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Proliant Microserver N54L: Neuer günstiger Miniserver von HP

In Preisvergleichen ist ein leicht verbessertes Modell des bei Bastlern beliebten Microserver N40L von HP gelistet worden. Der N54L besitzt eine schnellere CPU und bleibt weiterhin günstig. Das Leergehäuse ist durchaus eine Alternative zu NAS-Systemen oder dem privaten Heimserver.
/ Andreas Sebayang
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HPs Microserver wird mit einer schnelleren CPU ausgestattet. (Bild: HP)
HPs Microserver wird mit einer schnelleren CPU ausgestattet. Bild: HP

Hewlett-Packards neuer Microserver N54L wird mittlerweile in Preisvergleichen wie etwa geizhals.eu(öffnet im neuen Fenster) gelistet. Der Server ist ein leicht verbessertes Modell des beliebten N40L, einem AMD-basierten Kleinstserver mit viel Platz für Festplatten. Offiziell angekündigt hat HP Deutschland den neuen Server noch nicht, so dass noch unklar ist, wann er auf den Markt kommt. Es gibt aber bereits ein US-Datenblatt(öffnet im neuen Fenster) und auch auf der deutschen HP-Webseite ist der Microserver schon zu finden(öffnet im neuen Fenster) .

Vom Vorgänger übernimmt HP fast alle Eigenschaften des Systems. Bis zu vier Festplatten im 3,5-Zoll-Format lassen sich in die Wechselrahmen einsetzen. Unterstützt wird SATA 3Gb/s, vermutlich wie beim N40L auch bei diesem Modell über einen MiniSAS-Anschluss(öffnet im neuen Fenster) auf dem Mainboard. Da in den Slots ein normaler SATA-Anschluss steckt, braucht es keine Adapter. Laut HP werden aber nur Festplatten mit 2 TByte Speicherkapazität offiziell unterstützt. Ob größere Festplatten funktionieren, ist derzeit unklar.

Außerdem hat das System Platz für ein optisches 5,25-Zoll-Laufwerk sowie zwei PCIe-2.0-Karten, einmal per x1 und einmal per x16 angebunden. In diese Schächte kann auch HPs Remote Access Card mit eigenem Ethernet-Anschluss eingesetzt werden. Beim N40L können damit etwa ISO-Images aus der Ferne in das System eingebunden werden. Das System bietet zudem sieben USB-Anschlüsse. Vier vorne, zwei hinten und einer auf dem Mainboard, der offiziell für HPs interne Bandlaufwerke vorgesehen ist. Die USB-Anschlüsse bieten nur das langsame USB 2.0.

Für die schnelle Außenanbindung hat der Microserver einen eSATA-Anschluss sowie Gigabit-Ethernet. Als Prozessor kommt der namensgebende AMD Turion II Neo N54L mit 2 x 2,2 GHz zum Einsatz. Der Vorgänger hatte nur einen N40L mit 2 x 1,5 GHz im Inneren. Der Arbeitsspeicher kann auf 8 GByte aufgerüstet werden (2 x DDR3-DIMM, ECC). Voll bestückt soll der Server eine elektrische Leistungsaufnahme von 72 Watt haben.

Bisher listen wenige Händler den neuen Microserver, den es zunächst nur als Modell mit 2 GByte RAM, einem optischen Laufwerk sowie einer 250-GByte-Festplatte geben wird. Die Preise liegen bei 360 bis 420 Euro mit einem derzeit unbekannten Liefertermin.


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