Abo
  • Services:
Anzeige
Uniscon: "Für die Sealed Cloud schalten wir Apples iCloud ab"
(Bild: Uniscon)

Uniscon: "Für die Sealed Cloud schalten wir Apples iCloud ab"

Uniscon: "Für die Sealed Cloud schalten wir Apples iCloud ab"
(Bild: Uniscon)

Um die Daten in der Cloud wirklich vor fremdem Zugriff zu sichern, hat sich Uniscon für seine Sealed Cloud einiges einfallen lassen. Eine neue App ermöglicht den Zugriff darauf vom Rechner aus, aber die iCloud Apples muss deaktiviert werden.

Bei der Sealed Cloud der Firma Uniscon, die im Rahmen der Trusted-Cloud-Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums gefördert wird, soll das Prinzip gelten: "Nur der Eigentümer der Daten hat Zugriff auf seine Daten." Der Betreiber des Rechenzentrums und seine Mitarbeiter werden mit recht aufwendigen technischen Mitteln vom Zugriff ausgeschlossen. Weiter sind an dem Konsortitum Sealed Cloud das Fraunhofer Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) und das Unternehmen Securenet beteiligt.

Anzeige

Eine neue IDGard-App, die das Arbeiten mit der Sealed Cloud von Android und iOS aus ermöglicht, erscheint im Dezember 2012. Um dabei die Sicherheit nicht zu unterlaufen, werden iCloud-Zugriffe abgeschaltet.

Bereits üblich ist es, Daten von Cloud-Applikationen beim Transport per SSL-Verschlüsselung mit 2.048 Bit Schlüssellänge zu schützen. Daten in der Datenbank und im Storage-System werden von Cloud-Betreibern mit höherem Sicherheitsanspruch zusätzlich verschlüsselt. Gängige technische Lösungen verschlüsseln die Daten in der Datenbank oder im Storage-System auf Blockebene mit einem oder einer geringen Zahl systemweit gültiger Schlüssel, die dann in Schlüsselspeichern liegen.

Die Sealed Cloud generiert einen nutzerindividuellen Schlüssel aus den Login-Informationen wie Nutzername, Passwort und gegebenenfalls weiteren Daten während des Anmeldevorgangs mit einem speziellen Algorithmus. Mit diesem Schlüssel werden die Anwendungsdaten gefunden, entschlüsselt und in den Hauptspeicher geladen. Nach dem Abmelden werden die Daten wieder verschlüsselt und gespeichert. Der nutzerindividuelle Schlüssel wird anschließend zerstört. Uniscon-Chef Ralf Rieken sagte Golem.de: "In der Datenbank für n Nutzer existieren somit n verschiedene Nutzerdatensätze, die jeweils individuell nach AES256 verschlüsselt sind. Da die Schlüssel nicht im System existieren, ist die Zugangshürde für interne und externe Angreifer außerordentlich hoch. Ein Angreifer müsste den AES256 knacken, und dies jeweils separat für jeden Nutzerdatensatz."

Damit verbleibt der Hauptspeicher der Server als potenzielles Ziel für Angriffe von innen, denn die Daten sind während einer aktiven Session dort in Klarschrift vorhanden: Ein Administrator könnte beispielsweise einen Memory Dump ziehen.

Im Sealed-Cloud-System sollen die Server deshalb zusätzlich geschützt werden: Alle Applikationsserver befinden sich in elektromechanisch versiegelten Rack-Systemen. Die Server beinhalten nur flüchtige Speicher, die sich nach der Stromabschaltung im Lieferzustand befinden. Das verwendete Betriebssystem sperrt zudem alle externen Zugänge.

Wartung soll hochsicher sein 

eye home zur Startseite
Luke321 19. Dez 2012

Sie haben dich nur gezwungen das iPhone über den PC zu aktivieren. Fakt ist, dass du...

the_crow 19. Dez 2012

Das ist natürlich richtig. Aber dann braucht man eben auch keine "sichere" Cloud.

developer 19. Dez 2012

Selbst wenn du das Kabel abkaust: http://de.wikipedia.org/wiki...

myElrond 19. Dez 2012

Ich kann den Vorteil des Konzeptes irgendwie nicht erkennen. Die verwendeten...

Casandro 19. Dez 2012

Zumindest alle mir bekannten Länder bestehen aus mehr als einer Person, und...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Stuttgart
  2. Germania Finanz AG, Berlin
  3. iCD.GmbH & Co.KG, Frechen-Königsdorf
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,99€
  2. 59,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 25,99€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. HTC D4

    Cog Systems will das sicherste Smartphone der Welt zeigen

  2. Raspberry Pi Zero W

    Zero bekommt WLAN und Bluetooth

  3. Gebäudesteuerung

    Luxusklinik vergaß IT im Netz

  4. Internet.org

    Facebook plant neue Flüge für Solardrohne Aquila

  5. Toughbook CF-33

    Panasonics Detachable blendet mit 1.200 Candela/qm

  6. Handle

    Boston Dynamics baut rollenden Roboter

  7. Leap Motion und Qualcomm

    Drahtloses VR-Headset mit Hand-Tracking ausprobiert

  8. Sandisk iNand 7350

    WD rüstet Speicher für Smartphones auf

  9. Uncharted 4

    34.000 Animationsphasen für ein Action-Adventure

  10. Aneeda und Dial

    Die Nicht-Smartwatch der Telekom wird wohl nicht fertig



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

Galaxy-A-Serie vs. P8 Lite (2017): Samsungs und Huaweis Kampf um die Mittelklasse
Galaxy-A-Serie vs. P8 Lite (2017)
Samsungs und Huaweis Kampf um die Mittelklasse
  1. Wettbewerbsverstoß Google soll Tizen behindert haben
  2. Strafverfahren De-facto-Chef von Samsung wegen Korruption verhaftet
  3. Samsung Preisliches Niveau der QLED-Fernseher in der Nähe der OLEDs

Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on: Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt
Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on
Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt
  1. Fernsehstreaming Fire-TV-App von Waipu TV bietet alle Kanäle kostenlos
  2. Fire TV Amazon bringt Downloader-App wieder zurück
  3. Amazon Downloader-App aus dem Fire-TV-Store entfernt

  1. Re: Hardware Tasten Vorteile?

    Svenismus | 13:13

  2. Re: Wunsch: Cinemaware, Psygnosis & Co

    iBarf | 13:12

  3. Multiroom Audio Projekt

    trial@error | 13:10

  4. Re: Gibt es im Microsoft Store etwas außer...

    david_rieger | 13:09

  5. Re: Ist das Problem nicht die Software?

    David64Bit | 13:09


  1. 12:47

  2. 12:21

  3. 12:00

  4. 11:56

  5. 11:53

  6. 11:33

  7. 10:30

  8. 10:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel