
Palm will Anfang 2011 den Einkauf im App Catalog über die Mobilfunkrechnung ermöglichen. Damit soll der Umsatz im App Catalog erhöht werden. Für Kunden wird der Erwerb von WebOS-Apps vereinfacht. Langfristig will Palm die Länderbeschränkung des App Catalogs abschaffen.

Léo Apotheker hat gestern seinen ersten großen Auftritt als Vorstandchef von HP gehabt. Der frühere SAP-Chef will den Übernahmekurs fortsetzen und den durch seinen Vorgänger gestutzten Bereich Forschung und Entwicklung wieder stärken.

Der Singlechip Cloud Computer, der bisher auf einem Die 48 x86-Kerne vereint, soll auch mit weit mehr Cores leistungsfähig bleiben. Dies erklärte Intel auf der Supercomputerkonferenz SC10 in New Orleans.

Der Webhoster PRQ in Schweden meldet, dass Wikileaks seine Dienste nicht mehr in Anspruch nehme. Eine Traceroute-Anfrage zu der Wikileaks-Webseite endet in Paris, Frankreich. Der schwedische Webhoster Bahnhof meldet hingegen, Wikileaks-Dokumente und die Webseite würden weiterhin bei ihm gehostet.
Die Telekom bietet über ihre Geschäftkundensparte T-Systems ab sofort Infrastrukturleistungen nach Bedarf an. Das Cloud-Computing-Angebot richtet sich an Großkunden, die in wenigen Minuten zusätzliche Rechenkapazität über ein Webportal buchen können.

Good Old Games (GOG) will das Actionrollenspiel The Witcher 2 als Bezahldownload ohne DRM-Schutz anbieten. Eigentlich verkauft der Downloadshop nur Spieleklassiker, er dürfte aber dadurch so einige neue Kunden für alte Spiele gewinnen.
Das World Wide Web Consortium (W3C) hat die Arbeit am Standard Web SQL Database eingestellt, obwohl einige Browser die Technik bereits unterstützen.

Die für Java Developer Kit (JDK) verantwortlichen Entwickler haben die Pläne für die Veröffentlichung von JDK 7 konkretisiert: Als Erscheinungstermin wurde der 28. Juli 2011 festgelegt. Bis dahin sollen zahlreiche nicht näher terminierte Release Candidates erscheinen.
Die Service Industry Association (SIA), ein Zusammenschluss von rund 200 Unternehmen, hat eine Kartellbeschwerde über Oracle beim US-Justizministerium eingereicht. Oracle versuche, die Wartung von Sun-Hardware zu monopolisieren, lautet der Vorwurf.

Der Festnetzbetreiber Bezeq will seine Datenübertragungsraten nach Europa verbessern und hat Alcatel-Lucent mit dem Verlegen eines neuen, fast 2.300 Kilometer langen Seekabels beauftragt.

Oracle hat in dieser Woche mit Solaris 11 Express eine kostenlose Variante seines mit Sun übernommenen Betriebssystems in der aktuellen Version veröffentlicht. Diese enthält zahlreiche Neuerungen.

Auf der derzeit stattfindenden Supercomputer-Konferenz SC10 in New Orleans will ein neues Konsortium einen neuen Benchmark für die schnellsten Rechner der Welt vorstellen. Der "Graph500" soll nicht mehr nur Standardalgorithmen abwickeln, sondern in großen Datensätzen nach den Beziehungen von Daten suchen.

Für die webbasierte Präsentationssoftware von Sliderocket gibt es ab sofort eine HTML5-Variante für iPad und iPhone. Bislang wurden die Präsentationen im Flash Player abgespielt.

Für Apples Betriebssystem Mac OS X Server ist ein korrigiertes Update auf die Version 10.6.5 erschienen. Es beseitigt ein gravierendes Problem im E-Mail-Server Dovecot.

Die OTRS-Entwickler haben ihrer quelloffenen Helpdesk-Software in der Version 3 eine neue Benutzeroberfläche verpasst: Über Ajax, XHTML und CSS kann die Oberfläche dynamisch angepasst werden. Eine optimierte Suchfunktion soll komplexe Suchkriterien erlauben.

