Abo
  • Services:

Omega: EU-Projekt schickt 280 MBit/s über LED-Deckenbeleuchtung

Das EU-Projekt Omega meldet einen Fortschritt. Mit einer LED-Deckenbeleuchtung wurden 280 MBit/s übertragen. In Kombination mit Funk und Kabel sollen künftig 1 GBit/s im Hausnetzwerk erreicht werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Leuchtdiode (LED)
Leuchtdiode (LED) (Bild: Grapetonix)

Das von der EU geförderte Forschungsprojekt Home Gigabit Access (Omega) hat mit sichtbarem und infrarotem Licht Daten mit bis zu 280 MBit/s über eine Entfernung von 10 Metern übertragen. Die Datenübertragung erfolgte dabei zwischen mehreren Geräten in beiden Richtungen, so dass ein Infrarotnetz entstand.

Stellenmarkt
  1. IT-Servicezentrum der bayerischen Justiz, München
  2. Continental AG, Eschborn

Bei der Vorführung benutzte das Projektteam zum Datenversand eine LED-Deckenbeleuchtung, bei der das Licht in einer Rate von 10 Megahertz an- und ausgeschaltet wurde, schneller als für das menschliche Auge wahrnehmbar. "Wird diese Technik beispielsweise mit der Funkübertragung kombiniert, können viel höhere Breitbandgeschwindigkeiten für die Verbraucher erzielt werden", erklärte die EU-Kommission am 6. Februar 2013.

"WLAN wird zweifellos eine Rolle in künftigen Heimnetzwerken spielen, aber es ist nicht die einzige Lösung", sagte Jean-Philippe Javaudin, Project Manager bei Orange Labs, das zu France Télécom gehört, im August 2011 über Omega. Javaudin ist Koordinator von Omega, bei dem 21 Unternehmen daran arbeiten, mit Funk, Kabel und optischen Kommunikationstechnologien ein Hybridnetz mit 1 GBit/s zu schaffen.

Omega hat den Standard IEEE P1905.1 mitentwickelt, der bald für Produkte vermarktet werden soll. Erste Produkte sollen in Italien und in Frankreich 2014 auf den Markt kommen.

Die EU steuerte 12,41 Millionen Euro zu dem Gesamtbudget von 19,13 Millionen Euro bei.

Wissenschaftler der National Taipei University of Technology in Taiwan hatten im Mai 2012 mit Laserpointern 1 GBit/s übertragen.

Das Projekt Omega lief über 39 Monate, von Januar 2008 bis März 2011.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. HTC U Ultra für 199€ statt 249,95€ im Vergleich)
  2. 239,90€ + 5,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Zahlung mit paydirekt oder 25€ Rabatt bei...
  3. und einen Rabatt von 4,99€ nach dem ersten Knopfdruck erhalten

Neuro-Chef 08. Feb 2013

Na, ääh, .. rückwärts schaukeln!

petameter 07. Feb 2013

Wo ist der Stunt mit Kabel 1Gbit zu erreichen? Wenn man Kabel mit einbeziehen darf, dann...

kitingChris 07. Feb 2013

hehe das hatte ich garnicht gesehen und gedacht er hat sich einen flachen Witz...

blackout23 06. Feb 2013

Da setzt man dann kein Repeater mehr ein sondern ein Spiegel. ;)


Folgen Sie uns
       


Byton K-Byte - Bericht

Byton stellt in China den K-Byte vor.

Byton K-Byte - Bericht Video aufrufen
Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

eSIM: Die Plastik-SIM-Karte ist noch lange nicht weg
eSIM
Die Plastik-SIM-Karte ist noch lange nicht weg

Ein halbes Jahr nach dem Ende der Verhandlungen um die eSIM bieten immerhin zwei von drei Netzbetreibern in Deutschland die fest verbaute SIM-Karte an. Doch es gibt noch viele Einschränkungen.
Von Archie Welwin


    Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
    Razer Blade 15 im Test
    Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

    Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
    2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

      •  /