Wohin mit dem Strom, wenn der Wind ordentlich bläst, aber das Netz keine elektrische Energie braucht? Überall auf der Welt werden Speicher entwickelt und getestet. Der größte Speicher für Windstrom und Solarstrom soll in einigen Jahren in unterirdischen Hohlräumen in Norddeutschland entstehen.
Das schwedische Startup Einride hat mit dem T-Log einen Holztransporter ohne Fahrerkabine vorgestellt, der Baumstämme allein zum Ziel bringt. Das Elektrofahrzeug transportiert Lasten bis zu 16 Tonnen und kann notfalls ferngesteuert werden.
Der neue Elektrobus Mercedes-Benz eCitaro kommt mit einer Akkuladung bei schlechten klimatischen Bedingungen nur 150 km weit. Um die Reichweite zu erhöhen, ist der Einsatz von Festkörperakkus und später Brennstoffzellen geplant.
Die Zukunft des Autos ist autonom und elektrisch. Für Produktion und Entwicklung setzen deutsche Firmen verstärkt auf Kooperationen mit China. Sogar chinesische Batteriezellen sollen hierzulande produziert werden.
Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Laden in der Garage, auf dem Büroparkplatz, am Straßenrand: Die britische Regierung hat eine Strategie zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos vorgestellt. Danach sollen neue Gebäude und viele Straßenlaternen standardmäßig mit Ladeanschlüssen ausgestattet werden.
Der VW I.D. R soll auf dem Goodwood Festival of Speed die bisherige Rekordzeit übertreffen. Volkswagens Elektroautorenner hat schon das Bergrennen Pikes Peak International Hill Climb vor der Verbrennerkonkurrenz gewonnen.
Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Garmin hat mit dem Edge Explore ein Navigationsgerät mit transreflexivem Touchfarbdisplay und Europafahrradkarte vorgestellt. Es kann mit dem Smartphone gekoppelt werden und so Kontakt zu anderen Fahrern aufnehmen.
Der Energieverteilnetzbetreiber Westnetz und Streetscooter sind eine Entwicklungspartnerschaft eingegangen, um die Elektrolieferwagen der Deutschen Post für längere Strecken auch mit Brennstoffzellen auszurüsten.
Bakterien vom Stamm E. coli können unschöne Infektionen verursachen. Sie sind aber nützlich, und das nicht nur in unserem Darm: Kanadische Forscher haben eine Solarzelle gebaut, in der gentechnisch veränderte Bakterien dafür sorgen, dass Licht absorbiert wird.
Der kroatische Elektroautohersteller Rimac hat eine Partnerschaft mit Seat Cupra angekündigt, um den Cupra E-Racer fit für die Tourenwagenserie E-TCR zu machen. Erfahrung mit E-Sportwagen hat das Unternehmen bereits.
Um die Welt ohne einen Tropfen Treibstoff: Das elektrisch angetriebene Schiff Energy Observer ist auf einer sechsjährigen Tour um die Welt und versorgt sich dabei per Solarenergie, Windenergie und mit einer Brennstoffzelle mit Strom.
Volkswagen plant unter dem Namen We einen eigenen Carsharing-Dienst, der rein mit Elektrofahrzeugen des Herstellers bestückt werden und 2019 starten soll. Auch Elektrotretroller für kurze Strecken sollen von VW kommen.
Die Laufzeit ist zu zwei Dritteln um, der Topf ist noch voll: Zwar wurde im zweiten Jahr die Kaufprämie für Elektroautos fast doppelt so oft ausgezahlt wie im ersten. Doch der Etat reicht länger als bis Juni 2019. Deshalb soll die Laufzeit verlängert werden. Cem Özdemir ist optimistisch.
Audi hat das Innenleben des E-Tron präsentiert und wartet mit einer Überraschung auf: Das Unternehmen ersetzt die Seitenspiegel seines Elektro-SUVs auch in der Serie durch Außenkameras, die ihre Bilder auf OLED-Displays im Fahrzeuginneren lenken, die in die Türen eingebettet sind.