Oracle hat auf Apaches Kampfansage offiziell reagiert und ruft Apache auf, die eigene Position zu überdenken. Es sei Zeit, nach vorn zu blicken und die Zukunft von Java zu gestalten.

Um anderen Storage-Anbietern besser Konkurrenz machen zu können, übernimmt EMC Isilon Systems. Das Unternehmen stand einige Zeit zum Verkauf.
Mark Papermaster arbeitet künftig bei Cisco. Zuletzt war Papermaster als iPhone-4-Entwicklungschef tätig, verließ Apple aber kurz nach der Markteinführung.

Chinas Tianhe-1A am Supercomputer-Center in Tianjin ist mit einer Leistung von 2,57 Petaflop/s der schnellste Supercomputer in der Welt. Damit verdrängt China die USA in der Rangliste auf den zweiten Platz.

Apple will wesentliche Teile seiner Java-Version für Mac OS X dem Open-Source-Projekt OpenJDK von Oracle zur Verfügung stellen. Das Projekt soll künftig eine Java-Implementierung für Apples Betriebssystem bereitstellen.

Sipgate-Kunden steht ab sofort ein kostenloses Virtual Private Network (VPN) zur Verfügung. Der Internettelefonieanbieter will damit VoIP-Telefonate und die Internetnutzung unterwegs absichern.

Apples soziales Netzwerk Ping ist nun mit Twitter verbunden. Ping wurde mit iTunes 10 eingeführt und dient zum Austausch über Musik, ist aber vor allem ein Verkaufsinstrument für den iTunes Store.

Facebook baut ein weiteres Rechenzentrum und verspricht, dass das soziale Netzwerk damit zuverlässiger und stabiler werde. Die neue Anlage steht in North Carolina.
Google wehrt sich gegen Vorwürfe von Oracle, Code aus Java für Android kopiert zu haben. Oracle habe in den als Beweis vorgelegten Codebeispielen signifikante Teile verändert und gelöscht.
Der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des EU-Parlaments hat einen Bericht zur Regulierung von Onlinewerbung angenommen. Darin wird unter anderem vorgeschlagen, verhaltensbasierte Werbung zu markieren. Das EU-Parlament wird im Dezember über den Bericht abstimmen.

Oracle hat seine Strategie zur Java-Virtual-Machine nochmals verdeutlicht. Es werde sich nichts an der auf der Java-One-Konferenz veröffentlichten Roadmap ändern. Die Äußerungen seines Vize Adam Messinger auf der QCon in San Francisco seien missverstanden worden.

Monty Program hat die MySQL-Distribution MariaDB 5.2 in einer stabilen Version veröffentlicht. Die Software basiert auf MySQL 5.2, wurde aber durch Monty Program um einige Funktionen ergänzt.

HPs Mini 5103 ist die dritte Generation der Geschäftskundennetbooks. Mit einem Dual-Core-Atom N550 und vielfältigen Möglichkeiten bei den drahtlosen Verbindungen eignet es sich gut für die Arbeit unterwegs. Allerdings spart HP an der falschen Stelle des recht teuren Netbooks.

Netgear will in wenigen Wochen die ersten Powerline-Adapter-Kits ausliefern, die 500 MBit/s erreichen können.

Der Netzwerkausrüster Cisco hat den Gewinn auf 1,93 Milliarden Dollar steigern können. Auch der Umsatz legte um 19 Prozent zu. Der Konzernchef klagt jedoch weiter über ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld.

United Internet und die Telekom haben ihre De-Mail gegen Kritiken der Opposition verteidigt. Der Grünen-Internetexperte Konstantin von Notz habe sich nicht richtig mit der gesicherten Behördenmail auseinandergesetzt und deshalb einiges nicht verstanden.

Spielfilme in HD-Auflösung können aus dem deutschen iTunes Store nun auch auf den PC oder Mac geladen und wiedergegeben werden. Bisher war das nur mit anderen Apple-Geräten möglich, darunter Apple TV, iPhone 4 und iPad.
Microsoft hat eine erste Community Technology Preview (CTP) der kommenden Generation des SQL Servers mit dem Codenamen Denali veröffentlicht. Zudem bietet Microsoft zusammen mit HP den SQL Server 2008 R2 Parallel Data Warehouse Appliance an.

