Netzwerkvirtualisierung: Juniper kündigt Umstieg auf Software Defined Networks an

Juniper Networks, einer der größten Hersteller von Netzwerkequipment, kündigt den Umstieg auf Software Defined Networks an. Kunden soll der Umstieg auf die Netzwerkvirtualisierung durch eine schrittweise Einführung der neuen Technik erleichtert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Juniper-Switch EX8200
Juniper-Switch EX8200 (Bild: Juniper Networks)

Software Defined Networks (SDN) gelten als die nächste Generation von Netzwerken: Dabei liegt die Steuerung des Netzwerks in einem zentralen Controller, der Instruktionen an Router, Switches, virtuelle Switches und Access Points verteilt. Diese Netzwerkvirtualisierung soll große Vorteile bieten, denn Netzwerke sollen sich damit ähnlich betreiben lassen wie virtuelle Server, so dass Applikationen mobiler im Netzwerk wandern können und die Auslastung der Netzwerke erhöht wird.

Stellenmarkt
  1. Produktmanager Machine Vision Software (m/w/d)
    STEMMER IMAGING AG, Puchheim
  2. IT-Sicherheitsbeauftragte*r und Datenschutzkoordinator*in
    Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften, Göttingen
Detailsuche

Juniper Networks kündigte auf seiner jährlich stattfindenden Global Partner Conference nun einen Stufenplan zur Einführung von SDN an und will dabei auf eine Standardisierung von Protokollen setzen, damit Geräte unterschiedlicher Hersteller zusammenarbeiten können. Damit dürfte das Openflow-Protokoll gemeint sein, das auch Juniper über die Open Networking Foundation unterstützt.

In der ersten Stufe sollen Kunden ihr Netzwerkmanagement sowie Funktionen zur Konfiguration und Analyse mit einem Single-Master zentralisieren. Das ist schon heute mit der Anwendung Junos Space möglich. Im zweiten Schritt sollen dann Netzwerk- und Sicherheitsdienste von der vorhandenen Hardware entkoppelt und sogenannte Service Virtual Machines (VMs) eingerichtet werden. Dabei können einfache x86-Server verwendet werden. Juniper will dazu im ersten Quartal 2013 die JunosV App Engine zur Verfügung stellen.

Erst in der dritten Stufe ist die Einführung einer zentralen Steuerung vorgesehen, mit der mehrere Netzwerk- und Sicherheitsdienste über unterschiedliche Geräte in Reihe geschaltet werden können, was als "SDN Service Chaining" bezeichnet wird. Juniper will aber erst 2014 Funktionen für SDN Service Chaining zur Verfügung stellen. Im vierten und letzten Schritt soll dann die Hardware optimiert werden, um die Netzwerkleistung deutlich zu steigern. Juniper spricht vom Faktor 10 im Vergleich zu einer reinen Softwarelösung.

Golem Karrierewelt
  1. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    22.-24.08.2022, Virtuell
  2. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    05.-09.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Parallel kündigt Juniper unter dem Namen Software Advantage ein neues Modell zur Softwarelizenzierung und -wartung an, das die Übertragung von Softwarelizenzen zwischen Juniper-Produkten und x86-Servern erlaubt. Es soll noch in diesem Jahr eingeführt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bitblaze Titan samt Baikal-M
Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig

Ein 15-Zöller mit ARM-Prozessor: Der Bitblaze Titan soll sich für Office und Youtube eignen, die Akkulaufzeit aber ist fast schon miserabel.

Bitblaze Titan samt Baikal-M: Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig
Artikel
  1. Eichrechtsverstoß: Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal
    Eichrechtsverstoß
    Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal

    Teslas Supercharger in Deutschland sind wie viele andere Ladesäulen nicht gesetzeskonform. Der Staat lässt die Anbieter gewähren.

  2. Tomtom: 9-Euro-Ticket bewirkt weniger Staus in den Großstädten
    Tomtom
    9-Euro-Ticket bewirkt weniger Staus in den Großstädten

    Tomtom hat erneut Verkehrsdaten zur Wirkung des 9-Euro-Tickets in Deutschland ausgewertet. Offenbar zeigt die starke Preissenkung Wirkung.

  3. Maschinelles Lernen und Autounfälle: Es muss nicht immer Deep Learning sein
    Maschinelles Lernen und Autounfälle
    Es muss nicht immer Deep Learning sein

    Nicht nur das autonome Fahren, sondern auch die Fahrzeugsicherheit könnte von KI profitieren - nur ist Deep Learning nicht unbedingt der richtige Ansatz dafür.
    Von Andreas Meier

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Palit RTX 3080 Ti 1.099€, Samsung SSD 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,99€, Samsung Neo QLED TV (2022) 50" 1.139€, AVM Fritz-Box • Asus: Bis 840€ Cashback • MindStar (MSI RTX 3090 Ti 1.299€, AMD Ryzen 7 5800X 288€) • Microsoft Controller (Xbox&PC) 48,99€ [Werbung]
    •  /