Bisher wurde das Tesla Model 3 in Europa nur inoffiziell bei europäischen Veranstaltungen gezeigt, doch nun bringt Tesla das neue Elektroauto zum ersten Mal offiziell nach Europa. Kaufen kann man es aber noch nicht.
Volkswagen erwägt, den Käfer als rein elektrisches Auto wiederaufzulegen. Dabei geht es um den sogenannten New Beetle. Designchef Klaus Bischof hat bereits einen Entwurf.
Teslas Chefingenieur Doug Field verlässt den US-Autobauer. Ein Nachfolger ist noch nicht bekannt. Auch andere Führungskräfte haben dem Unternehmen bereits den Rücken gekehrt.
Die elektrisch betriebenen Lastwagen von Mercedes könnten mit einer Brennstoffzelle langstreckentauglich werden. Das Unternehmen hat ein Konzept vorgestellt, mit dem ein Wohnmobil bis zu 500 km weit kommt und in Minuten vollgetankt ist.
Tesla hat laut Chef Elon Musk sein Produktionsziel erreicht und in einer Woche 5.000 Einheiten des Model 3 gebaut. Insgesamt hat das Unternehmen erstmals in einer Woche inklusive Model X und S 7.000 Elektroautos produziert.
Segway will Elektrorollschuhe auf den Markt bringen, die Stürze verhindern, indem sie selbst die Balance halten. Die Drift W1 E-Skates sind eine Mischung aus Hoverboard und traditionellem Segway.
Ingenieure haben einen Akku entwickelt, der zwei Probleme von Elektroautos beheben soll: die wetterabhängige Reichweite und die beschränkte Lademöglichkeit bei Kälte. Die Erfindung soll für eine Erwärmung des Akkus sorgen.
Teslas Chief Information Officer Gary Clark verlässt das Unternehmen. Er reiht sich damit in die steigende Zahl von Führungskräften ein, die bei dem Elektroautobauer ausscheiden. In Clarks Fall erfolgt das nicht freiwillig. Einen Ersatz gibt es offensichtlich nicht.
Das Essen kommt autonom vom Supermarkt: Die US-Lebensmittelmarktkette Kroger testet erstmals Lieferungen mit einem fahrerlosen Fahrzeug. Dieses wurde von zwei ehemaligen Mitarbeitern aus Googles Projekt zum autonomen Fahren entwickelt.
Der Ölkonzern BP hat die Übernahme von Chargemaster angekündigt. Das Unternehmen betreibt mit rund 6.500 Stützpunkten das größte öffentliche Netz von Elektroautoladestationen in Großbritannien. Konkurrent Shell ist ebenfalls ins Ladesäulengeschäft eingestiegen.
Der e.GO People Mover aus Aachen ist ein autonom fahrender elektrischer Kleinbus, der ab 2019 in Serienproduktion gehen soll. Er wurde zusammen mit dem Antriebsspezialisten ZF entwickelt. In der ersten Entwicklungsstufe muss ein Fahrer an Bord sein, der notfalls eingereift.
Studenten der ETH Zürich haben mit dem Ethec ein Elektromotorrad gebaut, das mit einer Akkuladung 400 km weit kommen soll, und bei dem beide Räder angetrieben werden. Einen Allradantrieb gibt es bei E-Motorrädern bisher nicht.
Ein neuartiger Beton, den das australische Unternehmen Talga entwickelt hat, soll unter anderem die Elektromobilität vorantreiben. Der Beton ist mit Graphen versetzt. Das soll induktives Laden von Elektroautos oder das Beheizen der Straße ermöglichen.
Leichter, sicherer, bessere Beschleunigung: Der Vermarkter Electric GT Holdings und das Rennteam SPV Racing haben die Rennversion des Tesla Model S vorgestellt. Die erste Saison der neuen Elektrorennserie EPCS beginnt im Herbst.
Volkswagen hat seinen Elektrorennwagen I.D. R beim US-Bergrennen Pikes Peak antreten lassen und den ersten Platz gewonnen - vor allen anderen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.
