Abo
  • IT-Karriere:

Private Cloud: Owncloud verbessert iOS- und Android-Apps

Die Owncloud-Apps für Android und iOS wurden deutlich im Funktionsumfang erweitert. Sie können nun mehrere Gigabyte große Dateien auch mit Smartphones und Tablets in die private Cloud übertragen und aus ihr herunterladen.

Artikel veröffentlicht am ,
Neue Owncloud-Apps für die private und sichere Cloud
Neue Owncloud-Apps für die private und sichere Cloud (Bild: Owncloud Inc.)

Owncloud hat nun auch seine Apps für Android- und iOS-Geräte aktualisiert. Sie wurden an die im Oktober 2012 veröffentlichte Version 4.5 der PHP-basierten, freien File-Sharing- und Datei-Synchronisierungssoftware Owncloud angepasst und erweitern den mobilen Zugang zum privaten Cloud-Dienst deutlich. Der kann mit Owncloud auf eigenen Servern oder bei vertrauenswürdigen Hostern liegen. Owncloud dient zum Sichern und Austauschen von Dokumenten, Bildern, Videos, Musikdateien, Bookmarks, Kontakt- und Kalenderdaten.

Stellenmarkt
  1. CODAN Medizinische Geräte GmbH & Co. KG, Lensahn
  2. bib International College, Paderborn

Die aktualisierten Apps ermöglichen es nun, auch mit Smartphones und Tablets große Dateien zum Server zu übertragen oder von ihm herunterzuladen. Dazu werden große Dateien für den Transport vom und zum Server automatisch in kleinere Einheiten zerlegt. Bei Owncloud-eigenen Tests sollen selbst 4 GByte große Dateien erfolgreich übertragen worden sein. Ein Fortschrittsbalken zeigt nun zudem den Status von Up- und Downloads an. Die lassen sich zudem jederzeit abbrechen, ohne dass Dateien beschädigt werden.

Mehr Komfort...

Beim Öffnen einer Datei in der Owncloud-App wird automatisch die richtige Applikation gestartet, um die Datei unterwegs bearbeiten und die aktualisierte Fassung speichern zu können. Dateien können in den Apps umbenannt werden - eine Änderung, die dann automatisch auch auf dem Owncloud-Server ausgeführt wird. In der App gelöschte Dateien und Ordner werden zudem automatisch auch vom Owncloud-Server entfernt.

Android-Nutzern bietet die App die Möglichkeit, etwa mit dem Smartphone geknipste Fotos sowie Favoriten automatisch in der privaten Cloud zu sichern und so vor Verlust zu schützen. Die iOS-App unterstützt zwar nur das Sichern von Favoriten inklusive Versionierung und nicht die automatische Fotosicherung, bietet aber dafür neuerdings eine Vorschau für alle Dateitypen, die von iOS von Hause aus erkannt werden.

... und mehr Sicherheit

Eine zusätzliche PIN für die Owncloud-App soll nun zudem Dokumente vor unberechtigtem Zugriff schützen. Außerdem wurden die Warnungen bei fehlerhaften oder selbstsignierten Zertifikaten überarbeitet. Für mehr Sicherheit sorgt auch, dass die Owncloud-Apps automatisch sichere Verbindungen erkennen und standardmäßig eine SSL-Verschlüsselung für alle Dateitransfers nutzen.

Für Serviceprovider und Unternehmen gedacht ist die Möglichkeit, die Owncloud-Apps individuell mit ihrem Logo sowie mit eigenen Farben und Schriften zu gestalten.

Holger Dyroff, Vertriebs- und Marketingleiter bei Owncloud, dazu: "Mit Owncloud meistern IT-Verantwortliche den Spagat zwischen Datensicherheit und Benutzerkomfort: Die Mitarbeiter können Dateien einfach mit allen Laptops, Tablets und Smartphones synchronisieren, ohne dass diese dafür unkontrolliert bei einem Dienstleister im Ausland gespeichert werden müssen."

Neben Owncloud für Android (79 Cent) und Ownload für iOS (89 Cent) können die Anwender auch mit dem plattformunabhängigen Webclient oder dem Owncloud-Client für Windows, Mac OS X und Linux auf ihre Dateien zugreifen.

Owncloud können die Nutzer selbst auf ihren Webservern betreiben oder Verträge mit Providern abschließen, die fertige Owncloud-Server anbieten. Neben einer kostenlosen Community-Edition bietet Owncloud auch die leistungsfähigeren, aber dafür kostenpflichtigen Varianten Owncloud Business Edition, Owncloud Enterprise Edition und Owncloud Education Edition für den Einsatz in größeren Unternehmen und Organisationen. Owncloud soll bis Anfang der Woche bereits über 650.000-mal heruntergeladen, die Apps über 15.000-mal verkauft worden sein.

Owncloud Inc. wurde 2011 in Boston gegründet und betreibt ein europäisches Büro in Nürnberg. Eingesetzt wird Owncloud beispielsweise bei der Stuttgarter Lebensversicherung, der University of Florida und der ETH Zürich.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

mat 06. Nov 2012

Im AppStore bekomme ich noch immer kein Update angezeigt?! Woran kann das liegen?

katzenpisse 06. Nov 2012

Wie sieht's bei Android aus? CalDAV und CardDAV wird da nicht von Haus aus unterstützt.


Folgen Sie uns
       


Asus Prime Utopia angesehen

Asus zeigt auf der Computex 2019 eine Ideenstudie für ein neues High-End-Mainboard.

Asus Prime Utopia angesehen Video aufrufen
Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung
  2. In eigener Sache Zweiter Termin für Kubernetes-Seminar
  3. Leserumfrage Wie können wir dich unterstützen?

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

    •  /