Auf dem Weltmarkt haben sich Android-Smartphones im dritten Quartal 2010 besser verkauft als iPhones. Die meisten verkauften Smartphones laufen weiterhin mit Symbian, auch wenn der Marktanteil erheblich zurückgegangen ist.

Univention hat Version 3.1 seiner Thin-Client-Software freigegeben. Der integrierte Linux-Kernel in Version 2.6.35 soll für eine bessere Hardwareerkennung sorgen. Zusätzlich unterstützt UCS TCS 3.1 die Darstellung auf mehreren Monitoren.
Novell schickt seine neue Social-Collaboration-Plattform Vibe in den Betatest. Vive läuft sowohl in der Cloud als auch auf eigenen Servern (On Premise) und basiert auf den Novell-Produkten Pulse und Teaming.

Die Metro-Tochter Real hat ihren ersten eigenständigen Drive-In-Supermarkt in Isernhagen-Altwarmbüchen bei Hannover eröffnet. Bestellt wird im Internet.
Die Apache Software Foundation (ASF) geht auf Konfrontationskurs zu Oracle und droht mit dem Ausstieg aus dem Java Community Process.

Verleger verdienen im Kindle Store künftig mehr an den digitalen Ausgaben ihrer Zeitungen und Magazine. Außerdem macht Amazon es ihnen leichter, neue Inhalte in den E-Book-Downloadshop einzustellen.
SAP habe Oracle Softwarelizenzen im Wert von vier Milliarden US-Dollar gestohlen, sagt Oracle-Chef Larry Ellison im Rechtsstreit mit SAP vor Gericht.

Ein neues Firmware-Upgrade erweitert den Funktionsumfang von AVMs Fritzbox WLAN 3270. Der WLAN-Router lernt damit nun IPv6, kann Gäste über WLAN ins Internet, aber nicht ins Heimnetz lassen und als NAS auch über Webbrowser abgerufen werden.
Einer der ersten E-Book-Reader mit E-Ink-Farbdisplay wird von Hanvon stammen. Andere große Gerätehersteller warten derweil noch ab oder setzen für Farbgeräte auf andere Displaytechniken.

Die virtuelle Maschine für Java soll es künftig auch in einer kostenpflichtigen Variante geben. Das sagte Oracle-Vize Adam Messinger auf der QCon in San Francisco. Details dazu, wie sich die kostenpflichtige Variante von der kostenlosen unterscheiden soll, gab Messinger jedoch nicht bekannt.

Apple will seine Serverreihe Xserve nicht weiterentwickeln und stellt sie zum 31. Januar 2011 ein. Xserve-Kunden rät Apple zum Umstieg.

Eine Windows-Produktmanagerin hat zugegeben, dass Tablets den Markt für Netbooks kannibalisieren. Microsoft beherrscht den Markt für Netbook-Betriebssysteme durch Billiglizenzen fast vollständig.

Paypal hat sich an einem deutschen Unternehmen beteiligt, um die Zahlungsform Kauf auf Rechnung anbieten zu können. Die eBay-Tochter will den Markt möglichst schnell kontrollieren.

Nürnberg hat ein neues Rechenzentrum für 2.500 Server. Das hat Fujitsu Deutschland in einem Dreivierteljahr errichtet. Die Anlage lässt sich fast auf das Dreifache erweitern.

Der US-Anbieter Broadcom hat nach eigenen Angaben den ersten Baustein entwickelt, der einen Datenstrom von 100 Gigabit pro Sekunde switchen kann. Durch skalierbare Verbindungen sollen sich so Netze mit einer theoretischen Geschwindigkeit von 100 Terabit pro Sekunde bauen lassen.

Im Rechtsstreit um illegale Handlungen einer früheren SAP-Tochter zahlt der Softwarekonzern in einem ersten Vergleich 120 Millionen Dollar. Doch damit ist der Streit noch lange nicht ausgestanden, denn Oracle will weitere zwei Milliarden Dollar.

Google hat mit mod_pagespeed ein Apache-Modul als Open Source veröffentlicht, das das Laden von Webseiten von damit ausgestatteten Servern beschleunigen soll. Webseiten sollen damit doppelt so schnell beim Nutzer landen.