Abo
  • IT-Karriere:

Mozilla Minion: Sicherheitslücke in Web-Apps automatisch finden

Mozilla arbeitet an einem Minion genannten Framework, mit dem sich Sicherheitstests für Web-Apps automatisieren lassen sollen. Jeder soll so mit einem Klick Sicherheitslücken finden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Entwickler sollen Apps selbst auf Sicherheitslücken untersuchen.
Entwickler sollen Apps selbst auf Sicherheitslücken untersuchen. (Bild: Mozilla)

Minion soll Sicherheitsteams entlasten und Entwickler in die Lage versetzen, ihre Web-Apps selbst auf Sicherheitslücken zu untersuchen. Mit einem Klick sollen sich unterschiedliche Testwerkzeuge starten und die Ergebnisse aller eingebundenen Werkzeuge zusammenfassen lassen. Mittels Plugins lässt sich Minion erweitern, so dass jedes Sicherheitsteam in der Lage sein soll, das Framework nach den eigenen Vorstellungen anzupassen.

Stellenmarkt
  1. Mey GmbH & Co. KG, Albstadt-Lautlingen
  2. Dallmeier electronic, Raum Stuttgart

Eine frühe Version kann als Webdienst von Mozillas Mitarbeitern bereits genutzt werden, der Code steht aber zugleich als Open Source auf Github für alle zur Verfügung. Noch ist Minion aber nicht einmal im Kern fertig, weshalb Mozilla es auch noch nicht offiziell ankündigt. Yvan Boily, der die Idee für Minion hatte, beschreibt die Ziele und die Funktionsweise von Minion in einem Blogeintrag sowie in einem Vortrag, der im Netz zu finden ist.

Derzeit gibt es Minion-Plugins für ZAP, Skipfish, Garmr und Nmap. Die einzelnen Tests können auf dem gleichen System wie Minion ausgeführt, aber auch auf mehrere virtuelle Maschinen verteilt werden.

Die Ergebnisse aller unterstützten Werkzeuge soll Minion in ein einheitliches, abstraktes Format wandeln, so dass die Ergebnisse leicht zusammen aufbereitet werden können, ohne dass für einen neuen Test Anpassungen an den Berichten notwendig sind. Auch die Integration von Source-Code-Scans ist geplant. Zudem sollen die Ergebnisse der Scans künftig direkt in Bugtracking-Systeme einfließen können. Minion selbst bietet dazu ein umfassendes REST-API an.

Damit auf Minion basierte Dienste nicht für Angriffe genutzt werden, soll es notwendig sein, dass Websitebetreiber einen Sicherheitsscan ausdrücklich für den jeweiligen Scanner freischalten müssen. Dennoch lässt sich das System natürlich auch für Angriffe nutzen, lässt sich eine solche Prüfung doch leicht im Quellcode eliminieren und ein eigener Dienst aufsetzen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 27,99€
  2. 4,99€
  3. (-69%) 12,50€
  4. 4,60€

storm 19. Jan 2013

Mal abgesehen davon, dass dein Beitrag komplett am Thema des Artikels vorbeigeht, ist es...


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal angespielt

Slayer im Kampf gegen die Höllendämonen: Doom Eternal soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Doom Eternal angespielt Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


      •  /