Wer online Waren kauft und diese nach einer Prüfung zurückgibt, kann auch dann den vollen Kaufpreis zurückverlangen, wenn es zu einem Wertverlust kam. Das entschied der Bundesgerichtshof im Streit um ein zurückgegebenes Wasserbett.
Oracle hat mit dem Oracle Cloud Resource Model Application Programming Interface, kurz Oracle Cloud API, eine eigene Schnittstelle zur Verwaltung von Cloud-Infrastrukturen vorgestellt.

Dell hat die Übernahme des Softwareherstellers Boomi angekündigt. Boomi stellt die Integrationsplattform Atomsphere her. Zuvor war Dell bei einer Übernahme im Cloudsektor im Bieterwettstreit gegen Hewlett-Packard gescheitert.

Im dritten Quartal 2010 soll AMD bei den Grafiklösungen in Notebooks, die nicht in Chipsatz oder CPU integriert sind, einen Marktanteil von 61,9 Prozent erreicht haben. Dies erklärte AMD unter Berufung auf Zahlen der Marktforscher von Mercury Research.

Das kanadische Unternehmen Nucaptcha hat die zweite Ausbaustufe seiner neuen Form des Spamschutzes vorgestellt. Mit "Nucaptcha Engage" soll die Verbindung von Werbevideos und Captchas nicht nur sicherer, sondern für Unternehmen auch einfacher und profitabler werden.
Oracle will den E-Commerce-Spezialisten Art Technology Group (ATG) für eine Milliarde US-Dollar übernehmen. ATGs Vorstand hat der Übernahme bereits zugestimmt.

Twitter setzt die Integration von Werbung in seinen Kommunikationsdienst weiter fort und bindet sogenannte "Promoted Tweets" künftig auch in persönliche Nachrichtenfeeds von Nutzern ein.

Im Rechtsstreit um die frühere SAP-Tochter Tomorrownow hat Oracle hohe Schadensersatzforderungen erhoben. SAP sprach von Schikanen, die sich gegen einen Konkurrenten richten.

Im dritten Quartal 2010 hat es Apple erstmals mit den iPhone-Verkäufen in die weltweite Topliste der Handyhersteller geschafft und dabei Research In Motion (RIM) überrundet. Dafür verschwand Sony Ericsson aus der Weltrangliste des Handymarkts.
Viele deutsche Helfer von Openoffice.org haben ihren Rückzug aus dem Projekt Openoffice.org angekündigt, darunter auch die beiden Projektleiter der deutschen Sprachversion, Marko Moeller und Jacqueline Rahemipour.

Microsoft hat im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz PDC einige Erweiterungen für seine Cloud-Computing-Plattform Windows Azure angekündigt.

Oracle hat weitere Beweismittel in seiner Klage gegen Google eingereicht. Darunter sind Codebeispiele, die belegen sollen, dass etwa ein Drittel der Android-APIs direkt von den Java-APIs stammt, auf die Oracle ein Copyright besitzt.

Microsoft will seine Server 2008 R2 mit Hyper-V auf dem Cloud-Framework Openstack zum Einsatz bringen. Dazu will der Konzern mit der Firma Cloud.com zusammenarbeiten, die Verwaltungssoftware für das Openstack-Projekt entwickelt.

In der nächsten Top-500-Liste der schnellsten Rechner der Welt wird erstmals ein chinesisches System die Spitze übernehmen. Der Tianhe-1A erreicht über 2,5 Petaflops und ist damit 40 Prozent schneller als der US-amerikanische Jaguar. Seine Leistung erreicht der neue Spitzenreiter unter anderem durch 7.168 GPUs von Nvidia.
Mit dem Flash Media Gateway (FMG) stellt Adobe eine noch experimentelle Erweiterung für den Flash Media Server vor, die es mit Adobe Flash oder Air realisierten Applikationen erlaubt, mit SIP-Geräten zu kommunizieren. Damit ist es möglich, VoIP-Telefone im Browser zu führen.

SAP hat seinen Umsatz im letzten Quartal wieder steigern können, beim Gewinn aber die Erwartungen der Analysten enttäuscht. Im Rechtsstreit mit Oracle erwartet der deutsche Konzern nun sehr viel höhere Belastungen.
Die eBay-Tochter Paypal will noch in diesem Jahr ein Bezahlsystem für Kleinbeträge einführen, das auf digitale Güter abzielt, beispielsweise Inhalte, die online angeboten werden.

