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Elektro-Rennserie EPCS: Der Renn-Tesla ist fertig

Leichter, sicherer, bessere Beschleunigung: Der Vermarkter Electric GT Holdings und das Rennteam SPV Racing haben die Rennversion des Tesla Model S vorgestellt. Die erste Saison der neuen Elektrorennserie EPCS beginnt im Herbst.
/ Werner Pluta
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Renn-Tesla auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya: Crashtests der FIA bestanden (Bild: EPCS)
Renn-Tesla auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya: Crashtests der FIA bestanden Bild: EPCS

Das erste Team, das erste Fahrzeug: Die Electric GT Holdings hat SPV Racing das erste Tesla Model S in der Rennversion, EPCS V2.3 Tesla P100DL genannt, übergeben. Der Elektrorenner wird ab November in der Rennserie Electric Production Car Series (EPCS) antreten.

SPV Racing(öffnet im neuen Fenster) ist das erste Team, das sich für die neue Rennserie gemeldet hat. Das spanische Team, das vor allem bei Langstreckenrennen antritt, und die Electric GT Holdings(öffnet im neuen Fenster) haben den Renn-Tesla auf der spanischen Rennstrecke Circuit de Barcelona-Catalunya vorgestellt. Die erste Saison der Rennserie beginnt im November. Für SPV starten die Finnin Emma Kimiläinen und der Spanier Alvaro Fontes.

Der EPCS V2.3 Tesla P100DL basiert auf Teslas Spitzenmodell Model S P100D mit Ludicrous Mode, das für den Rennsport angepasst wurde. Es hat einen Antrieb mit einer Leistung von 585 Kilowatt und einem Drehmoment von 995 Newtonmeter.

Rennversion des Tesla Model S – EPCS
Rennversion des Tesla Model S – EPCS (02:06)

Die Rennversion ist 500 Kilo leichter als das Serienfahrzeug. Um die Leistung angemessen auf die Straße zu bringen, hat das Fahrzeug vorne einen Splitter und außerdem einen Heckflügel. Die Bremsen und die Aufhängung wurden modifiziert. Der italienische Reifenhersteller Pirelli hat eigens Rennreifen für das Auto entwickelt. Für die Sicherheit das Fahrers wurde das Fahrzeug mit einem Überrollkäfig ausgestattet.

Das Fahrzeug beschleunigt in 2,1 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 Kilometern pro Stunde. Im Renntempo schafft der Akku mit einer Kapazität von 100 Kilowattstunden eine Reichweite von etwa 90 Kilometern.

Die erste Saison der EPCS(öffnet im neuen Fenster), die zu Anfang einmal Electric GT hieß, startet im November auf der ehemaligen Grand-Prix-Strecke in Jerez im Südwesten Spaniens. Weitere Rennen sollen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Portugal ausgetragen werden. Der Saisonabschluss findet Ende Oktober 2019 in Vallelunga nahe der italienischen Hauptstadt Rom statt. Insgesamt sind zehn Rennen geplant.

Elektrotourenwagen testen in Frankreich – EPCS
Elektrotourenwagen testen in Frankreich – EPCS (01:56)

Der Weltautomobilverband Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) hat mit dem Tesla Model S P100D die nötigen Crashtests durchgeführt und das Fahrzeug Anfang des Jahres für den Rennsport zugelassen.


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