• IT-Karriere:
  • Services:

OpenX-Server: BSI warnt vor Werbebannern mit Javascript-Malware

Das BSI hat kompromittierte OpenX-Server identifiziert, die Werbebanner auf vielbesuchten deutschsprachigen Webseiten ausliefern.

Artikel veröffentlicht am ,
OpenX-Adserver 2.8.0  bis 2.8.8 mit gefährlicher Schwachstelle
OpenX-Adserver 2.8.0 bis 2.8.8 mit gefährlicher Schwachstelle (Bild: OpenX)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor schädlichen Werbebannern, die in großem Umfang zur Verbreitung von Schadprogrammen durch Drive-by-Exploits genutzt werden. Die Sicherheitslücken in OpenX sind bereits seit Monaten bekannt.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt

Die Angreifer nutzen demnach Schwachstellen in der aktuellen Version des OpenX-Werbeservers 2.8.10 und in früheren Versionen aus. Von kompromittierten OpenX-Servern wird mit den Werbebannern Javascript-Malware ausgeliefert, die auf Exploit-Kits verweist. Das BSI erklärt: "Diese nutzen unter anderem die kürzlich bekanntgewordenen Schwachstellen in Java und dem Microsoft Internet Explorer aus, um mittels Drive-by-Exploits automatisiert Schadprogramme auf den PCs der Besucher von Webseiten zu installieren, auf denen Werbebanner von entsprechend manipulierten OpenX-Servern eingeblendet werden."

Das Computer Emergency Response Team (CERT) des BSI hatte in den vergangenen Tagen zunehmend kompromittierte OpenX-Server identifiziert, die Werbebanner auf vielbesuchten deutschsprachigen Webseiten ausliefern. Die Betreiber der OpenX-Server wurden über den Sachverhalt informiert. "Es ist jedoch davon auszugehen, dass noch eine Vielzahl weiterer OpenX-Server betroffen ist", so das BSI.

Die letzte Sicherheitslücke konnte Oracle vergleichsweise schnell schließen, nachdem staatliche Institutionen, darunter auch das BSI, zur Deinstallation von Java aufgerufen hatten. Doch das veröffentlichte Java 7 Update 11 ist offenbar schon wieder unsicher. Im Internet ist ein neuer Exploit angeboten worden, den Interessenten für 5.000 US-Dollar erwerben konnten.

Am 14. Januar 2013 hatte Microsoft einen Patch für den Internet Explorer veröffentlicht. Damit soll das Sicherheitsleck in älteren Versionen des Browsers beseitigt werden. Es betraf die Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorers. Der Internet Explorer 9 und 10 wies den Fehler nicht auf.

Erst im Mai 2012 hatten die OpenX-Server ein Sicherheitsproblem.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 299,00€

TheUnichi 21. Jan 2013

So viel massives Unwissen in nur 2 Sätzen... Welches haben andere Systeme denn, das...

dEEkAy 20. Jan 2013

Wow ja ich seh's, hab das wohl komplett falsch verstanden.

kn3rd 20. Jan 2013

Auch das kann man per Script feststellen.

amp amp nico 20. Jan 2013

So wie ich das verstanden habe geht es nicht um Exploits für den Browser bzw OS sondern...

buzzkill 20. Jan 2013

Ich habe vor einer Woche auf insidegamers.ch ein Poker Werbebanner wegklicken wollen, das...


Folgen Sie uns
       


Pocketalk Übersetzer - Test

Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze in eine andere Sprache übersetzen lassen. Im Test funktioniert das gut, allerdings macht Pocketalk auch nicht viel mehr als gängige und kostenlose Übersetzungs-Apps.

Pocketalk Übersetzer - Test Video aufrufen
Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Dispatch Open-Source-Krisenmanagement à la Netflix
  2. Videostreaming Netflix integriert Top-10-Listen für Filme und TV-Serien
  3. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte

Energie: Dieses Blatt soll es wenden
Energie
Dieses Blatt soll es wenden

Schon lange versuchen Forscher, die Funktionsweise von Blättern nachzuahmen. Nun soll es endlich gelingen - und um Längen effizienter sein als andere Verfahren zur Gewinnung von Wasserstoff.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energiewende Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
  2. Brennstoffzelle Deutschland bekommt mehr Wasserstofftankstellen
  3. Energiewende Hamburg will große Wasserstoff-Elektrolyseanlage bauen

Matebook D14 (2020) im Test: Huaweis 700-Euro-AMD-Notebook überzeugt
Matebook D14 (2020) im Test
Huaweis 700-Euro-AMD-Notebook überzeugt

Mit dem Matebook D14 bringt Huawei seinen günstigen AMD-Laptop auch nach Deutschland: Der 14-Zöller ist für den Preis passabel ausgestattet, das Display sogar heller als beworben. Vor allem aber hat Huawei den Ryzen-Prozessor gut im Griff, was Laufzeit und Leistung anbelangt.
Ein Test von Marc Sauter

  1. WLAN Huawei bringt Wi-Fi-6-Router mit eigener CPU und 5G-Modem
  2. Matepad Pro Huawei bringt leistungsstarkes Tablet nach Deutschland
  3. Mate Xs angeschaut Huawei zweites faltbares Smartphone kostet 2.500 Euro

    •  /