Infrastruktur-Automatisierung: Opscode veröffentlicht Chef 11

Chef(öffnet im neuen Fenster) gehört zusammen mit Puppet(öffnet im neuen Fenster) zu den populärsten Lösungen zur Infrastruktur-Automatisierung: Mit der Software lassen sich Server automatisiert mit einem konfigurierten Softwarestack bespielen. Opscode hat Chef in der neuen Version von Grund auf neu entwickelt.
Dabei kommt als Programmiersprache Erlang zum Einsatz, als Datenbank wird PostgreSQL verwendet. Damit soll Chef besser skalieren, so dass sich mit einem Chef-Server bis zu 10.000 Server einrichten lassen. So soll der Wechsel von Ruby zu Erlang den Speicherbedarf von Chef auf rund ein Zehntel reduziert haben.
Zu den Neuerungen in Chef 11 zählt unter anderem die integrierte Pedant Testing Suite: Mit einem Klick können über 2.000 Tests durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass der Chef-Server korrekt installiert ist und funktioniert. Chef 11 selbst wird dabei mit einem einfachen Installer ausgeliefert und soll besser unter Windows laufen.
Mit der Veröffentlichung von Chef 11 bietet Opscode ab sofort auch kommerziellen Support für Chef an. Dieser deckt sowohl Live-Systeme ab als auch Unterstützung bei Problemen mit den sogenannten Cookbooks, mit denen Chef gesteuert wird.
Auch die kommerzielle Variante von Chef, Private Chef genannt, steht in einer Version zur Verfügung. Private Chef enthält zusätzliche Funktionen für Unternehmen, darunter Management-Konsole, und wird in einem Abomodell angeboten.
Chef 11 selbst ist Open Source und steht im Quelltext auf Github(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Fertige Binarys von Chef-Client und Chef-Server stehen unter opscode.com/chef(öffnet im neuen Fenster) kostenlos zum Download bereit. Private Chef(öffnet im neuen Fenster) wird ab 120 US-Dollar pro Monat angeboten und seit kurzem unter anderem von Facebook eingesetzt.