes Feedback ist vor allem für Freelancer rar. Wenn nach einem IT-Projekt die Rückblende hintenüberfällt, ist das aber eine verschenkte Chance.
Ein Bericht von Louisa Schmidt

  1. IT-Freelancer Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt
  2. Selbstständiger Sysadmin "Jetzt fehlen nur noch die Aufträge"

Geforce RTX 3080 im Test: Doppelte Leistung zum gleichen Preis
Geforce RTX 3080 im Test
Doppelte Leistung zum gleichen Preis

Nvidia hat mit der Geforce RTX 3080 die (Raytracing)-Grafikkarte abgeliefert, wie sie sich viele schon vor zwei Jahren erhofft hatten.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Nvidia zur Geforce RTX 3080 "Unser bester und frustrierendster Launch"
  2. Geforce RTX 3080 Wir legen die Karten offen
  3. Ethereum-Mining Nvidias Ampere-Karten könnten Crypto-Boom auslösen

Verkehrswende: Zaubertechnologie statt Citybahn
Verkehrswende
Zaubertechnologie statt Citybahn

In Wiesbaden wird um den Bau einer Straßenbahn gestritten, eine Bürgerinitiative kämpft mit sehr kuriosen Argumenten dagegen.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Fernbus Roadjet mit zwei WLANs und Maskenerkennung gegen Flixbus
  2. Mobilität Wie sinnvoll sind synthetische Kraftstoffe?

    •  /