Amazon: AWS Opsworks automatisiert Applikationsverwaltung mit Chef

Amazon ergänzt seinen Cloud-Hosting-Dienst EC2 um AWS Opsworks, eine auf Chef basierende Lösung zur Applikationsverwaltung.

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AWS Opsworks nutzt Chef.
AWS Opsworks nutzt Chef. (Bild: Amazon)

AWS Opsworks kann EC2-Server automatisch mit Applikationen bestücken, die aus diversen Quellen stammen können. Opsworks nutzt Chef-Rezepte, um Konfigurationen auf Systemebene vorzunehmen und Tools, Bibliotheken und Applikationen auf Amazons Cloud-Servern zu installieren. Über Ereignisse können einzelne Rezepte ausgelöst werden, beispielsweise um das Setup automatisch der aktuellen Last anzupassen oder neue Versionen einer Applikation zu verteilen.

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Amazon stellt AWS Opsworks ab sofort ohne zusätzliche Kosten bereit, es fallen nur die üblichen Kosten für EC2-Instanzen sowie EBS-Volumen und andere Amazon-Dienste an. Für ausgewählte Software stehen fertige Stacks zur Verfügung, beispielsweise um Ruby, PHP, Node.js, HAProxy, Memcached oder MySQL zu installieren. Sie können beliebig erweitert werden, um die eigene Applikation aus Git, Subversion oder Amazon S3 zu installieren.

Ist ein Stack fertig angepasst, kann er einzelnen EC2-Instanzen zugewiesen werden. Diese können manuell oder automatisiert nach zuvor festgelegten Regeln gestartet werden. Fallen Instanzen aus, kann Opsworks sie automatisch durch neue ersetzen.

Nachtrag vom 19. Februar 2013, 16:10 Uhr

AWS Opsworks basiert auf Scalarium, einem Produkt des Berliner Unternehmens Peritor, das Amazon 2012 übernommen hat. Scalarium selbst wird zum 31. August 2013 eingestellt. Neue Anmeldungen für Scalarium sind ab sofort nicht mehr möglich.

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