Der taiwanische Branchendienst Digitimes hat die Planungen der örtlichen Auftragshersteller (OEMs) zusammengefasst. Demnach sollen von den über 200 Millionen Notebooks, die 2011 hergestellt werden, rund 90 Prozent aus Taiwan kommen. Die größten direkten Hersteller bleiben Quanta und Compal, Foxconn drängt jedoch stark in den Markt.

Das Toolkit für Opennebula-Clouds bringt in der aktuellen Version Unterstützung für Cluster und eine Quota-Regelung mit. Als Backend kann ab sofort neben SQLite auch MySQL verwendet werden. Wegen eines neuen Datenbank-Schemas ist die aktuelle Version 2.0 nicht zu der Vorgänger-Version 1.4 kompatibel.
Gemessen am Traffic ist nur noch ein Internet-Provider weltweit größer als Google, meldet das Unternehmen Arbor Networks unter Verweis auf sein Messsystem Atlas.

Mike Shapiro hat seinen Posten bei Oracle aufgegeben. Er war maßgeblich an der Entwicklung des Dateisystems ZFS und an dem Analyseframework DTrace beteiligt.
Amazons Kindle-Kunden können bald ihre E-Books an andere verleihen. Außerdem sollen über Kindle verkaufte Zeitungen und Magazine nicht mehr nur mit Kindle-Readern gelesen werden können.

Die Apache Software Foundation steht weiterhin zu ihrer freien Java-Implementierung Harmony, obwohl Oracle dem Projekt die notwendige Lizenz verwehrt und sich IBM als bisher größter Harmony-Unterstützer entschieden hat, künftig das Konkurrenzprojekt OpenJDK zu unterstützen.
Mit kostenlosen Angeboten will Amazon neue Kunden für sein Angebot an Cloud-Computing-Diensten gewinnen. Kunden können EC2-Instanzen und andere Dienste zeitlich begrenzt nutzen, ohne dafür bezahlen zu müssen.

Mit der Version 0.9 führt Mozilla nochmals große Änderungen für sein Jetpack SDK ein, die Grundlage für Mozillas neue Generation von Erweiterungen. Das Jetpack SDK nähert sich damit der Betaphase.

Acer kann trotz eines Rückgangs des Netbook-Marktes den Gewinn stark steigern. Nach vorläufigen Quartalszahlen machte der taiwanische Computerhersteller 99 Millionen Euro Gewinn.

Der zur Telekom gehörende Webhoster Strato hatte in der vergangenen Nacht mit einem Stromausfall zu kämpfen. Trotz Notstromversorgung musste ein Teil der im Berliner Rechenzentrum gehosteten Server abgeschaltet werden.
Doxo will den papierlosen Haushalt ermöglichen und dazu sämtliche Rechnungen und andere wichtige Dokumente in einem Account digital verfügbar machen. Finanziert wird das US-Startup unter anderem von Amazon-Gründer Jeff Bezos.

Microsoft hat unter dem Namen Office 365 eine cloudbasierte Office-Lösung vorgestellt, die Microsoft Office, Sharepoint Online, Exchange Online und Lync Online umfasst.
Das Projekt Openoffice.org hat einen Release Candidate seiner kommenden Officesuite Openoffice.org 3.3 veröffentlicht. Bis zur Fertigstellung sollen nur noch Fehler beseitigt werden.
Valves Spielecommunity und Downloadshop Steam ist in den vergangenen zwölf Monaten im Rekordtempo gewachsen. Das Resultat sind über 30 Millionen aktive Steam-Accounts und eine Vervielfachung der Verkaufszahlen für Spiele.
Microsoft hat seine eigenen Zahlen ausgewertet und ist dabei zu dem Schluss gekommen, dass Java ein immer beliebteres Angriffsziel wird. Die meisten Angriffe zielen auf eine Sicherheitslücke, die schon vor zwei Jahren gepatcht worden ist.

Wer sich am Projekt Libreoffice oder der dahinterstehenden Document Foundation beteiligt, hat keinen Platz mehr im Community Council (CC), das das Projekt Openoffice.org leitet. Das wurde in einer per Chat abgehaltenen Community-Council-Session deutlich.

