Abo
  • Services:

Sabotagevorwurf: Tesla will Ex-Mitarbeiter vor Gericht bringen

Der Elektroautohersteller Tesla hat einen ehemaligen Mitarbeiter verklagt, der das Unternehmen sabotiert und Geheimnisse verraten haben soll. Zudem soll er der Presse Falschnachrichten zugespielt haben, die dem Ansehen Teslas schaden könnten.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla hat einen Mitarbeiter wegen Sabotage verklagt.
Tesla hat einen Mitarbeiter wegen Sabotage verklagt. (Bild: Miguel Villagran/Getty Images)

Tesla will einen früheren Mitarbeiter und mutmaßlichen Saboteur vor Gericht bringen. Der Mann soll zugegeben haben, das Produktionssystem angegriffen und Daten ausgeleitet zu haben. Dabei sollen mehrere GByte Informationen unbekannten Dritten zugänglich gemacht worden sein, wie es in der Klageschrift heißt, die bei einem Gericht in Las Vegas eingereicht und vom Sender CNBC veröffentlicht wurde (PDF).

Stellenmarkt
  1. niiio finance group AG, deutschlandweit
  2. niiio finance group AG, Lüneburg, Dresden, Frankfurt am Main, Görlitz

Demnach arbeitete der Beschuldigte seit Oktober 2017 in Teslas Akkufabrik in Nevada. Er soll mit seinem beruflichen Status unzufrieden und aggressiv gegenüber anderen Mitarbeitern gewesen sein. Nach einer internen Versetzung habe er angefangen, gegen das Unternehmen zu arbeiten.

Den Angaben zufolge stahl der Beschuldigte vertrauliche Informationen und Geschäftsgeheimnisse, gab diese an Dritte weiter und machte falsche Angaben gegenüber der Presse, die dem Unternehmen schaden sollten. So soll er behauptet haben, dass Tesla bei einigen Model 3 punktierte Batteriezellen verwendet habe.

Tesla befragte den Mann Mitte Juni zu seinem Fehlverhalten. Er stritt zunächst alle Vorwürfe ab, bis ihm Beweise vorlegt wurden. Dann gab er zu, Software entwickelt zu haben, die Teslas Systeme angegriffen und mehrere Gigabyte Daten aus dem Unternehmen übertragen hätten. Dazu gehörten Dutzende Fotos und ein Video von Teslas Fertigungssystemen. Der Beschuldigte gab auch zu, versucht zu haben, zusätzliche Quellen innerhalb der Gigafactory zu rekrutieren, um vertrauliche Daten nach außen weiterzugeben.

Tesla-Chef Elon Musk informierte die Angestellten des Unternehmens in einer E-Mail über den mutmaßlichen Saboteur.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 46,99€ (Release 19.10.)
  2. 19,49€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 14.11.)
  4. 0,90€

SJ 25. Jun 2018

Den Eindruck habe ich langsam auch.

ArcherV 22. Jun 2018

Ja, das hätte ich mir hier auf Golem auch gewünscht.

Vögelchen 21. Jun 2018

Vielleicht beim Punktschweißen zu stark gebrutzelt und kleine Löcher in den Zellenbecher...

stulle 21. Jun 2018

Ok. Vielen Dank


Folgen Sie uns
       


Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on

Amazons neue Version des Kindle Paperwhite steckt in einem wasserdichten Gehäuse. Außerdem unterstützt der E-Book-Reader Audible-Hörbücher und hat mehr Speicher bekommen. Das neue Modell ist zum Preis von 120 Euro zu haben.

Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  2. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor
  3. NAND und DRAM Samsung scheint künstlich Flash-Preise hoch zu halten

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

    •  /