VW hat kürzlich angekündigt, Akkus für Elektroautos selbst zu produzieren. Der Konzern macht Ernst: Er hat einen Anteil an Quantumscape gekauft, einem US-Unternehmen, das Festkörperakkus entwickelt. 2025 wollen die beiden Partner die Akkus in Serie fertigen.
Der von Tesla unter anderem wegen Datendiebstahl und Sabotage verklagte Ex-Mitarbeiter beschuldigt den Hersteller weiterhin, beschädigte Akkus in das Model 3 verbaut zu haben und bestreitet, die Infrastruktur gehackt zu haben.
Das chinesische Unternehmen Xiaomi hat ein kleines Elektrofahrrad vorgestellt, das mit nur 12 Zoll großen Rädern ausgerüstet ist und unter dem Schreibtisch Platz findet. Eine Akkuladung soll das Pedelec 50 km weit bringen.
Auf den schottischen Orkney-Inseln wird viel saubere Energietechnik getestet. In einige Jahren soll dort die erste Hochseefähre mit Brennstoffzelle fahren. Der Bau beginnt dieser Tage. An dem Projekt beteiligt ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Der Elektroautohersteller Tesla hat einen ehemaligen Mitarbeiter verklagt, der das Unternehmen sabotiert und Geheimnisse verraten haben soll. Zudem soll er der Presse Falschnachrichten zugespielt haben, die dem Ansehen Teslas schaden könnten.
Der Traditionshersteller will vom Newcomer lernen: Porsche hat eine Entwicklungspartnerschaft mit Rimac Automobili angekündigt. Außerdem hat Porsche einen Anteil an dem kroatischen Hersteller von Elektrosupersportwagen gekauft.
Elektroautos montiert Tesla bereits in Europa. Eine Akkufertigung ist geplant. In einem Tweet hat Elon Musk Deutschland als Standort ins Spiel gebracht. Das ergibt Sinn. Der Tweet könnte aber auch eine Ablenkung sein.
Das vom Milliardär Li Ka-shing unterstützte Unternehmen WE Solutions aus Hongkong will ein Werk in Schanghai errichten, um 3D-gedruckte Elektroautos zu produzieren. Diese sollen vornehmlich im Taxibetrieb fahren.
Tesla-Chef Elon Musk teilt in einer E-Mail allen Angestellten mit, dass es einen schwerwiegenden Sabotageversuch in der Tesla-Fabrik gab. Ein Mitarbeiter sei erwischt worden, Code-Änderungen vorgenommen und Daten geschmuggelt zu haben.
Nachdem Vorstandsmitglied Jürgen Gerdes bei der Deutschen Post ausscheiden wird, ist die Zukunft der Elektromobile unter dem Namen Streetscooter ungewiss. Zwar will Vorstandschef Frank Appel die Fahrzeuge weiter produzieren, aber nicht auf Dauer.
Elektrofahrzeuge müssen schneller geladen werden können, um ihre Attraktivität zu erhöhen. Derweil konkurrieren auch noch verschiedene Ladestandards. Nun hat Chademo sein neues Protokoll für 400-kW-Laden vorgestellt.
Der US-Paketdienstleister UPS will eine Flotte von 1.000 Elektrofahrzeugen betreiben, die das Unternehmen bereits beim Hersteller Workhorse bestellt hat. Sie sollen im innerstädtischen Lieferverkehr eingesetzt werden.
Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG wollen 30 Elektrobusse kaufen, wovon die ersten im Frühjahr 2019 geliefert werden sollen. 18 Millionen Euro kosten die Fahrzeuge.
Wasser, Kohlendioxid und Sonnenlicht ergeben: Treibstoff. In Spanien wird eine Anlage in Betrieb genommen, in der mit Hilfe von Sonnenlicht eine Vorstufe für synthetisches Kerosin erzeugt oder Wasserstoff gewonnen wird. Ein Projektverantwortlicher vom DLR hat uns erklärt, warum die Forschung an Brennstoffen trotz Energiewende sinnvoll ist.