Das Leibniz-Rechenzentrum feiert heute Richtfest für einen Ausbau, der insgesamt 135 Millionen Euro kosten wird. Der Rechner SuperMUC soll damit unter die Top 10 der Supercomputer kommen. Die Rechenergebnisse sollen dreidimensional und begehbar dargestellt werden können.

Google wertet sein Search Appliance mit der Firmware 6.8 auf und integriert neue Funktionen. Die Geräte durchsuchen nun das Unternehmensnetzwerk, bei Google gehostete Cloud-Dienste und bieten eine Personensuche.

Cisco und die University of Oxford haben ihr jährliches Ranking für die weltweite Internetversorgung herausgebracht. Die Weltbevölkerung surft demnach durchschnittlich mit 5,92 MBit/s.
Die meisten Festplatten verfügen über Sensoren, die die Datenspeicher vor Schäden durch Erschütterungen schützen sollen. Zwei Entwickler von IBM wollen die Sensoren künftig für die Erdbebenregistrierung einsetzen. Die von ihnen gesammelten Daten sollen zur Koordination von Rettungsmaßnahmen dienen.

Western Digital hat mit der My Book Live eine neue externe Festplatte mit Netzwerkanschluss vorgestellt, die besonders schnell arbeiten soll. Das Gerät soll Übertragungsraten von bis zu 100 MByte/s erreichen.

Secunet hat sich zur Kritik wegen mangelhafter Verschlüsselung bei De-Mail geäußert. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für den rechtsverbindlichen E-Mail-Dienst werde zusätzlich möglich sein, sagte Unternehmenssprecher Patrick Franitza Golem.de. Hier stünden die Mail-Provider in der Pflicht.

Auch wenn sie häufig undifferenziert sind, können Spiele durchaus Geschichtswissen vermitteln, glauben Historiker. Oft geht es aber vor allem um Kriege und Schlachten.

Die Augsburger Verlagsgruppe, einer der großen Akteure auf dem deutschen Buchmarkt, verdient derzeit kein Geld mit E-Books. Das verriet Verlagschef Carel Halff in einem Interview. Er rechnet erst in vier Jahren mit signifikanten Gewinnen in diesem Bereich.
Zwei falsch konfigurierte Linux-Server in Microsofts Firmennetzwerk sind in den vergangenen Wochen von Spammern dazu missbraucht worden, den Verkauf von Potenzmitteln anzupreisen. Microsoft macht "menschliches Versagen" verantwortlich und hat die Server inzwischen abgeschaltet.

Mit Openoffice.org und LibreOffice gibt es mittlerweile zwei offene Sammlungen von Büroprogrammen. Oracle und die Document Foundation stehen hinter ihren jeweiligen Projekten und bekräftigen, dass sie die Office-Programme weiter vorantreiben wollen.

Peter Sunde verlässt den Flattr-Aufsichtsrat. Er wird aber weiter für das von ihm mitgegründete soziale Mikrobezahlsystem arbeiten.

Der chinesische Internetkonzern Alibaba setzt bei seinem Vorstoß in den Suchmaschinenmarkt auf eine Partnerschaft mit Microsofts Bing. Die Betaversion von Etao ging am vergangenen Wochenende an den Start. Sie soll Google und Baidu angreifen.

Autoren sollen künftig auch kürzere digitale Texte wie Erzählungen oder Aufsätze über den Kindle-Shop anbieten können. Kindle Singles nennt Amazon diese Textklasse.

SAP hat auf seiner Hausmesse Teched in Berlin eine neue Netweaver-Version vorgestellt. SAP Netweaver 7.3 bietet optimierten Komponenten für die Entwicklung neuartiger Geschäftsapplikationen, mobile Anwendungen und die Integration von Daten und Prozessen.

Gemeinsam wollen Oracle und IBM das Projekt OpenJDK zur führenden freien Open-Source-Implementierung machen und bei der Java-Entwicklung künftig eng zusammenarbeiten. Dem Apache Project Harmony kehrt IBM weitgehend den Rücken.
Amazon soll an einem eigenen App Store für Android-Geräte arbeiten. Dem Wall Street Journal liegt ein entsprechendes Dokument vor.

In seine neue Ultrastar hat Hitachi so ziemlich alles gepackt, was in Servern angesagt ist: SAS mit 6 GBit/s, geringe Leistungsaufnahme und hohes Tempo. Die Festplatten gibt es von 300 bis 600 GByte Kapazität, einen Preis nannte das Unternehmen aber nicht.