Onlinehandel: Zalando soll Spielwarenangebot planen

Zalando will Spielwaren ins Angebot aufnehmen. Der stationäre Handel reagiert alarmiert. Doch der Onlinehändler Zalando hat den Bericht entschieden dementiert.

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Werbung von Zalando (Bild: Zalando)

Der Onlinehändler Zalando will laut einem Bericht sein Geschäft auf einen neuen Bereich ausweiten. Das bisher weitgehend auf Schuhe und Bekleidung spezialisierte Unternehmen will künftig ein breites Sortiment von Spielwaren anbieten. Nach Informationen der Lebensmittel Zeitung gibt es bereits Kontakte zu Top-Markenartiklern. Die am 30. Januar 2013 in Nürnberg beginnende Spielwarenmesse werde von Zalando genutzt, um intensive Gespräche mit ausgewählten Lieferanten zu führen, berichtet die Lebensmittel Zeitung unter Berufung auf Insider.

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Der Start des neuen Warenbereichs soll im vierten Quartal 2013 erfolgen, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft. Im Gespräch mit Golem.de hat Zalando den Bericht jedoch entschieden dementiert. "Da ist nichts dran", sagte eine Sprecherin.

Im Oktober 2012 wurde der Onlineversender bei einem Anteilsverkauf mit knapp 3 Milliarden Euro bewertet. Dabei gab Zalando bekannt, dass das Unternehmen im ersten Halbjahr 2012 einen Nettoumsatz von 471 Millionen Euro erzielen wird. "Das Unternehmen ist damit auf einem guten Weg, den Umsatz des Vorjahres zu verdoppeln", erklärte das Unternehmen. Zalando, eine Gründung der Samwer-Brüder Marc, Oliver und Alexander, macht keine Angaben zu Gewinn oder Verlust. Das Unternehmen soll im Geschäftsjahr 2011 einen Verlust von 40 Millionen Euro gemacht haben. Damit hätte sich der Verlust des Unternehmens, das sehr hohe Werbeausgaben hat, verdoppelt.

Im Jahr 2011 lag der Umsatz des Berliner Unternehmens bei 510 Millionen Euro. Im Gesamtjahr soll 1 Milliarde Euro erreicht werden. Nach Angaben des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels wurde 2012 im gesamten Internethandel mit Waren (ohne digitale Güter) ein Umsatz auf rund 25,3 Milliarden Euro erzielt.

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Der stationäre Handel ist laut Lebensmittel Zeitung höchst alarmiert und will das Thema Onlinekonkurrenz auf der Spielwarenmesse offensiv angehen, vor allem in den Gesprächen mit den Ausstellern.

So fordert Eberhard Fuchs, Inhaber des Filialisten Rofu Kinderland, dazu auf, "gemeinsam Stärke zu zeigen" und die Industrie zu fragen, wie sie sich angesichts des immer stärker wachsenden Onlinegeschäfts die Zusammenarbeit mit dem Fachhandel vorstelle.

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